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Zusammenfassung der Unterrichtseinheit Delfine

Alles zu Säugetiere

Aufsatz über die Unterrichtseinheit: Delfine



Echoortungssystem:

Das Echoortungssystem ist dazu da, dass Delfine und Wale sich tief unten im Meer, wo es kein Licht gibt, trotzdem orientieren können. Mit Hilfe des Magnetfeldes der Erde, welches sie wahrnehmen können, finden sie auf langen Wanderungen den Weg. Bei dieser Echo- Ortung stoßen die Delfine kurze Klicklaute aus, diese treffen auf Beutetiere oder Hindernisse von denen das Echo zurückkehrt.
Dieses Echo verrät den Delfinen die Größe eines Fischschwarms oder das Aussehen der näheren Umgebung. Delfine können 32 verschiedene Töne erzeugen die für das menschliche Gehör zu hoch sind. Am wichtigsten bei dieser Echo-Ortung ist die Melone die sich im Kopf befindet. Das Echoortungssystem ist wiederum ganz entscheidend für die Ernährung der Delfine.

Ernährung der Delfine:

Delfine sind schnelle Raubtiere die ihre Beute aktiv jagen. Sie ernähren sich von Krebsen (über ihr Echolot-System finden Delfine sie sogar, obwohl sie sich im Sand versteckt haben), Tintenfischen, Fischen, Kalmare und anderen Meerestieren. Sie orten ihre Beute wie gesagt über das Echoortungssystem.
Die Delfine jagen meist in Gruppen und nehmen den Fischen so ihren Fluchtweg. Sie kreisen die Fischschwärme ein und treiben sie an den Strand oder an die Wasseroberfläche. Während sich ein Delfin ein paar Fische schnappt, passen die anderen derweil auf, dass sie nicht entkommen. So geht das für jeden Delfin bis jeder genug gegessen hat. Es kommt auch zu Techniken, der Delfin schlägt mit seiner Schwanzflosse nach den Fischen um sie zu töten und danach zu verspeisen.
Arten mit weniger Zähnen jagen meistens Kalmare, ihre konischen (kegelförmig) Zähne dienen lediglich dazu sie festzuhalten. Fressen tun sie die Kalmare am Stück. Arten mit vielen Zähnen ernähren sich hauptsächlich von Fischen. Auch die Fische werden nicht gefressen sondern am Stück runtergeschluckt.
Man hat auch beobachtet, dass Delfine die Fische in die Netze der Fischer treiben und sich danach ein paar für den Eigenbedarf herausholen. Man sieht also, dass Delfine anpassungsfähig sind und sich manchmal sogar an Fischerboote hängen, um dort vielleicht an Beute zu kommen. Das bringt manche Fischer dazu auf sie zu schießen.
In Gefangenschaft erhalten Delfine meist zusätzliche Vitamine und Mineralien zu den Fischen, da in gefrorenem Fisch die meisten Vitamine verloren gegangen sind. Dafür gibt es extra Tabletten oder Pillen- speziell für Meeressäugetiere.

Das Verdauungssystem

Ihre spezielle Anpassung
Wie die Wiederkäuer auf dem Land, haben auch Delfine und Wale einen Magen der in Kammern unterteilt ist. Die Anzahl der Kammern im Magen der Delfine ist je nach Art, Lebensraum und Lebensart unterschiedlich. Bestimmte Kammern sind auch unterschiedlich entwickelt oder fehlen ganz. Delfine verdauen ihre Nahrung mit Hilfe von Bakterien und können so auch das Chitin, das im Körperpanzer von Beutetieren vorkommt, verwerten.
Darm und Nieren
Die Länge des Darms beträgt etwa ein neun- bis zehnfaches der Körperlänge. Bei Zahnwalen, denen der Blinddarm fehlt, ist er weniger stark entwickelt.
Besonders effizient und entwickelt sind jedoch die Nieren. Sie sind für das Problem mit dem Unterscheid zwischen der Salzkonzentration des Körpers und die der Umgebung zuständig. Die sogenannten Renuncoli (kleine Niereneinheiten) arbeiten mit der Niere zusammen. Ihre Aufgabe ist es das Wasser zurückzuhalten und das überschüssige Salz abzustoßen.

Gemeiner Delfin
Der Gemeine Delfin , auch Gewöhnlicher Delfin genannt, heißt Gemeiner Delfin, weil er über Jahrhunderte die bekannteste Art der Delfine war. Durch die "Flipper"-Filme ist der große Tümmler zwar bekannter, aber den Deutschen Namen hat er behalten.
Merkmale
Der Delfin ist zwischen 1,70 und 2,40 Meter lang und wiegt 60 bis 75 Kilogramm.
Der Rücken des Delfins ist schwarz oder braun und der Bauch ist weißlich. An den Seiten hat er eine Zeichnung, die vom hellen Gelb ins Grau verläuft. An der leicht eingekerbten Fluke ist er wieder schwarz. Aber je nach dem in welcher Region der Delfin ist, variiert die Färbung und bei manchen Populationen fehlt die Zeichnung der Flanke ganz. Da der Gemeine Delfin sehr bunt ist, ist er einer der farbigsten Vertreter der Wale.

