Heine, Heinrich - Der scheidende Sommer : Gedichtanalyse
Das Gedicht "Der scheidende Sommer", verfasst von Heinrich Heine im Jahre 1834 aus der Zeitepoche der Romantik handelt von einem lyrischen Ich, welches eine geliebte Person gehen lassen musste und dieses Erlebnis nun mit der damaligen Jahreszeit vergleicht und davon erzählt. Aufgrund der Tatsache, dass der Verfasser männlich ist und es auch sonst keine Hinweise gibt, ob das lyrische Ich weiblich oder männlich ist, ist in meiner Analyse das lyrische ich männlich. Als Arbeitshypothese kann zugrunde gelegt werden, dass der Zyklus der Natur mit dem des Menschen verglichen wird.
Im Folgenden wird das Gedicht genauer analysiert. Es beinhaltet 4 Strophen mit je 4 Versen, das Reimschema besteht aus einem umarmenden Reim (V. 2+4). Eine Auffälligkeit ist, dass sich dieses Reimschema durch das ganze Gedicht zieht und die Verse 1 und 3 sich in keinerlei Weise in irgendeiner Strophe reimen. Als Metrum ist ein Jambus verwendet worden.
In der ersten Strophe beschreibt das lyrische ich die Veränderung vom Sommer bis zum Herbst. "Es fallen die Blätter" (V2) und Dinge "verwelken" (V4). In Vers 3 und 4 (Ach, alles was hold und lieblich, Verwelkt und sinkt ins Grab) fehlt das Wort "ist", somit findet man hier eine Ellipse. Außerdem ist festzuhalten, dass das lyrische Ich mit "verwelken" (4) meint, dass jeder tolle Mensch einmal stirbt und anschließend im Grab liegt.
Die Beschreibung von Natur setzt sich in Strophe zwei fort. Er redet von Wipfeln des Waldes, welche umflimmert werden von einem schmerzlichen Sonnenschein. Damit meint er, dass die geliebte Person lächelte, ein Sonnenschein für ihn war, jedoch man die Schmerzen, die diese Person hatte, in den Augen sah. Zudem ist die Rede von den letzten Küssen des scheidenden Sommers (V4) und es lässt sich vermuten, dass der scheidende Sommer die lyrische ich ist, also zu dieser Zeit die letzten Küsse mit der verstorbenen Person hatte.
Wie traurig das lyrische Ich über den Verlust der Person ist, wird in Strophe drei besonders deutlich. Er sagt, es ist ihm, "als müsst er weinen aus tiefstem Herzensgrund" (V1). In Vers drei ist von einem Bild die Rede, was ihn an die Abschiedsstunden erinnert. Hier meint das lyrische Ich, dass die Erinnerung an die letzten Küsse wie ein Bild in ihm ist und dieses Bild der Abschiedsstunde der zwei ähnelt.
Zuletzt geht das lyrische Ich in Strophe vier genauer auf das Bild der Abschiedsstunde ein und wie der Abschied für ihn war. Er sagt, dass er von der geliebten Person fortgehen musste und dies wusste. Dadurch, dass er sagt, dass er von der Person scheiden musste zeigt er, dass er das nicht wollte . Außerdem ist hier wieder zu vergleichen, dass selbst wenn man nicht will, dass der Sommer geht, er geht, er stirbt und man dies weiß. Hier gibt es einen Anfangsreim, mit den dem 2. Wort in Vers 1 und dem 2. Wort in Vers 2 (wusste und musste). Wichtig in dieser Strophe ist, dass er in Vers 3 und 4 aufklärt, dass er der scheidende Sommer war und die geliebte Person der kranke Wald, womit sich vermuten lässt, dass von einem Sommer die Rede ist, der länger her ist, da in dieser Vers im Präteritum geschrieben wurde.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass man den Zyklus der Natur durchaus mit dem des Menschen personifizieren kann. In dem Gedicht spielt die Sterbezeit, also die letzte Zeit des Zyklus eine zentrale Rolle. Da man selbst heute noch geliebte und kranke Menschen verliert und man sich somit mit dem lyrischen Ich gut identifizieren kann, hat dieses Gedicht immer noch eine Bedeutung in der heutigen Gesellschaft.
Im Folgenden wird das Gedicht genauer analysiert. Es beinhaltet 4 Strophen mit je 4 Versen, das Reimschema besteht aus einem umarmenden Reim (V. 2+4). Eine Auffälligkeit ist, dass sich dieses Reimschema durch das ganze Gedicht zieht und die Verse 1 und 3 sich in keinerlei Weise in irgendeiner Strophe reimen. Als Metrum ist ein Jambus verwendet worden.
In der ersten Strophe beschreibt das lyrische ich die Veränderung vom Sommer bis zum Herbst. "Es fallen die Blätter" (V2) und Dinge "verwelken" (V4). In Vers 3 und 4 (Ach, alles was hold und lieblich, Verwelkt und sinkt ins Grab) fehlt das Wort "ist", somit findet man hier eine Ellipse. Außerdem ist festzuhalten, dass das lyrische Ich mit "verwelken" (4) meint, dass jeder tolle Mensch einmal stirbt und anschließend im Grab liegt.
Wie traurig das lyrische Ich über den Verlust der Person ist, wird in Strophe drei besonders deutlich. Er sagt, es ist ihm, "als müsst er weinen aus tiefstem Herzensgrund" (V1). In Vers drei ist von einem Bild die Rede, was ihn an die Abschiedsstunden erinnert. Hier meint das lyrische Ich, dass die Erinnerung an die letzten Küsse wie ein Bild in ihm ist und dieses Bild der Abschiedsstunde der zwei ähnelt.
Zuletzt geht das lyrische Ich in Strophe vier genauer auf das Bild der Abschiedsstunde ein und wie der Abschied für ihn war. Er sagt, dass er von der geliebten Person fortgehen musste und dies wusste. Dadurch, dass er sagt, dass er von der Person scheiden musste zeigt er, dass er das nicht wollte . Außerdem ist hier wieder zu vergleichen, dass selbst wenn man nicht will, dass der Sommer geht, er geht, er stirbt und man dies weiß. Hier gibt es einen Anfangsreim, mit den dem 2. Wort in Vers 1 und dem 2. Wort in Vers 2 (wusste und musste). Wichtig in dieser Strophe ist, dass er in Vers 3 und 4 aufklärt, dass er der scheidende Sommer war und die geliebte Person der kranke Wald, womit sich vermuten lässt, dass von einem Sommer die Rede ist, der länger her ist, da in dieser Vers im Präteritum geschrieben wurde.
Inhalt
Ausführliche Gedichtanalyse zu "Der scheidende Sommer" von Heinrich Heine aus dem Jahre 1834. Das Gedicht stammt aus der Zeit der Romantik. Der Dichter vergleicht den Zyklus der Natur mit dem Leben des Menschen. (594 Wörter)
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von Knuffelmonster
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