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Referat: Drogen: Arten, Auswirkungen und Beschreibungen

Alles zu Sucht und Drogen

Was gibt es für Drogen?


Alkohol, Medikamente, Nikotin sind zwar legale Drogen, aber sie gehören auch zum Suchtmittel!

Cannabis , LSD, Amphetamine, Kokain und Heroin. Es gibt noch viel mehr Drogen aber auf diese spezialisiere ich mich.

Was haben Sie für Auswirkungen?

Was sollte man dazu wissen?

Alkohol

Am besten geht der Alkohol. Er ist das Suchtmittel Nr.1 in D. u. seit Jahrtausenden bekannt. Die Bezeichnung "Alkohol" stammt aus dem Arabischen und bedeutet "das edelste". Ganz so edel ist es aber nicht was der Alkohol anrichtet: 2,5 Millionen Abhängige in der Bundesrepublik. 40.000 Tote jährlich ,rund 1.500 davon im Straßenverkehr. Alkoholika gelten als "Genussmittel": Mindestens 13 Liter reinen Alkohol ( das sind 39 Flaschen Hochprozentiges) trinkt jeder Deutsche jährlich. Jeder! Denn statistisch sind auch die Kinder und die alkoholfrei lebenden Menschen mit eingerechnet. Sachschaden pro Jahr: 30 Milliarden Mark. Ohne dabei die Menschenleben werten zu können...

Jede Dosis Alkohol wirkt. Ab 0,3 Promille sind die Körperrektionen beeinträchtig, aber auch darunter ist jede Dosis gefährlich. Bei 2 Promille setzt die Lebensgefahr ein ,ab 3-4 Promille der Tod. Man kann sich an die Promillegrenze jedoch nicht herantrinken. Drogen sind nicht kalkulierbar.

Nikotin

Die Raucher sind die größte Gruppe der Süchtigen. Ihre Droge ist das Nikotin und dafür nehmen sie Teer in die Lunge, gelbe Zähne und das Gemecker der Nichtraucher in Kauf. Nikotin ist das wichtigste "Suchtgift" im Tabak. 30-50 mg Nikotin wirken in die Blutbahn gespritzt tödlich. Kleinkinder können bereits an einer ver- schluckten Zigarette sterben. Rauchen beschleunigt Herzschlag und Herzschlagvolumen, lockert die Muskelspannung und gibt vielleicht deshalb das Gefühl der Entspannung. Außer dem Nikotin gibt es im Tabakrauch noch ca. 1000 weitere chemische Verbindungen, von denen mindestens 40 krebserregend sind.

Medikamente

Fast eine Million Menschen ist in der Bundesrepublik von Medikamenten abhängig. Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, Antidepressive, Schlankheitsmittel – die Liste der Stoffe ist lang , die der Namen kaum noch überschaubar und die der ärztlichen Verordnungen astronomisch. Für viele der Medikamente gibt es ungefährliche Alternativen , wenn man sich über die Ursache der Einnahme klar wird und nicht glaubt, der menschliche Körper sei eine Maschine, die durch Zugabe von Pillen besser läuft.

Cannabis

In D kennt man den Hanf seit langem , denn er war Grundstoff zur Herstellung von Seilen und Tuch. Aus der vielseitig verwendbaren Pflanze hat der Pflanzensaft, das Harz, als "Haschisch" besonderen "Ruhm" erlangt. Pflanzen u. Pflanzenteile sind getrocknet als " Marihuana" bekannt. Die berauschende Wirkungen der Pflanze ist seit langem bekannt und geben häufig Anlass zur Missdeutung : Haschisch und Marihuana sind bewusstseinsverändernde Drogen und weder "leicht" noch ungefährlich. Sie könnten psychische Veränderungen verursachen, machen allerdings nicht körperlich abhängig. Aber Auto fahren, Maschinen bedienen oder konzentrierte Arbeit unter dem Einfluss von Cannabis sollte man unbedingt unterlassen. 3 – 4 Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben Erfahrungen mit Cannabis und nicht immer gute: Wie bei jeder Droge gilt ,dass häufiger und langer Konsum eine Reihe von negativen Folgen hat. Cannabis – Wirkstoffe lagern sich im Körper sehr lange an. Psychische Veränderungen, zum Beispiel Antriebsschwäche ,Unkonzentriertheit oder Verwirrtheit, können in Familie und Beruf sehr negativ aufstoßen.

