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Die extreme Rechte in Deutschland - Hausarbeit

Frage: Die extreme Rechte in Deutschland - Hausarbeit
(5 Antworten)

 
Hallo,

muss im Politikwissenschaft-Seminar an der Uni eine Hausarbeit schreiben.
Thema des Seminars war die extreme Recht in Deutschland. Musste schon ein referat halten. In dem Referat ging es um eine Studie zur gruppenorientierten Menschenfeindlchkeit der Uni Bielefeld unter der Leitung von heitmeyer.
Also kurz: es ging um rechtsextreme Einstellungen.

Bei meiner Hausarbeit würde ich mich gerne an dem Thema orientieren, genauer gesagt mchte ich mich damit befassen, inwiefern sich die Medien (allgemein, nicht die rechten Medien) auf diese Einstellungen auswirken.

Meine Frage ist nun, ob jemand dafür interessante Literatur kennt bzw. mir Bücher, Artikel oder dergleichen empfehlen könnte. Ich werde natürlich meine Uni-Bibliothek noch belästigen, aber es könnte ja sein, dass jemand vielleicht einen Geheimtipp hat

Ich wollte auch gerne ein beispiel mit einbringen. Dazu hatte ich an die Wahlen dieses Jahr gedacht. Also falls jemand zufällig Material dazu kennt würde ich mich sehr freuen.

Ich bedanke mich schonmal herzlichst im Voraus und wünsche allen ein angenehmes Wochenende!
GAST stellte diese Frage am 28.08.2009 - 15:28


Autor
Beiträge 6130
38
Antwort von RichardLancelot | 28.08.2009 - 16:45
Ich hab in einem der vielen lineken Schuppen in denen ich ab und zu verkehre mal "Die extreme Rechte in der Bundesrepublik" von R.
Stöss in der Hand gehabt. Vielleicht kannst du damit etwas anfangen...ist zumindest recht objektive Sachliteratur, allerdings von 1990 oder `91.

 
Antwort von GAST | 28.08.2009 - 18:15
Danke, Stöss haben wir auch im Seminar bearbeitet, weil er viel zur begrifflichen Einführung beigetragen hat. Weißt du denn noch den Titel oder nur, dass es von Stöss war? Immerhin weiß ich jetzt schonmal, dass ich unter seinem Namen suchen kann. Schonmal Danke!

 
Antwort von GAST | 29.08.2009 - 00:08
Ah! Hab da von einem Kommilitonen eine Diplomarbeit angelesen, der da in den 1990ern mal ein Projekt aufgezogen hat.

Leider hab ich die hier selber nicht rumliegen, nur ein Stichwort aus deiner Frage springt mich gerade an: der Name Heitmeyer. Ich mag da jetzt gerade falsch liegen bzw. meine Erinnerung mag mich trüben, aber war der Heitmeyer nicht derjenige, dessen Studien z.T. sogar heftigst kritisiert wurde aufgrund der Anlage der Fragen und insbesondere der Auslegung der Antworten....?

So oder so, wenn du in Richtung Medien gehen möchtest: ein aktuelles Beispiel wird schwierig, da die Wahl gerade ansteht und der Wahlkampf doch eher schleppend bzw. dankenswerterweise weniger skandalisierend abläuft. Als Stichworte für die Berichterstattung der Medien zum Thema würden mir da spontan Oskar Lafontaines "Fremdarbeiter" einfallen sowie Roland Kochs Kampagne der letzten Hessenwahl zum Thema "kriminelle (ausländische) Jugendliche". Wenn du dir zu diesen beiden Beispielen mal die Berichterstattung der Medien anschaust, dürfte sich da doch einiges finden. ARD/ZDF haben ihre eigene Mediathek auf ihren Websites; die wichtigsten Tageszeitungen idR ein Onlinearchiv. Einfach mal schauen. :)

EDIT:
Ich bin gerade heute über etwas gestolpert: die taz überlegt, wie in Zukunft mit der Kommentarfunktion auf ihrer Website umgegangen werden soll. Grund hierfür ist wohl eine Häufung "unerwünschter" (das definiere, wer will) Kommentare unter einigen Artikeln. Von einigen wird (wohl zurecht) vermutet, dass rechte (nicht rechtsradikale) Websites ihre Leser bewusst dazu auffordern, aus ihrer Sicht tendenziöse Berichterstattung online zu kommentieren. Die taz hat einige Argumente zusammengestellt und bittet ihrer Leser nun um Entscheidungshilfe: soll die Kommentarfunktion abgestellt werden? Soll stärker moderiert/zensiert werden? Der Grundtenor der Leserkommentare geht erfreulicherweise in Richtung Meinungsfreiheit. Zuviel, um es hier zusammen zu fassen, aber das Lesen lohnt sich. Interessante Diskussion. :)

 
Antwort von GAST | 29.08.2009 - 10:01
Auch dir gilt mein Dank. An die Kampagne von Koch habe ich gar nicht gedacht, ist aber ein super Tipp. Wie die Kritiker zu heitmeyer stehen kann ich so auf Anhieb gar nicht sagen. Aber du könntest Recht haben. Die neue Studie bzw. die Fragen der neuen Studie sind meiner Meinung nach teilweise ganz schon "plump", wenn man es mal so ausdrücken darf. Allerdings habe ich aufgrund des Referats eine sehr gute Basis, um mich mit diesem Aspekt auseinanderzusetzen. Wie gesagt werde ich natürlich noch in der UB intensive Literaturrecherche betreiben, allerdings schadet es ja nicht schonmal eine grobe Richtung zu haben.

Habt schonmal vielen Dank, bin gespannt, ob noch jemand etwas dazu beitragen kann.

 
Antwort von GAST | 05.09.2009 - 17:46
So, habe jetzt mal überlegt es auf das Syndrom der Ausländerfeindlichkeit zu beschränken. Sonst würde es zu umfangreich werden. Bin aber weiterhin für gute Tipps aufgeschlossen. Es ginge auch Literatur aus dem bereich der Medienpsychologie. Ob es dort Analogien zu meinem Thema gibt, werd ich dann schon filtern können^^

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