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Leserbrief: Thema "Die Macht der Bilder"

Frage: Leserbrief: Thema "Die Macht der Bilder"
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Guten Abend, hiermit füge ich den Leserbrief bei. Ich bitte um die Korrektur und wünsche euch gute Weihnachtszeit und angenehme Zeit mit der Familie.

Danke im Voraus
AlessandraV
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Die Macht der Bilder

1. Die weltweit wahrgenommen authentischen Bilder machen uns zu Augenzeugen und bestimmen unser Denken.

2. Die Macht der Bilder zeigt sich vor allem daran, dass bestimmte Bilder von Zeit zu Zeit verboten werden.

3. Die Bilderflut macht uns zu Analphabeten und mindert unsere Sprachkompetenz.

Sehr geehrte Redaktion,

Ihre Diskussionsrunde zum Thema Die Macht der Bilder ist bei mir auf großes Interesse gestoßen. Als Autorin von Blogs habe ich die Aufgabe Bilder zu finden, die sich hinsichtlich ihrer Ästetik zu dem Blog-Inhalt passen, weil sie Überzeugungskraft für meine Dienstleistungen übertragen sollten. Ich möchte daher hier zu diesem Thema Stellung nehmen.

Bilder besitzen große Wirkungsmacht zu der Kommunikation. Sie lösen bei den Menschen Gefühle aus. Durch Fotos setzen sich Menschen mit Ideen, Werte und Auffassungen auseinander. Deswegen stimme ich Ihrer ersten Aussage, dass die Fotos unser Denken bestimmen.
Bilder im Form von z.B. Gestik und Mimik überzeugen unbewusst Menschen von etwas. Sie prägen leichter als das schriftliche Mittel auf das Gehirn. Sie machen uns zwar Augenzeugen von der Realität aber die Glaubwürdigkeit des Bilds ist was wir hinterfragen sollen. Dies spielt das wichtigste Rolle, wenn wir z.B. eine Meinung über ein Produkt bilden sollten.

Was Ihren zweiten Diskussionsbeitrag angeht, dass die Macht der Bilder sich vor allem daran zeigt, dass bestimmte Bilder von Zeit zu Zeit verboten werden, dem sehe ich genau so. Geschäftsführer locken z.B. durch Bilder ihre Kunden an. Produkte lassen sich verkaufen, wenn sie durch attraktive Fotos das Porträt eines Geschäfts darstellen. Neben der Farbigkeit, der Beleuchtung und der Form eines Foto muss seine Aussage zeitgemäß sein. Bilder passen sich z.B. an die Mode und die kulturelle Wendung. Aktuell werden für E-bikes und elektrische Autos große Reklame gemacht. Das spricht für eine Wendung zu der Umweltfreundlichkeit.

Ihre dritte Aussage, dass die Bilderflut uns zu Analphabeten macht und unsere Sprachkompetenz mindert, der stimme ich teilweise zu. Bilder sind überall verständlich und tatsächlich effektiver als die sprachliche Kommunikation. In der digitalen Welt erleichtern Fotos im Form von Symbolen die Anwendung der neuen Medien. Übermäßige Reize durch Bilder stellen eine Belastung bei den Menschen die Informationen zu einem Produkt oder andere Sachen verarbeiten zu haben. Bilder können unsere Sprachkompetenz einschränken, wenn sie als esklusives Mittel zur Kommunikation genutzt werden. Zur Interpretation eines Bildes braucht man daher Wörter, gewisses Ausdrücksvermogen, um das Bild für uns zu erklären. Die Fähigkeit an Kritik kommt auch dazu, wenn wir die Bedeutung eines Fotos vertiefen wollen.

Abschließend kann man festhalten, dass die Bilder eine große Wirkungskraft auf unser Denken haben. Sprachkompetenz hilft dem Mensch dabei, die Botschaft, die das Bild vermittelt, zu benennen und auszudrücken.
Frage von AlessandraV | am 24.12.2019 - 00:27


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Antwort von Rikko (ehem. Mitglied) | 24.12.2019 - 12:07
Hmmm, leider hast du das Thema nicht so gut bearbeitet. (1) Mit Bildern sind ja auch Katastrophenbilder gemeint und machen uns oft zu stummen Zeugen. Bilder prägen sich dann für ewig in unser Gedächtnis ein (wie 9-11, Einsturz der Türme des WTC, Kriegsschauplätze, Naturkatastrophen schwere Unfälle usw.) und sagen mehr als Worte.

(2) Zu recht werden manche Bilder verboten, wenn sie die Persönlichkeitsrechte eines Menschen verletzen (Fotos von Gaffern) oder wenn sie nicht jugendfrei sind oder gegen Gesetze wie die Verfassung oder auch Urheberrechte verstoßen.
(3) Zu den Bildern gehören auch Smileys oder andere Symbole oder einfach Fotos, die uns irgendwann die Sprachkompetenz rauben. Facebook & Co. lassen grüßen. In sozialen Netzwerken findet man mehr Bilder und Symbole als Worte... Es gibt aber auch Bilder, wofür es keine Worte braucht: Urlaubsfotos, Ölgemälde (Rembrandt, Picasso, Dali usw.). Diese haben natürlich keinen negativen Einfluss auf unseren Sprachschatz.