Verbreitung

Der Gemeine Delfin ist in verschiedensten Teilen der tropischen und gemäßigten Breiten verbreitet.
Eine Population lebt im Mittelmeer, eine im schwarzen Meer und eine im Nordatlantik. In der Umgebung des europäischen Kontinents ist er der häufigste Delfin. Eine zweite große Population lebt im östlichen Pazifik. Ansonsten kommen Gemeine Delfine in Madagaskar, vor der Küste Omans; rund um Tasmanien und Neuseeland und in den Meeren zwischen Japan, Korea und Taiwan vor.
Da der Delfin Bewohner des offenen Meeres ist, kommt er selten in die Nähe der Küsten. Er bevorzugt Wassertemperaturen zwischen 10 und 20° C.
Delfinverhalten
Delfine erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 55 Kilometern pro Stunde.
Sie springen aus dem Wasser, damit sie sich schneller Fortbewegen können und
sich an Möwenansammlungen orientieren können.
Wenn sie auf Jagd sind können sie sogar bis zu 300 Meter tief tauchen und das 15 Minuten lang. Meistens dauert es jedoch nur ein paar Minuten wenn sie tauchen.
Delfine sind übrigens bekannt dafür, dass sie sich Schiffen nähern, um auf den Wellen zu reiten.
Delfine leben in Gruppen zusammen. Sie gelten deshalb auch als soziale Tiere.
Wenn es irgendwo eine große Futterstelle gibt, dann können sich sogar bis zu 1000 Delfine ansammeln. Sie verständigen sich mit Klicklauten, Pfeifen, Schnattern und anderen Geräuschen, aber auch durch Körperkontakt untereinander.
Wenn ein Delfin Mitglied in einer Gruppe ist, heißt das nicht, dass er die Gruppen nicht mehr wechseln kann, denn ein Wechsel in Gruppen kommt häufig vor. Trotzdem kann sich eine starke Bindung zwischen den Tieren entwickeln, was man besonders in der Unterstützung für verletzte oder kranke Artgenossen sehen kann.
Beim Schlafen, schläft nur die eine Gehirnhälfte des Delfins und die andere bleibt wach.
Dadurch wird die Atmung aufrecht erhalten. Außerdem wird ein Auge immer offen gehalten, damit die Umgebung und mögliche Angreifer wahrgenommen werden können. In den Schlafphasen ist die Mobilität der Delfine eingeschränkt.
Wie auch Wale, bringen Delfine immer nur ein Junges zur Welt. Die Tragzeit beträgt ungefähr 12 Monate.

Delfinjagd
Es gibt verschiedene Strategien, mit denen man Delfine fangen kann.
Die eine Methode ist, die Tiere eng an die Buchten zu drängen und sie dort mit einem Fischernetz umzingeln, um sie dann mit Speeren auszustechen, bis das Meer sich blutrot färbt.
Bei der anderen Methode geraten die Meeressäuger im offenen Meer in Treib- und Stellnetze.
Es gibt auch eine sogenannte "Militärische Ausbildung", bei der die Delfine mit Kameras ausgestattet werden, um Minen oder feindliche Kampftaucher aufzusuchen. Wenn sie eine Mine oder einen Kampftaucher gefunden haben, bekommen sie eine Belohnung. Aber die harte Ausbildung überleben wenige der Delfine, denn Transport, Ausbildung und Einsatz sind für die Delfine mit sehr vielen Schmerzen verbunden.
Die Gründe dafür sind meistens die Nahrungskonkurrenz zu beseitigen oder sie zu essen.
Dadurch werden die Chancen Delfine in der Freiheit zu erleben immer geringer.

Delfinschutz

Die Meere sind der letzte große rechtsfreie Raum der Welt. Die industrialisierte Hochseefischerei vernichtet ungehindert das Leben in den Weltmeeren, zerstört lokale Fischereien in den Entwicklungsländern und nimmt der einheimischen Bevölkerung eine wichtige Nahrungsgrundlage.

Es gibt viele Unternehmen, die viel Wert auf das Retten der Meeressäuger geben. Mindestens ein Viertel aller Delfinarten ist heute vom Aussterben bedroht!
Die WDSF (Wal- und Delfinschutz Forum) ist ein Projekt gegen Delfinfang. Es wurde im Jahr 2007 mit Hilfe des ehemaligen "Flipper" -Trainers und heutigen Delfinschützers Richard O'Barry in Berlin gegründet.
Die WDSF ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die sich international in Kooperation mit Wissenschaftlern, Aktivisten, Politikern und Interessenten dem Wal- und Delfinfang widmet.
Zusammen mit "ProWal" ist das WDSF die einzige und aktivste Wal- und Delfinschutz-Organisation in Deutschland, die bereits seit Jahren Protest- und Aufklärungsaktionen in den Delfinstädten und vor den Zoos mit Delfinarien durchführt.

Delfine in der Mythologie

Blickt man in der Geschichte zurück, stellt man schnell fest, dass das Wesen des Delfins ihn bereits sehr früh zu einem der Lieblinge unter den Meerestieren machte. Zahlreiche Mythen und Märchen ranken sich um den Delfin und seine dem Menschen zugetane Art.
Da der Delfin bereits früh über alle Weltmeere Verbreitung fand, war er in vielen Kulturen die am Meer gelegen waren, hoch angesehen. Am meisten im antiken Griechenland. Die griechische Mythologie erwähnt den Delfin als Brautwerber des Poseidon, wo er für die Ehestiftung mit seiner Frau, der Meeresnymphe Amphitrite verantwortlich sein. Dadurch soll auch die Erhebung zum Sternbild Delfin zu finden sein, welches sich am Himmelsäquator klein, aber einprägsam, findet und aufgrund seiner Position von jedem bewohnten Gebiet der Erde sichtbar ist.
Inhalt
In dem Dokument geht es um die Lebensweise eines Delfins, um seine Tricks und was den Delfin ausmacht. Aber auch die Delfinjagd, Delfinschutz und Delfine in der Mythologie sind in der Zusammenfassung enthalten. (1478 Wörter)
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von Josi17
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