LSD

LSD ist ein chemisches Produkt, eine Halluzination hervorrufende Droge, die bereits seit den Vierzigerjahren dieses Jahrhunderts bekannt ist, aber erst Ende der Fünfziger systematisch untersucht wurde. Aldous Huxley hat schon 1954 beschrieben, dass unser Verstand wie eine Art Sperrventil funktioniert, das Eindrücke von außen filtert und auf ein Minimum reduziert. Halluzinative Drogen öffnen dieses Ventil und stoßen die Türen zu völlig neuen Wahrnehmungen auf. Die Halluzination zeigen dabei selten etwas, was real nicht vorhanden ist. Aber Vorhandenes wird mit allen beteiligten Sinnen so neu und intensiv erfahren, dass es sich jeder Beschreibung entzieht. Es waren diese Wirkungen. Die dem LSD , aber auch dem schwächer wirkenden Haschisch und Marihuana den Beinamen "bewusstseinserweiternde Drogen" gaben. Wobei Bewusstseinerweiterung auch nach hinten losgehen kann. Denn auch hier gilt: Diese Drogen bauen auf dem auf, was da ist. Und das können auch negative Erlebnisse sein ,die verdrängt wurden und plötzlich da sind: Alpträume ,Horrorerlebnisse, die intensive erfahren werden. Psychisch Krankheiten (Psychosen) und sogar tödliche Selbstüberschätzungen können Folge des LSD – Konsums sein. LSD sollte man nicht einmal probieren ,geschweige denn länger konsumieren. Die Wirkungen sind nicht zu steuern. "Acid", Slangname für LSD ,ist heute wieder ein Begriff und zwar im Zusammenhang mit Amphetaminen.

Amphetamine

Bezeichnen eine Reihe von chemischen Verbindungen, die als Aufputschmittel wirken. Die schwächste und bekannteste ist die Droge "Ecstasy" ( MDA) . XTA kennen fast alle. Mit Amphetaminen ist man zunächst fit und gut drauf. Die Post geht ab und die Stimmung ist in Ordnung. Es gibt aber vermutlich eine Reihe von Spätfolgen, die nicht mehr so lustig sind. Gehirnschädigungen bis hin um Gedächtnisverlust und Schwachsinn können die Folgen sein und der coole Typ von heute kann zum Irren von morgen werden. Oder zum nächsten Drogentoten, wenn man vom Wahnsinn der Alkohol- und Amphetaminmischung nicht lassen kann.

Kokain

Soviel jedenfalls ist wahr: In Coca – Cola war zwischen 1886 und 1903 tatsächlich Coca- Sirup enthalten, kein Kokain, aber der Wirkstoff der Blätter des Coca- Strauchs. Kokain ist die heimliche Droge in Deutschland. "Verbraucher" – Befragungen und ein Rückschluss aus den beschlagnahmten Mengen lassen durchaus die These zu ,dass die Zahl der Kokain – Konsumentinnen die der Heroin- Konsumentinnen übertrifft. Zwar spielt Kokain auch auf der Drogen- Szene eine Rolle, aber der Hauptkonsument findet im Privaten statt. Kokain macht "fit, schön und begehrlich". Kokain macht nicht körperlich abhängig, führt aber wahnsinnig schnell zu seelischen Konsequenzen (psychische Abhängigkeit). Die Wirkung ist zu stark, als dass man glauben könnte, ohne sie auszukommen. Aber es macht nach längerem Konsum auch krank und dumm. Und es tötet in Verbindung mit Opiaten, vor allem aber mit Heroin.

