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Regierungsbildung 2013 in Hessen: Analyse eines Kommentars ?

Frage: Regierungsbildung 2013 in Hessen: Analyse eines Kommentars ?
(1 Antwort)


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Ich habe ein großes Problem, ich soll folgenden Textauszug "Die Regierungsbildung" analysieren und Stellung dazu nehmen. Leider habe ich überhaupt keine Ahnung von dem was dort aufgeführt ist und weiß dementsprechend auch nicht was und wie ich den Text Analysieren soll :( Bitte, bitte helft mir !


Hier kommt der zu analysierende Text/ Kommentar: Wahl in Hessen: die Ergebnisse

Die Regierungsbildung

"[...] Doch je länger der Wahlabend 2013 dauerte, umso mehr schwand die Hoffnung [...] auf eine Fortsetzung von Schwarz-Gelb in Wiesbaden. Stattdessen zeichnete sich das ab, was man sprichwörtlich "hessische Verhältnisse" nennt: ein Ergebnis, das keine eindeutige Mehrheit, keinen klaren Regierungsauftrag erkennen lässt. Was bedeutet das für Bouffier? Er muss Angebote an die SPD machen, sogar mit den Grünen, die 11,1 Prozent holten, will er reden. Dabei wird er über seine persönliche Schmerzgrenze hinausgehen müssen. Oder er wird, auch das gab es schon mal in Wiesbaden, geschäftsführend weiterregieren. Roland Koch hat das 2008 vorgemacht, die Legislatur des hessischen Landtags ist ohnehin erst am 18. Januar zu Ende. Allerdings müsste Bouffier wohl auf seine drei FDP-Minister verzichten; deren Aufgaben (Justiz, Verkehr/Wirtschaft, Kultus) auf die CDU-geführten Ressorts verteilen. Bouffier wäre allein im Haus, vom Partner verlassen, auf der Suche nach einem neuen. So was kann sich ziehen - und so was kann den Nährboden bereiten für Koalition des linken Lagers. Denn mit jeder Woche, die Bouffier keine Regierungsmehrheit zusammenbekommt, wird es für Schäfer-Gümbel einfacher, das Gespräch mit den Linken aufzunehmen. Das Modell für diesen Weg hat es vor gar nicht so langer Zeit gegeben: in Nordrhein-Westfalen. Damals liess sich Hannelore Kraft von SPD und Grünen in eine Minderheitsregierung wählen - toleriert von der Linkspartei. [...]"

Verstehe gaar nichts :( Ich bedanke mich bereits im voraus für eure Hilfe.
Frage von Jevjev (ehem. Mitglied) | am 26.09.2013 - 11:53


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Antwort von cleosulz | 27.09.2013 - 08:48
Zum Textverständnis:
Was du gar nicht kennst oder weißt, musst du googeln.
Was du weißt, solltest du hervorheben / markieren.

Grob umrissen = um was geht es.

Es geht um Wahlen, um Ergebnisse und wie die Regierung jetzt gebildet werden (könnte) und wie nicht.
Bisher war offensichtlich die Regierung in Hessen aus Schwarz-Gelb bestanden = CDU und FDP.
Die hatten wohl eine Mehrheit? = googeln

Was sind "hessische Verhältnisse" = keine eindeutige Mehrheit = alleine kann keiner regieren, alle haben in etwa "gleich viel/gleich wenig" = auf jeden Fall braucht die Regierung einen Partner, wenn sie ihre Ziele durchsetzen will - mit der sie mehr als 50 % hat == CDU hat 38,3 % + FDP 5,0 = 43,3 % ==> da fehlen noch ein paar Prozente ;)

Wer ist Bouffier? - googeln wenn du es nicht weißt = MP des Landes Hessen seit 2010, CDU

persönliche Schmerzgrenze von Bouffier? = vermute mal, dass er vor der Wahl was sagte (hinsichtlich evtl. Koalitionspartner ? = googeln)

Was machte Roland Koch 2008 vor? Regieren ohne (starken) Partner = Minderheitsregierung? Geht so was gut? Überlege mal. Was passiert, wenn man Mehrheiten im Parlament braucht, aber nicht hat?
Schäfer-Gümpel = Politiker der SPD (die brachten es auf 30,7 %).

Was will dieser Schäfer-Gümpel? auch regieren/mit-regieren

Was passiert, wenn die SPD sich mit den Linken zusammen tut? Oder mit Rot-Rot-Grün (30,7 + 5,2 + 11,1 = 47,3 %) oder nur mit Rot-Grün = 41,8 % = das wäre immer noch mehr als 38,3 % der CDU).

Was passierte in NRW mit Hannelore Kraft (MP seit 2010, SPD)?
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