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These zum Menschen

Frage: These zum Menschen
(55 Antworten)

 
Ich behaupte Folgendes:
1.
Die menschliche Gesellschaft, das Streben nach Beruf und Karriere ist nur eine höhere Form des Selbsterhaltungstriebs.
2. Die menschliche Familie/Liebe etc. sind nur eine höhere Form des Arterhaltungstriebs.

Daraus leite ich ab, das zwei Kernelemente des menschlichen Lebens nichts Weiteres sind als tierische Triebe nur in einer anderen Form. Er handelt dadurch also mit nach den selben Maximen wie Ratten, Würmer und anderes Getier.

Dies ist meine These, nun sprecht ihr.

Hochachtungsvoll
klaudanus

PS: Wenn ich noch eine Verwendung für das menschliche Spaßverhalten finde, werde ich sie hinzufügen. Falls jemand schneller ist, so soll er sich keinen Zwang antun und uns diese mitteilen.
GAST stellte diese Frage am 26.01.2006 - 21:07

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:11
ja wo ist jetzt das problem und was hat das mit philosophie zu tun....


jedes lebewesen hat einen selbserhaltungstrieb, auch der mensch...also provozieren kannst du mit DEINEN "behauptungen" niemand..... sie sind die realität

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:12
Spaßverhalten hilft um nich in depris zu verfallen und da diese gefährlich sein können zählt das wieder zum selbsterhaltungstrieb

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:14
Warum hat da bisher erst einer geantwortet? Is zwar ziemlich stark abstrahiert, aber so könnte man des schon sehen. Ich behaupte einfach auch mal der Mensch ist nur ein etwas höher entwickeltes Säugetier...

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:18
stimmt ja eigentlich auch... wir stammen von primaten ab, wir haben und zwar weiter entwickelt. aber die urinstinkte bleiben doch erhalten. wie sollte die menschliche rasse sonst überleben?


Autor
Beiträge 6130
37
Antwort von RichardLancelot | 26.01.2006 - 21:22
out of topic: opium scheint voll den super Tag zu haben heute!

@topic: Nunja, Liebe als Trieb könnte ich mir vorstellen. Also zur Arterhaltung und so. Aber wie erklärst du dann den Zustand des verliebt seins? Ich meine wovon hängt die untershiedliche Intänsität diese "Triebes" ab? Die Sache mit Beruf und Karriere bezweifel ich, da der Selbsterhaltungtrieb eine frage der Lebenserhaltung ist und Karriere auf eigenen Luxus abzielt.

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:26
@opium
Wer sagt, dass ich provozieren will, DAS lag nun noch nie in meinem Interesse. Ich will zum Denken anregen.

Zur Intention. Der Mensch ist nach wie vor ein Tier, das soll diese These beweisen, aber er hat typische Eigenschaften die ihn vom Tiere unterscheiden, womit ich aber nicht auf die Zivilisation anspielen will.
Ist es der Sinn des Menschseins das Tiersein auf höherer Ebene fortzuführen? Ich sage nein! Denn sonst könnten wir zurück in die afrikanischen Steppen. Soviel zur Absicht.

@chrissy151
Nun sehen aber eben viele Menschen in den von mir genannten Dingen den KERNINHALT (ich weiß nicht wie man hier kursiv schreiben kann, daher mache ich es so) ihres Lebens. Aber das kann es doch nicht sein, oder? Wäre doch etwas wenig. Wir müssen also weiter (im Sinne von Distanz, nicht Zeit) denken.

Erst mal als Anregung.

Achtungsvoll
klaudanus

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:33
der mensch ist doch zweifellos ein tier... und alle grundbedürfnisse haben doch nur den zweck der selbsterhaltung, sprich der erhaltung des eigenen individuums und der eigenen art....
Zitat:
Ist es der Sinn des Menschseins das Tiersein auf höherer Ebene fortzuführen? Ich sage nein! Denn sonst könnten wir zurück in die afrikanischen Steppen. Soviel zur Absicht.


willst du die triebe also abschaffen....um uns von tieren abzuheben.....wir sind nun mal tiere, natürlich die intelligentesten, und genau durch diese intelligenz heben wir uns von anderen tieren hab....
aber wir können doch nun nicht sagen wir sind besseres als andere tiere und deswegen essen wir nichts mehr, gehen nciht mehr aufs klo und pflanzen uns nicht mehr fort

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:42
@ klaudanus
natürlich kann das nicht alles sein, das wäre doch etwas armseelig. es gibt so viele andere dinge die den menschen vom tier unterscheiden. und das macht uns aus.dadie stärksten in der narungskette...

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:43
@richardLancelot

Die unterschiedliche Intensität der "Liebe" erkläre ich, oder besser mein Kumpel feaheru im Thread über Liebe, auf den Einfluss der Hormone. Allerdings bestreite ich nicht die Existenz von menschlichen Emotionen, sie sind halt nur weiter entwickelt als bei Tieren, aber nichts Unterscheidenes. Im Übrigen glaube ich nicht an die "Liebe" an sich, sondern eher an eine Emotion die als zivilierter Ersatz des reinen Sexualtriebs (der im Menschen auch noch vorhanden ist) existiert. Ich habe ein anderes Verständnis von "Liebe" als die Allgemeinheit.

Zu Karriere und Luxus. Sie sind das Kernkennzeichen dieser Selbsterhaltung in höherer Form, sozusagen ein zusätzlicher Anreiz.

