Referat: Soziale Marktwirtschaft - Referat | Soziale und freie Marktwirtschaft
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Referat: Soziale Marktwirtschaft - Referat

Alles zu Soziale und freie Marktwirtschaft

soziale Marktwirtschaft


1. Allgemeines
2. Der Wettbewerb als Vorraussetzung
3. Fehlentwicklungen, Erfolgsfaktoren
4. Das Modell Ludwig Erhard’s
5. Initiative Neue soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist der Mittelweg aus zwei Extremen:
· dem marktwirtschaftlichen Kapitalismus (Beispiele hierfür sind die westlichen Nationen im 19. und 20. Jahrhundert)
· der totalitären Verwaltungswirtschaft (zum Beispiel Hitler oder Stalin)

Ziel des Wirtschaftsmodells:

  • Unsoziale Auswirkungen sollen verhindert werden
  • Wohlstand soll durch soziale Sicherung von wirtschaftlich schwächeren Schichten und durch Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen für alle geschaffen werden
  • Der Staat soll den sozialen Ausgleich durch Schutz des freien Wettbewerbs und durch die Steuerung der Einkommens- und Vermögensverteilung schaffen => Sozialstaat

Die Marktwirtschaft zeichnet sich durch wirtschaftliche Freiheiten aus:

  • Konsumfreiheit
  • Gewerbefreiheit
  • freie Eigentumsnutzung
  • freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl
  • Produktions- und Handelsfreiheit
  • Wettbewerbsfreiheit

Diese Freiheiten werden dort durch Grenzen eingeschränkt, wo Rechte Dritter, die Verfassung oder das Sittengesetz verletzt werden.

Zur sozialen Marktwirtschaft wird diese durch:

  • die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
  • die wirtschaftlichen Voraussetzungen (Wohlstand für alle)
  • die wirtschaftlichen Freiheitsrechte
  • Einschränkungen der Marktwirtschaft dort, wo unsoziale Ergebnisse entstehen
  • die Korrektur von Ergebnissen des freien Wirtschaftsprozesses, wenn sie den Wertvorstellungen der Gesellschaft nicht entsprechen

2. Der Wettbewerb als Vorraussetzung


Der Wettbewerb ist die Vorraussetzung für die Wirtschaftsordnung. Durch diesen soll die übermäßige wirtschaftliche Macht bei gleichzeitiger Freiheit des Einzelnen verhindert werden.
Walter Eucken entwickelte sieben konstituierende Prinzipien:

· Funktionsfähiges Preissystem
· Stabiler Geldwert
· Freier Marktzutritt
· Privateigentum muss bestehen bleiben
· Vertragsfreiheit
· Umfassende Haftung jedes Wirtschaftsteilnehmer
· Wirtschaftspolitik muss stetig sein

Außerdem plädiert Eucken für ein unabhängiges Kartellamt, welches Monopolstellungen verhindern soll.

3. Fehlentwicklungen, Erfolgsfaktoren


3.1. Fehlentwicklungen

∙ Mit zunehmendem Wohlstand ging Aufbruchsklima zurück
∙ Staat griff nach Aufforderung in alle gesellschaftlichen Bereiche ein
⇨ Hohe Ausgaben durch Marktausdehnung des Staates
⇨ Belastung der Bürger durch Steuern

3.2. Erfolgsfaktoren

∙ Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft, Unternehmergeist
⇨ In vielen Industrieländern unumstritten, da der Wohlstand gesteigert wurde und der Bevölkerung ein hohes Maß an Sicherheit brachte

4. Das Modell Ludwig Erhard’s


∙ Gegründet 1951 als Alternative zum von der SPD geforderten Sozialismus
∙ Durch Beschränkung des Staates auf seine Kernaufgaben soll größtmögliche Freiheit mit sozialer Gerechtigkeit vereint werden (Soll auf privater Initiative basieren)
∙ 1.1.1958: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung ⇨ Zentrale Forderung nach sozialer Marktwirtschaft in Deutschland

5. Initiative Neue [b]soziale Marktwirtschaft[/b]


"Sozial ist, was Arbeit schafft"
∙ Wirtschaftsliberaler Interessenverband, der 2000 gegründet wurde
∙ Vorsitzender seit 2000: Hans Tietmeyer
∙ Fordert Rückbesinnung auf Grundprinzipien Erhard’s

Ziele der INSN:
∙ Überzeugung der Bürger von der Notwendigkeit marktwirtschaftlicher Reformen (wegen Globalisierung usw.)
∙ Beschränkung des Staats auf Kernkompetenzen
∙ Senkung von Steuern und Lohnnebenkosten
∙ Abbau von Subventionen
∙ Deregulierung von Dingen, die Arbeitsplätze verhindern
∙ Weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten

Hand Out


Soziale Marktwirtschaft

1. Allgemeines

Die soziale Marktwirtschaft ist der Mittelweg aus zwei Extremen:
  • dem marktwirtschaftlichen Kapitalismus (Beispiele hierfür sind die westlichen Nationen im 19. und 20. Jahrhundert)
  • der totalitären Verwaltungswirtschaft (zum Beispiel Hitler oder Stalin)
Diese beruht auf der Ordnung von Gesellschaft und Wirtschaft und soll freiheitlich, wirtschaftlich, leistungsfähig, dauerhaft, sozial und gerecht sein.