Mit Bildern sind auch ganz allgemein Filme als Aneinanderreihung von Bildern gemeint, auch Karikaturen (man denke an die umstrittene Karikatur von Charlie Hebdo: Mohammedkarikatur). Letztere Karikatur hat großes Aufsehen erregt und sogar zu einem Anschlag geführt ( das passt zu Punkt 1), weil es unser Denken bestimmt hat! Danach gab es viele Reaktionen!

Dies sind ein paar Denkanstösse, die in deinem Aufsatz fehlen.


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Antwort von Rikko (ehem. Mitglied) | 24.12.2019 - 19:52
Die Macht der Bilder

1. Die weltweit wahrgenommenen authentischen Bilder machen uns zu Augenzeugen und bestimmen unser Denken.

2. Die Macht der Bilder zeigt sich vor allem daran, dass bestimmte Bilder von Zeit zu Zeit verboten werden.

3. Die Bilderflut macht uns zu Analphabeten und mindert unsere Sprachkompetenz.

Sehr geehrte Redaktion,

Ihre Diskussionsrunde zum Thema: "Die Macht der Bilder" ist bei mir auf großes Interesse gestoßen. Als Autorin von Blogs habe ich die Aufgabe, Bilder zu finden, die sich hinsichtlich ihrer Ästhetik zum Blog-Inhalt passen, weil sie Überzeugungskraft für meine Dienstleistungen übertragen sollten. Ich möchte daher hier zu diesem Thema Stellung nehmen.

Bilder besitzen große Wirkungsmacht bei der Kommunikation. Sie lösen bei den Menschen Gefühle aus. Durch Fotos setzen sich Menschen mit Ideen, Werten und Auffassungen auseinander. Deswegen stimme ich Ihrer ersten Aussage, dass Fotos unser Denken bestimmen, zu.
Bilder in Form von z.B. Gestik und Mimik beeinflussen uns unbewusst. Sie prägen sich leichter als Lesestoff ins Gedächtnis ein. Insbesondere Katastrophenbilder machen uns oft zu stummen Zeugen der Realität. Bilder prägen sich dann für ewig in unser Gedächtnis ein (wie 9-11: Einsturz der Türme des WTC, Kriegsschauplätze, Naturkatastrophen wie der Tsunami oder Erdbeben, schwere Unfälle usw.) und sagen mehr als Worte aus. Manchmal ist es jedoch erforderlich, die Glaubwürdigkeit des Bildes zu hinterfragen.

Was Ihren zweiten Diskussionsbeitrag angeht, dass die Macht der Bilder sich vor allem darin zeigt, dass bestimmte Bilder von Zeit zu Zeit verboten werden, sehe ich das genau so. Zu recht werden manche Bilder verboten, wenn sie die Persönlichkeitsrechte eines Menschen verletzen (Fotos von Gaffern) oder wenn sie nicht jugendfrei oder gewaltverherrlichend sind, gegen Gesetze wie die Verfassung oder auch Urheberrechte verstoßen. Mit Bildern sind auch ganz allgemein Filme als Aneinanderreihung von Bildern gemeint, auch Karikaturen (man denke an die umstrittene Karikatur von Charlie Hebdo: Mohammed-Karikatur). Letztere Karikatur hat für großes Aufsehen gesorgt und sogar zu einem Anschlag geführt. Im Anschluss daran wurde sehr viel kontrovers in den Medien diskutiert.

Ihrer dritten Aussage, dass die Bilderflut uns zu Analphabeten macht und unsere Sprachkompetenz mindert, stimme ich nur teilweise zu. Bilder sind tatsächlich verständlicher und effektiver als die sprachliche Kommunikation. In der digitalen Welt erleichtern Fotos in Form von Symbolen die Anwendung der neuen Medien. Jedoch kann ein übermäßiger Gebrauch von Smileys oder anderen Symbolen und Fotos uns irgendwann die Sprachkompetenz rauben. Facebook & Co. lassen grüßen. In sozialen Netzwerken findet man oft mehr Bilder und Symbole als Worte. Es gibt aber auch Bilder, wofür es keine Worte braucht: Urlaubsfotos, Ölgemälde (Rembrandt, Picasso, Dali usw.). Diese haben natürlich keinen negativen Einfluss auf unseren Sprachschatz. Bilder können ferner unsere Sprachkompetenz einschränken, wenn sie als ausschließliches Mittel zur Kommunikation genutzt werden. Zur Interpretation eines Bildes braucht man daher passende Wörter/Worte und ein gewisses Ausdrucksvermögen, um das Bild für uns/andere zu erklären/beschreiben. Die Fähigkeit zur Kritik kommt auch dazu, wenn wir die Bedeutung eines Fotos vertiefen wollen.