@opium
Es geht mir darum, den Sinn des alltäglichen Daseins im Animalischen zu suchen. Wie viele stellen Lebensqualität (physisch) über Selbstverwirklichung (psychisch), über seine reinen Interessen?
Heißt die Lebensplanung nicht oft: Schule, Abi, Studium, guter Beruf, Familie? Eben doch. Aber da ich dies als animalisch bezeichne, aber das wirklich Menschliche eben dies nicht ist, so muss es anders bezeichnet werden.
Das du essen musst um nicht zu sterben (obwohl der Tod ja nichts Schlechtes sein muss), ist logisch, eine notwendige Grundlage.

Achtungsvoll
klaudanus

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:45
@opium
"willst du die triebe also abschaffen....um uns von tieren abzuheben."
Wieso eigentlich nicht, man kann auch Essen weil man WEISS, dass es nötig ist (so handhabe ich das, sonst wäre ich schon verhungert).

Achtungsvoll
klaudanus

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 21:51
also du meinst ohne hunger zu essen?

also wie willst du abschaffen, dass hunger kommt, dass harndrang kommt und dass das bedürfnis nach sex kommt?

du willst also das menschen essen ohne dass es ihnen schmeckt, ohne dass sie es genießen können und du willst sex nicht genießen sondern nur tun, also nur zweck....
also auch nur sex um kinder zu haben... also um keine überbevölkerung zuschaffen nicht mehr als 2 mal im leben?

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 22:00
Ach was soll´s.

Ich will den Menschen des Verstandes, den Menschen des freien Denkens, das ist mein Ideal. Der Mensch der seine Triebe beherrscht und nicht umgekehrt, DAS ist der "wahre Mensch", der Mensch der sich vom Tiere abhebt, weil er "will" und nicht weil er "muss", weil ihn seine Triebe beugen.
Aber diese Menschen werden einen Schönheitssinn besitzen, sie werden genießen können.
Sie werden sich am Essen erfreuen, weil es ihnen schmeckt, denn ich negiere nicht die Sinne. Sie werden Kunst für schön oder häßlich halten, denn durch ihr Denken erschaffen sie sich ein Schönheitsideal, das dann ebenso für Geschlechtspartner gelten mag. Oftmals wird der Partner ausgewählt, damit das Kind in biologisch einwandfreiem Zustand ist. Das soll weiterhin sein, aber nicht vorherrschend.
Und von mir aus genieße auch die Sexualität, aber lass dich nicht vom Trieb dazu verleiten, sondern vom Wille des Genusses. Du sollst genießen, nicht treiben.

Achtungsvoll
klaudanus

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 22:05
die suche nach genuss ist ein trieb, das wollen wir doch an dieser stelle nicht vergessen....

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 22:12
ich bin der ansicht, dass wir uns sehr wohl von tieren unterscheiden und dass wir dazu bestimmt sind über sie zu herrschen, wir können uns in tausend jahren nicht verändern um beispielsweise eine stufe in der nahrungskette nach unten zu steigen , wir werden immer die spitze sein, die intelligenteste rasse.
ich glaube liebe hat eine wichtigere bedeutung, sie ist lebenswichtig, natürlich spielt dabei die Bezugsperson, also die geliebte Person eine Rolle, denn Mutterliebe ist zweifelsohne lebenswichtig! das hat man doch bei tests festgestellt, bei denen man säuglinge ohne liebe, aber mit essen, spielsachen etc. versorgt hat: sie sind gestorben..

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 22:17
Der Trieb nach Genuss ist doch mehr eine Suche nach dem persönlichen Glück! Dafür tun wir alles.. Es ist eine Tatsache, dass Menschen nur dann glücklich sind, wenn sie nach etwas Lohenendem streben.

 
Antwort von GAST | 26.01.2006 - 22:21
@opium
Wie nennt sich dieser Trieb? Und vorallem kannst du ihn beherrschen, kannst du auf ihn verzichten? Ich frage nicht, ob du willst.
Kleine Bemerkung am Rande: Nicht hinter jeder These steht auch jemand der sie so in ihrer Aussage vertritt, sondern eben an der Widerlegung interessiert ist.

achtungsvoll
klaudanus

@wuestenzeit
Ich habe nicht behauptet, dass wir uns nicht vom Tiere unterscheiden, ich behaupte (!) nur, dass wir uns wie sie verhalten.
Gut dann soll für den Sozialisierungsprozess eben Mutterliebe zugelassen werden, aber weil die Mutter es will und nicht weil ihr Inneres sie dazu treibt. Aber gutes Argument, hatte ich nicht bedacht.

Hochachtungsvoll
klaudanus

 
Antwort von GAST | 27.01.2006 - 15:09
ich muss doch nciht für jeden trieb einen name finde....
aber ich kann sicherlich auf dem trieb nach genuss verzichten und ich will es ehrlich gesagt auch nciht....weil eben jener trieb mir die schönen dinge im leben aufzeigt....sie mich anstreben lässt....wenn dieser trieb nicht existieren würde, gäbe es dann die schönen dinge.....soll man schöne ding schön finden, weil man weiss das sie schön sind?

 
Antwort von GAST | 29.01.2006 - 18:18
@opium
"soll man schöne ding schön finden, weil man weiss das sie schön sind?"
Ich sehe, du beginnst zu verstehen. Und nun konsequent bis zum Ende...

Hochachtungsvoll
klaudanus

 
Antwort von GAST | 29.01.2006 - 18:33
@ Klaudanus...

Sorry, aber deine Art dich so schrecklich intelektuell zu geben macht dich längst nicht zu einem Intelektuellen...! Wahrscheinlich sind wir für dich Tiere und du bist der Mensch...

»Hochachtungsvoll«

Phaia

 
Antwort von GAST | 29.01.2006 - 18:35
du wirst die gesellschaft mal ganz gewaltig umkrempel, richtig? viel spass, und vor allem glück dabei.

ach halt, sowas hast du ja garnicht...


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