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B. Brecht - Auf einen chinesischen Theewurzellöwen

Frage: B. Brecht - Auf einen chinesischen Theewurzellöwen
(26 Antworten)


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B. Brecht - Auf einen chinesischen Theewurzellöwen


Die Schlechten fürchten deine Klaue.
Die Guten freuen sich deiner Grazie.
Derlei
Hörte ich gern
Von meinem Vers


Wie würdet ihr dieses Gedicht interpretieren -)

Für die ersten und brauchbarten drei ideen zahl ich je 20 credits (anders gibt hier ja keine antworten)
Frage von S_A_S | am 09.09.2007 - 16:28

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Antwort von matata | 09.09.2007 - 16:39
http://www.lyrikschadchen.de/html/body___interpretationsweg.html

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Antwort von S_A_S | 09.09.2007 - 16:41
Ähm ich weiß schon wie man sowas scheibt.
Ich such nur noch ein paar kreative ideen -)

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:01
hab das gedicht noch nie gehört...aber da ich grad eh nix besseres zu tun hab denk ich mal drüber nach :)
weißt du vielleicht von wann es ist?


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Antwort von S_A_S | 09.09.2007 - 17:03
nein weiß ich nicht und bei google findet sich auch nicht wirklich was über das gedicht.


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Antwort von S_A_S | 09.09.2007 - 17:07
Aber eigentlich beschreibt er doch nur was er gerne über seine Gedichte hören will - also viel mehr find ich da zu mindest nicht. Wenn man mal wüsste was ein Theewurzellöwe sein soll. Das Wort gibts nämlich gar nicht - zu dumm wenn man krank war als das Gedicht angeschrieben wurde^^

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:09
ja ich denke mal das es eher ein zitat als ein wirkliches veröffentlichtes gedicht ist! kannst nich jemanden aus deiner klasse fragen?


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Antwort von S_A_S | 09.09.2007 - 17:11
Der LK ist nur eine recht kleine veranstaltung ^^ und nein ich kann da keiner fragen - da is irgendwie keiner wirklich verfügbar.

Das passiert wenn einem Sonntags einfällt für Montag nen ausfatz schreiben zu müssen.

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:11
mmh ok ich hab ne weile gebraucht...
die schlechten leute haben angst vor der kritik brechts
die guten freuen sich über sein schreibstil etc

und des hat er gern von seinen gedichten gehört.
Man könnte auch sagen, dass er dies hören wollte.

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:16
mhhh...doof!
naja ich hab hier grad mal meinen alten hefter rausgekramt (zwar hatten wir nix zu dem gedicht, aber über brecht hab ich was)
also brecht will ja mit seinen werken die gesellschaft verändern...irgendwie änderung der gesellschaft durch läuterung des einzelnen oder so! daher denke ich dass er mit dem spruch einfach sagen wolte dass er sich einen größeren einflußß seiner kunst auf den menschen wünscht, egal wer seine werke halt liest oder sieht (?)

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:21
das einzige was ich irgendwie irritierend finde ist die tatsache dass brecht ja eher an den verstand und die vernunft des menschen appeliert und sich von dem katharsis-zeug...läuterung durch furcht...naja dieses aristoteles-ding halt...also davon distanziert er sich ja! deswegen ein wenig komisch dass er jetzt von furcht spricht


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Antwort von S_A_S | 09.09.2007 - 17:23
Naja ich glaube eher, dass er nicht will, dass die leute vor seinen gedichten angst haben, sondern eher, dass die schlechten sich von der Wirkung der Texte fürchen.

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Antwort von matata | 09.09.2007 - 17:29
Soviel habe ich herausgefunden:
- Das Gedicht zählt zur Chinesischen Periode
- Brecht liebte es zu dieser Zeit chinesische Symbole auch auf der Bühne zu verwenden
- eine Teewurzel ist ein Eibischgewächs und kommt stammt aus China und sieht hübsch aus
- die Löwen in den asiatischen Theaterstücken werden von Menschen dargestellt und nur schlechte Menschen fürchten sich vor einem Theaterlöwen
Brecht wünscht sich also, dass die guten Menschen an seinen Gedichten Freude haben (wie an einer schönen Blume) und die schlechten Menschen sollen Angst haben vor seiner Kritik.
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Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:29
ja kann natürlich auch sein dass er direkt seine (wahrscheinlich wie immer politischen) gegener damit anspricht....also dass die die schlechten sind und sich vor der wirkung, nämlich dem aufdecken und hinterfragen politischer verhältnisse durch die arbeiter (die er mit seiner kunst erreichen will und die von ihr unterhalten werden - sich also an deren grazie erfreuen) fürchten!


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Antwort von S_A_S | 09.09.2007 - 17:31
auf die Teeidee kam ich auch schon - PROBLEM Theewurzellöwen und das h ist hierbei kein schreibfehler - was ich zu erst dachte , dass ich mich beim abschreiben verschrieben hatte.

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:33
tja also was ein theedingens nun ist weiß ich auch nich....aber was matata meinte klingt doch ganz gut....und ich glaub das chinesische könnte man ja irgendwie mit dem von ihm angestrebten kommunismus in verbindung bringen


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Antwort von S_A_S | 09.09.2007 - 17:38
Die Kulturrevolution war aber später. Das war glaub ich erst anfang der 60er oder sogar schon Ende der 50er. Und weil Brecht am 14. August 1956 in Berlin gestorben ist dürfte das kaum gemeint sein.

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:43
die revolution war glaub ich ende der 40er....aber keine ahnung....naja war ja nur sone idee

 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:48
Hilft vllt. nicht sonderlich viel, bietet Dir aber einen Anhaltspunkt...

http://www.hirzel.de/universitas/archiv/literaturrevolte.pdf


 
Antwort von GAST | 09.09.2007 - 17:52
okay wie wärs damit: chinesicher theewurzellöwe
chinesisch - weil brecht halt mal grad voll auf chinesicher zeug steht, sprich china-phase wie matata sagte
theewurzellöwe - dialektik von einerseits schönem schein (seine werke sollen ja durchaus unterhalten und so) und andererseits stellt seine kunst eine gefahr dar (wie matata sagte nur die bösen müssen sich fürchten oder so) eben was ich vorhin schon meinte - dass brecht an den verstand appeliert und die zuschauer auffordert bestimmte dinge (wie politik) kritisch zu hinterfragen

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Antwort von matata | 09.09.2007 - 17:52
Der Eibisch heisst auf lateinisch Althea Officinalis
und
Brecht schrieb seine als <Chinesischen Gedichte> bekannt gewordenen Gedichte zwischen 1938 und 1949
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