Abschließend kann man festhalten, dass Bilder eine große Wirkungskraft auf unser Denken haben. Sprachkompetenz hilft dem Mensch dabei, die Botschaft, die das Bild vermittelt, zu benennen und auszudrücken.

So, das ist mein Weihnachtsgeschenk an Dich. Ich habe den Text völlig überarbeitet und abgeändert. Ich meine, dass es sonst am Thema vorbeigegangen wäre. Sonst mache einen Gegenvorschlag...


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Antwort von AlessandraV | 25.12.2019 - 01:28
Gute Nacht Rikko aus meiner Heimat. Danke für das Geschenk, du bist ein Schatz buon natale aus Italien :-)


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Antwort von Rikko (ehem. Mitglied) | 25.12.2019 - 09:16
Hallo AlessandraV, buon natale anche a te, ich habe noch zwei Fehler entdeckt, und zwar in der Einleitung. Als Autorin von Blogs habe ich die Aufgabe Bilder zu finden, die sich hinsichtlich ihrer Ästhetik zum Blog-Inhalt passen, weil sie Überzeugungskraft für meine Dienstleistungen übertragen sollten.
Zum dritten Punkt kann man noch ergänzen, dass ja manche Bilder erst zu Diskussionen anregen und so die Sprachkompetenz sogar fördern, weil man mit eigenen Worten das Gesehene/Erlebte beschreiben muss.


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Antwort von AlessandraV | 15.01.2020 - 00:07
Hallo Rikko, deinen letzten Ausdruck nehme ich für das Schreiben meines eigenen neuen Leserbriefs an, da ihm mir gefällt.
Anbei die neue Fassung über das Thema Bilder und ihre Macht.

Sehr geehrte Redaktion,

Ihre Diskussionsrunde zum Thema: „Die Macht der Bilder“ ist bei mir auf großes Interesse gestoßen. Wirkliche Bilder aus der Welt werden heutzutage immer mehr durch die neuen Medien bekanntgemacht. Sie gehören in erster Linie zu der Aktualität des Zeitgeschehens. Bilder stellen sich als überzeugender Zusatz zu der Information, wenn ich z.B. durch eine App meiner Smarthphone einen Fakt hinterfragen will. Ich möchte daher hier zu diesem Thema Stellung nehmen.

Was Ihre erste Aussage betrifft, dass die reale wahrgenommenen Bilder unser Denken beeinflussen, sehe ich auch genauso. Katastrophale Geschehen nehmen wir in Form von plakativen Bilder im Fernsehen wahr. Bilder von Flugunfällen, Erdbenen oder Kriegen in der Welt prägen sich in Gedächtnis ein und berühren vor allem unsere Emotionen. Vielleicht können nicht die Bilder selbst, welche die wir direkt während der Flut des Tagesnachrichten bekommen, mit Sicherheit die Glaubwürdigkeit eines Fakts bestätigen. Man nimmt allerding diese, wie sie sind, an und man setzt dadurch die Grundlage für unser weiteres Denken über die Sache.

In der Tat kommunizieren Bilder Werte, Tendenzen und Glauben. Sie geben grundsätzlich ideologische Botschaften weiter. Was Ihrer zweite Aussage angeht, dass die Wirkungskraft der Bilder sich h auptsächlich daran zeigt, dass bestimmte Bilder von Zeit zu Zeit verboten werden, das sehe ich genau so. Verbotene Bilder sind z.B. deren, die gegen die Gewalt oder die sexuellen Missbrach von Kindern ansprechen, da die Moral dadurch verletzt sein würde. Es liegt außerdem im Interesse von politische Parteien, Bilder zu verbieten und andere Bilder zu fördern. Bilder helfen dabei, neue Befürworter für eigene Partei anzuschaffen.

Was Ihrer dritten Diskussionsbeitrag angeht, dass die Bilderflut unseren Sprachschatz benachteiligt, halte ich nicht für zutreffend. Bilder werden zwar schneller und direkter als die geschriebene Botschaften von unserem Gehirn verarbeitet. Allerdings nutzen die Menschen ihre schon erworbene Sprachkompetenz, um die Bedeutung des Bilds interpretieren zu können. Wörter ermöglichen die Schilderung eines Bildes. Unser Wissen und Vorkenntnisse dienen zu der Vollständigkeit eines Bildes. Das Bild kann ebenfalls selbst unser Interesse an etwas unbekannt zu wecken. So kann man für sich durch andere Informationsquellen eine Sache vertiefen.

Abschließend kann man festhalten, dass echte Bilder die ersten Impulse bieten. Menschen brauchen dabei Sprach- und Lesekenntnisse, um eigene Meinung zu einem Thema bilden zu können.

Gute Nacht :-)

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