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Gedichtsinterpretation Klabund "Proleten"

Frage: Gedichtsinterpretation Klabund "Proleten"
(4 Antworten)


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Können sie mir bitte helfen ?

Ich habe heute meine Prüfungsaufgabe in Deutsch bekommen.
Die aufgabe lautet : Interpretiere das Gedicht "Proleten" geschrieben von Klabund. Gehe dabei auch auf die Sprachlichen Mittel ein.

Jetzt kommt das Problem :

Ich verstehe das gedicht leider nicht. Es wäre sehr hilfreich wenn sie mir vers für vers erklären könnten. Und mir die sorachlichen mittel des gedichtes nennen könnten.
Frage von Schlaumeier0403866 | am 17.02.2017 - 18:48


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Antwort von matata | 17.02.2017 - 21:20
Hier kann man keine fertigen Lösungen bestellen. Was genau verstehst du denn nicht an diesem Gedicht? welche Wörter? Zeilen? Ausdrücke?


http://gutenberg.spiegel.de/buch/klabund-gedichte-2548/104
---> Text des Gedichtes

https://de.wikipedia.org/wiki/Klabund
---> Biografie des Autors

https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Frage#
---> Hintergrund des Gedichtes


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Antwort von Schlaumeier0403866 | 17.02.2017 - 23:30
Zb. Bei der 2 Strophe könnte das jemand ins verständliche deutsch übersetzen. Und seht ihr dort sprachliche mittel


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Antwort von cleosulz | 18.02.2017 - 10:11
Die Links von Matata sind doch zielführend.

Du solltest zunächst herausfinden, wann das Gedicht geschrieben wurde bzw. welchen Zeitraum es beschreibt.
Der Hinweis auf die Soziale Frage als Hintergrund des Gedichts ist sehr hilfreich.

Das Gedicht beschreibt die Familiäre Situation eines Fabrikarbeiters.
Unbekannte Begriffe kann man googeln. z. B. Aftermieter = Untermieter

Das lyrische Ich (vmtl. ein Mann), die Person, die ihre Situation beschreibt, wohnt nicht alleine mit seiner Familie - mit Frau und 7 Kinder in der Stube (vermutlich in einer 1-Raum-Wohnung) sondern mit einer weiteren (männlichen) Person.
Sie hausen also zu neunt in einem Zimmer und nicht jeder hat ein (eigenes) Bett.
Und aus der zweiten Strophe kann man entnehmen, dass sie in einer Kellerwohnung leben.
=> sehen sie doch nur die Füße der an ihnen vorübereilenden Menschen.
Niemand nimmt sie wahr. Sie werden ignoriert, übersehen.

Die Person wendet sich in dieser Strophe an seine Frau.

Büße Weib die Ehe, büße

Buße = Bereuen und Besserung geloben

Wie wir einst uns selig wähnten –

selig = einem tiefen Glücksgefühl sich hingeben
wähnen = meinen, irrigerweise annehmen

Die Person schildert hier, wie sich Wunsch und Wirklichkeit unterscheidet.
Wie sie unter der tatsächlichen Situation leidet und nach Liebe schreit.

Die Stilmittel kennst du doch sicher.
rhetorische-mittel.net
www.slogin.at
uni-24.de

Jetzt nimmst du dir Zeile für Zeile, Satz für Satz vor und gehst die Listen durch.

Das Ergebnis deiner Arbeit kannst du im Antwortfeld eingeben.
Wir korrigieren dann gerne oder helfen dir weiter, wenn du selbst nicht mehr weiter findest.
Aber Prüfungsvorbereitung ist deine Arbeit (wir sind hier im Helferbereich schon durch ^^).

Zitat:
Abraham Lincoln:
Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie das tut, was sie selbst tun können.

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Antwort von cleosulz | 18.02.2017 - 10:35
Gebt uns Licht, gebt uns Licht!
Gebt uns Liebe, gebt uns Liebe!
Gebt uns Platz, gebt uns Platz!
Hämmer klopft, Hämmer klopft!
Laßt uns sterben, laßt uns sterben!

www.duden.de

Zitat:
Prolet ist die umgangssprachliche Verkürzung des Begriffs „Proletarier“ und bezeichnete seit dem 19. Jahrhundert auf abwertende Weise Angehörige vor allem der städtischen Unterschicht, besonders Industriearbeiter, seit Aufkommen des Marxismus aber auch positiv Arbeiter im Kontext des Klassenkampfes.
Quelle: Wikipedia


Fauchen der Fabrik
fauchen = zischendes, drohendes Geräusch, den Atem ausstoßend
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