Heroin

Jeder Mensch hat diese Droge in sich. Es sind die Endorphine, ein körpereigenes Schmerzmittel. Opium, Morphium oder Heroin, also Opiate, bewirken dasselbe wie das Endorphin, nur wesentlich stärker und schneller. Das Problem dabei ist, dass die von außen zugeführten Opiate die Endorphinproduktion lahm legen und man nun ohne Opiate von außen nicht mehr auskommt: "Die Abhängigkeit vom Opiattyp" ist da, zum Beispiel wieder ein neuer Fixer.

Opiate sind die stärksten Schmerzmittel, die es gibt. Opiate machen cool, lässig und stark. Im Kunstwort "Heroin" steckt "Hero"= Held. Aber dieses Heldentum endete beim Entzug. Und dann ist der Fixer das Letzte. Heroin und die anderen Opiate sind sehr gefährlich. Es sind nur wenige, die ihre Abhängigkeit ohne schaden für sich und andere überwunden haben. Über 80 % der 100.000 Opiatabhängigen würden lieber heute als morgen aussteigen, wenn sie es könnten. Sie wollten alle nicht abhängig werden.

Argumente gegen die Drogenlegalisierung


  • Die Anzahl der drogenabhängigen Menschen würde steigen
  • Die kriminelle Szene würde nicht ausgelöscht
  • Die Gesundheitskosten werden explodieren
  • Es wird keine effektivere Aufklärung stattfinden
  • Auch Deutschland hätte einen "Drogen-Tourismus"
  • Die Qualität der Drogen muss nicht steigen
  • Eine Trennung der Märkte ist wirkungslos
  • Die Politik wird nicht wirklich glaubwürdiger

  • 10 Gründe für die Legalisierung von Cannabis


    • Trennung der Märkte
    • Bessere Qualität
    • Kein Suchtpotential, kaum Gewöhnung
    • Haschisch ist nicht giftig
    • Haschisch ist kulturell weltweit integriert (Einheit, Zusammenschluss)
    • Haschisch ist keine Einstiegsdroge
    • Entlastung der Verfolgungsbehörden
    • Glaubwürdigkeitsverlust aller staatlichen Behörden und Instanzen
    • Cannabis als Nutzpflanze

    Und als letztes eine schlechte Erfahrung mit Cannabis.


    Nun ja, zunächst war alles wie immer, halt total lustig und nach ca. 4 Stunden rauchte ich noch einen Joint, der wohl zu heftig gewesen sein muss. Als ich mich nach dem letzten ZUG (sehr, sehr heftig) vor den Fernseher setzte wurde mein Herzschlag um das Dreifache schneller und ich bekam Panikattacken, ich dachte ich müsse sterben und zitterte am ganzen Körper als wären es -15 Grad oder noch kälter. Es tat schon weh so sehr war das Zittern. Ich wollte versuchen zu schlafen, aber das war unmöglich, denn immer wenn ich die Augen schloss, sah ich so furchtbare Wesen, sie sahen aus wie der Teufel und ich hatte ständig dieses Gefühl ich müsse wirklich sterben. (Es mag vielleicht für manche lustig klingen, aber wer das einmal erlebt hat, sieht THC mit anderen Augen.)

    Ich kam nicht zur Ruhe, immer wieder der selbe Gedanke (jetzt holen sie dich). Es war einfach nur noch GRAUENHAFT! Ich schlief dann doch irgendwann ein und wachte nach ca. 6 Stunden wieder auf und war völlig benommen, schwach und ängstlich. Ich hatte so etwas noch nie erlebt, es war das grauenhafteste Gefühl was ich bis jetzt erlebte. Nun geht es langsam wieder, aber ich habe ständig ein Angstgefühl im Bauch (dieses Kribbeln im Bauch während der Achterbahnfahrt, nur noch schlimmer und im negativen Sinne).
    Inhalt
    Übersicht über die am meisten verbreiteten Drogen sowie ein persönlicher Erfahrungsbericht mit Cannabis.
    Drogen: Alkohol, Medikamente, Nikotin, Cannabis, LSD, Amphetamine, Kokain und Heroin (1404 Wörter)
    Hochgeladen
    09.12.2002 von unbekannt
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