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bertolt brecht sonett nr. 19

Frage: bertolt brecht sonett nr. 19
(2 Antworten)

 
hat jemand eine gedichtinterpretation für das "Sonett Nr. 19" von bertolt brecht für mich oder ein paar tipps?
GAST stellte diese Frage am 06.05.2008 - 12:21


Autor
Beiträge 2323
10
Antwort von nosferatu_alucard | 06.05.2008 - 12:21
wie
schauts denn aus? also ich kann schlecht ohne nen text was interpretieren ...

 
Antwort von GAST | 06.05.2008 - 12:24
entschuldigung, mein fehler.
hier das gedicht:
Sonett Nr. 19
Nur eines möcht ich nicht: daß du mich fliehst.
Ich will dich hören, selbst wenn du nur klagst.
Denn wenn du taub wärst, braucht ich, was du sagst
Und wenn du stumm wärst, braucht ich, was du siehst.

Und wenn du blind wärst, möcht ich dich doch sehn.
Du bist mir beigesellt als meine Wacht:
Der lange Weg ist noch nicht halb verbracht
Bedenk das Dunkel, in dem wir noch stehn

So gilt kein ,,Laß mich, denn ich bin verwundet.`"
So gilt kein ,,Irgendwo" und nur ein "Hier"
Der Dienst wird nicht gestrichen, nur gestundet.
Du weißt es: wer gebraucht wird, ist nicht frei.
Ich aber brauche dich, wie`s immer sei
Ich sage ich und könnt auch sagen wir.

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