Ziel des Wirtschaftsmodells:
  • Unsoziale Auswirkungen sollen verhindert werden
  • Wohlstand soll durch soziale Sicherung von wirtschaftlich schwächeren Schichten und durch Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen für alle geschaffen werden
  • Der Staat soll den sozialen Ausgleich durch Schutz des freien Wettbewerbs und durch die Steuerung der Einkommens- und Vermögensverteilung schaffen => Sozialstaat

Die Marktwirtschaft zeichnet sich durch wirtschaftliche Freiheiten aus:
  • Konsumfreiheit
  • Gewerbefreiheit
  • freie Eigentumsnutzung
  • freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl
  • Produktions- und Handelsfreiheit
  • Wettbewerbsfreiheit

Diese Freiheiten werden dort durch Grenzen eingeschränkt, wo Rechte Dritter, die Verfassung oder das Sittengesetz verletzt werden.
Zur sozialen Marktwirtschaft wird diese durch:
  • die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
  • die wirtschaftlichen Voraussetzungen (Wohlstand für alle)
  • die wirtschaftlichen Freiheitsrechte
  • Einschränkungen der Marktwirtschaft dort, wo unsoziale Ergebnisse entstehen
  • die Korrektur von Ergebnissen des freien Wirtschaftsprozesses, wenn sie den Wertvorstellungen der Gesellschaft nicht entsprechen

2. Der Wettbewerb als Vorraussetzung

Der Wettbewerb ist die Vorraussetzung für die Wirtschaftsordnung . Durch diesen soll die übermäßige wirtschaftliche Macht bei gleichzeitiger Freiheit des Einzelnen verhindert werden.
Walter Eucken entwickelte sieben konstituierende Prinzipien:

· Funktionsfähiges Preissystem
· Stabiler Geldwert
· Freier Marktzutritt
· Privateigentum muss bestehen bleiben
· Vertragsfreiheit
· Umfassende Haftung jedes Wirtschaftsteilnehmer
· Wirtschaftspolitik muss stetig sein
Außerdem plädiert Eucken für ein unabhängiges Kartellamt, welches Monopolstellungen verhindern soll.

3. Fehlentwicklungen, Erfolgsfaktoren

3.1. Fehlentwicklungen
∙ Mit zunehmendem Wohlstand ging Aufbruchsklima zurück
∙ Staat griff nach Aufforderung in alle gesellschaftlichen Bereiche ein
⇨ Hohe Ausgaben durch Marktausdehnung des Staates
⇨ Belastung der Bürger durch Steuern

3.2. Erfolgsfaktoren
∙ Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft, Unternehmergeist
⇨ In vielen Industrieländern unumstritten, da der Wohlstand gesteigert wurde und der Bevölkerung ein hohes Maß an Sicherheit brachte

4. Das Modell Ludwig Erhard’s

∙ Gegründet 1951 als Alternative zum von der SPD geforderten Sozialismus
∙ Durch Beschränkung des Staates auf seine Kernaufgaben soll größtmögliche Freiheit mit sozialer Gerechtigkeit vereint werden (Soll auf privater Initiative basieren)
∙ 1.1.1958: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung ⇨ Zentrale Forderung nach sozialer Marktwirtschaft in Deutschland

5. Initiative Neue [b]soziale Marktwirtschaft[/b]

"Sozial ist, was Arbeit schafft"
∙ Wirtschaftsliberaler Interessenverband, der 2000 gegründet wurde
∙ Vorsitzender seit 2000: Hans Tietmeyer
∙ Fordert Rückbesinnung auf Grundprinzipien Erhard’s

Ziele der INSN:
∙ Überzeugung der Bürger von der Notwendigkeit marktwirtschaftlicher Reformen
∙ Beschränkung des Staats auf Kernkompetenzen
∙ Senkung von Steuern und Lohnnebenkosten
∙ Abbau von Subventionen
∙ Deregulierung von Dingen, die Arbeitsplätze verhindern
∙ Weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten

6. Quellen
∙ Unterrichtskonzepte Politik Stark Verlag
∙ http://zeus.zeit.de
∙ Frankfurter Allgemeine Zeitung
Inhalt
Referat in Form von Handout und Folienvorlage zur "Sozialen Marktwirtschaft". Dabei wird auf folgende Punkte eingegangen:
- Allgemeines zur Sozialen Marktwirtschaft
- Der Wettbewerb als Voraussetzung
- Fehlentwicklungen/ Erfolgsfaktoren
- Das Modell Ludwig Erhard`s
- Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (816 Wörter)
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23.10.2007 von unbekannt
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