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Gedichtanalyse "Natur-Gedicht" von Jürgen Becker

Frage: Gedichtanalyse "Natur-Gedicht" von Jürgen Becker
(2 Antworten)


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Hallo, ich muss eine Analyse über das Gedicht "Natur-Gedicht" von Jürgen Becker schreiben.

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Mein Problem ist, dass ich nicht verstehe was der erste Verse ("in der Nähe des Hauses,") und der dritte- vierte Vers ("erinnern mich daran – nichts Neues") zu bedeutet hat. Außerdem frage ich mich ob die Satzzeichen (z.b der Bindestrich in Vers 3) eine Bedeutung haben. Außerdem habe ich fragen wie: Welche Wahrnehmung hat das lyrische Ich in dem Gedicht? Inwiefern unterstützen Alliterationen die Gedichtaussage? Warum nennt Jürgen Becker seinen kurzen Text „Natur-Gedicht“?
Ich hoffe mir kann jemand helfen.
Danke

Natur-Gedicht

in der Nähe des Hauses,
der Kahlschlag, Kieshügel, Krater
erinnern mich daran –
nichts Neues; kaputte Natur,
aber ich vergesse das gern,
solange ein Strauch steht.
Frage von Erik150 | am 28.02.2019 - 06:47


Autor
Beiträge 10913
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Antwort von cleosulz | 28.02.2019 - 12:36
e-hausaufgaben.de
=> da schon mal reingesehen

Zitat:
Mein Problem ist,
dass ich nicht verstehe was der erste Verse ("in der Nähe des Hauses,") und der dritte- vierte Vers ("erinnern mich daran – nichts Neues") zu bedeutet hat.
Muss man bei einem Gedicht alles verstehen?
Man liest und interpretiert (versucht etwas auszulegen, zu erklären, was der Autor wohl damit meinte => wissen tut es aber nur der Autor).
Und zum Vermuten und zur Interpretation bieten dieses Gedicht aus 27 Worten viel.

Irgendwo habe ich gelesen, dass dies ein "ironisches Gedicht" sein soll.

Dieses Gedicht hat viele Satzzeichen und nur einen Punkt.
Die Überschrift lautet: Natur-Gedicht und nicht Naturgedicht => Hat das auch eine Bedeutung?
wortwuchs.net
=> zur Zeichensetzung

Überlege, warum hat der Autor nur 1 Satz geschrieben?
Wo macht er einen Gedankenstrich => "Gedanken"-Strich um die Gedanken in eine andere Richtung zu lenken?

Zuerst sieht er etwas (Feststellung was er wie auf einem Foto sieht => Kahlschlag, Kieshügel, Krater).
Nach dem Gedankenstrich wechselt er in die Feststellung (=> nichts Neues, die Natur ist kaputt, was er gerne vergisst [ignoriert solange 1 Strauch noch da ist] =>Die letzte Zeile wäre für mich jetzt eine Art Selbstkritik).

Zitat:
Warum nennt Jürgen Becker seinen kurzen Text „Natur-Gedicht“?
Ja warum? Das weiß nur er.
=> s. o. "Ironie"? => eine verschlüsselte Botschaft?

de.wikipedia.org
=> Naturlyrik
________________________
 e-Hausaufgaben.de - Team


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Antwort von cleosulz | 28.02.2019 - 12:41
Ein Eindruck könnte sein:
Direkt bei mir vor der Türe eine kaputte Umwelt. Das war immer schon so.
Aber so lange noch ein grüner Strauch da ist, stört mich das nicht.

(Sonst müsste ich ja was machen.)
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