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Mascha Kaléko - Unabgesandter Überseebrief (Gedichtsanalyse)

Frage: Mascha Kaléko - Unabgesandter Überseebrief (Gedichtsanalyse)
(1 Antwort)


Autor
Beiträge 0
13
Hallo!
ich hätte da eine Frage zu diesem Gedicht,
und zwar:
- was hat es mit dem Mandelbaum in sich?
- mir kommt es so vor, als ob der vorletzte Vers (Die Nacht ist kalt.
Verschlafen hat der Schnee)unpassend wäre. Was meint die Dichterin damit?
- "wir sind zirka tausend Dollar weit entfernt". Kann man das als ne Metapher sehen? Wenn ja, Funktion?


das Gedicht:

Wär` ich ein Vöglein, würd` ich zu Dir eilen
Doch leider hab` ich`s Fliegen ganz verlernt
Drum` bleibt es wieder nur bei Luftpostzeilen...
- Mein Herz, wir sind fast siebentausend Meilen
Und zirka tausend Dollar weit entfernt...

Ja, wenn ich wenigstens ein Seestern wäre,
Ein Zwergenwalfisch oder ein Delphin
Ich überquerte die diversen Meere
So peu à peu und schwämme zu Dir hin
Auf Dein Erstaunen freute ich mich diebisch....
Doch leider schuf der Herr mich nicht amphibisch....

Jetzt blüh`n bei Dir die ersten Mandelbäume
Vor lauter Sehnsucht tut das Herz mir weh
Wär` ich ein Vöglein....(nichts als Hungerträume!)
Die Nacht ist kalt, verschlafen fällt der Schnee
Wer weiß, ob ich dich jemals wiederseh`....


DANKE im vorraus!
Frage von I.hate.HA (ehem. Mitglied) | am 04.09.2011 - 17:05


Autor
Beiträge 11938
808
Antwort von cleosulz | 04.09.2011 - 18:40
Zitat:
Die Nacht ist kalt,
verschlafen fällt der Schnee
Wer weiß, ob ich dich jemals wiederseh`


passt doch .....
Zitat:
Mein Herz, wir sind fast siebentausend Meilen
Und zirka tausend Dollar weit entfernt...
und bei ihr blühen die Mandelbäume => Sie sitzt am andedren Ende der Welt.
________________________
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