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Das Wesen der griechischen Tragödie - Das griechische Theater und seine Bedeutung

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Das Wesen der griechischen Tragödie – Das griechische Theater und seine Bedeutung



  • griech. Tragödie ist von ihrem Wesen eine Kulthandlung kultischer Herkunft
  • griech. Gott der Fruchtbarkeit: Dionysos
  • ihm zu Ehren zweimal im Jahr Staatsfeste (Dionysien) = kulturelle Wettbewerbe (Auftragsschreiber)

  • Aristoteles (384-322 v.Chr.)

    - entwickelte die aristotelische Dramentheorie: Ziel der Tragödie ist eine Handlung (nicht im Sinne von Aktion, sondern Ziel ist die Herbeiführung einer Situation, in der der Held gezwungen ist, sich zwischen zwei sich widersprechenden Forderungen und sittlicher Prinzipien zu entscheiden)

    Der Dichter fand diesen Stoff in der griechischen Mythologie, in der solche Entscheidungssituationen des Helden bereits vorgeprägt waren

    Aufgabe des Dichters: Er muss dem Zuschauer das bekannte Mythosgeschehen durch seine Tragödie neu auslegen und aktualisieren.

    - griech. Dramenelemente: Mitleid und Furcht

    Nach Aristoteles wird in der Tragödie gehandelt mit Hilfe von Mitleid (éleos) und Furcht (phóbos) -> dadurch soll eine Reinigung (kátharsis) von den Affekten erreicht werden.

    éleos = im Sinne des schmerzvollen Jammerns gebraucht, der den Menschen befällt beim Anblick von grässlichem Leid, das ihm widerfährt
    phóbos = nicht nur einfach Furcht, sondern das Schaudern vor dem Ungehauren des Schicksals
    kátharsis = wird am Ende des tragischen Geschehens als Zustand der Befreiung, Entlastung, Entspannung oder lustvollen Erleichterung empfunden

    Mit Hilfe der Tragödie mit der Dreiteilung éleos + phóbos + kátharsis soll eine tragische Erschütterung des Menschen erreicht werden, die den Kern des Menschen trifft.

    Aischylos (525-456 v.Chr.) -> Dialog
    Sophokles (496-406 v.Chr.) -> Spielhandlung
    Euripides (480-406 v. Chr.) -> vers. Charaktere

    Schauspieler:
  • nur Männer
  • sprachen im attischen oder dorischen Dialekt
  • es wurde in Versen gesprochen
  • Zuschauer nur Männer
  • Schauspieler als Auszeichnung
  • Dauer: 8-9 Stunden (3Tragödien, 1 Satyrspiel)
  • Theater: Mittelpunkt im kuturellen Leben, Ausdruck der Demokratisierung

  • Griechisches Theater ist politisches Theater mit erzieherischem Charakter.

    Chor:

    • unersetzbar im griech. Theater
    • unbedingt nötig: formbare Stimme mit einer breitgefächerten Tonskala
    • bewertet die Handlung / belehrt
    • Chor steht für das Volk / politisches Klima

    Der Chor hat immer das letzte Wort und gibt den Zuschauern eine moralische Lehre mit auf den Weg.
    Inhalt
    Entstehung, aristotelische Dramentheorie, Schauspieler, Chor (328 Wörter)
    Hochgeladen
    29.06.2002 von unbekannt
    Schlagwörter
    übersicht | deutsch | griechische antike | tragödie | theater | bedeutung | Dionysien | Kulthandlung kultischer Herkunft | Aristoteles | Dramenelemente: Mitleid und Furcht | theatertheorien | Aischylos | Sophokles | Euripides | politisches Theater mit erzieherischem Charakter
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