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Durs Grünbein- Vom Stellenwert der Worte: Text verstehen ?

Frage: Durs Grünbein- Vom Stellenwert der Worte: Text verstehen ?
(3 Antworten)


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Hey, wir sollten das Buch `Vom Stellenwert der Worte` über die Ferien lesen und ich habe echt fast nichts verstanden.
Hat vielleicht jemand einen Tipp wie ich mit dem Text besser klarkommen kann, oder vlt. eine kleine Erklärung, die mir hilft eine Ahnung von dem zu bekommen, was Herr Grünbein sagen möchte? Danke schonmal im Vorraus falls mir jemand auf die Sprünge helfen kann. :)
Frage von musicflavour1 | am 16.10.2011 - 10:41


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Antwort von Tilman | 16.10.2011 - 11:32
Siehe http://www.perlentaucher.de/buch/34382.html

Siehe vergleichsweise "Die Benachrichtigung" von Vaclav Havel (1966)

Siehe Konfuzius (Spannungsfelder zwischen Wortbedeutungen und spirituellen Werten)

If names be not correct, language is not in accordance with the truth of things.
If language be not in accordance with the truth of things, affairs cannot be carried on to success. When affairs cannot be carried on to success, proprieties and music will not flourish. When proprieties and music do not flourish, punishments will not be properly awarded. When punishments are not properly awarded, the people do not know how to move hand or foot (Analects. 13.3)

Grundsatz "If the people are governed by laws and punishment is used to maintain order, they will try to avoid the punishment but have no sense of shame. If they are governed by virtue and rules of propriety [ritual] are used to maintain order, they will have a sense of shame and will become good as well (Konfuzius, dto. 2.3)


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Antwort von Tilman | 16.10.2011 - 11:45
Wenn ich das richtig lese, waren Verse einmal ein "aristokratisches Vergnügen der Seele (...), geboren aus der Sehnsucht, zu mißfallen, zu glänzen und zu verwirren"* und nun begibt sich ihre Ausdrucksfähigkeit auf ein Niveau des Gemeinen (allen gut und niemand weh). "Später versuchte die Konkrete Poesie im systematischen Experiment zu vernichten, was an metaphysischen Restbeständen im lyrischen Wort etwa noch überdauert hatte."* Auch hier geht es darum, wieviel mehr kann ein Gedicht sagen, als es sie einzelnen Worte sozusagen als lebloses Patchwork könnten.

*) Zit. http://www.planetlyrik.de/durs-grunbein-vom-stellenwert-der-worte/2011/05/


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Antwort von Tilman | 16.10.2011 - 12:12
Das man Grünbei am besten "von außen" erklären kann, hier noch ein Link, an desse nende ein Gesicht von bende steht ("Wörter")

http://www.stuttgarter-schule.de/bensekreis.htm

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