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Strukturierte Textwiedergabe: Anleitung gesucht!

Frage: Strukturierte Textwiedergabe: Anleitung gesucht!
(8 Antworten)


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Hallo!

Ich habe mich in der Schule bereit erklärt eine extra-Hausarbeit anzufertigen, um meine Deutsch Note noch von einer 3 runter zu bekommen.
Jetzt habe ich einen Text von meiner Lehrerin bekommen über den ich eine strukutrierte Textwiedergabe schreiben soll.
Wie es der zufall so will kam ich natürlich nie mit diesem Thema klar, noch dazu ist der Text meiner Meinung nach ziehmlich anspruchsvoll. Jetzt habe ich angst das ich mir durch meinen einfall die Note zu verbessern, eher die Note versaue. Kann mir bitte bitte jemand helfen?
Hier der Text:

Zitat:
Die Entdeckung der Kinder
Der westliche Sozialstaat kümmerte sich um vieles, doch wie es den Familien ging, interessierte ihn bislang kaum. Dieses alte Modell der staatlichen Zurückhaltung zerbröselt. Ein neuer, realistischer Blick..

http://www.sueddeutsche.de/politik/familienpolitik-die-entdeckung-der-kinder-1.886112
Von Felix Berth
Süddeutsche Zeitung vom 03.04.2007


Danke im Voraus!
Frage von Timo11 | am 10.06.2013 - 10:31


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Antwort von cleosulz | 10.06.2013 - 15:04
Drösel den Text doch einmal auf: Hier ein paar provokative Fragen:

Überschrift - Entdeckung der Kinder

Frage: Was soll das? Müssen Kinder entdeckt werden? Kinder gibt es an jeder Ecke. Sie sind da,
die sind laut.
=> die Überschrift weist auf was hin, das eigentlich offensichtlich ist - oder nicht?
Hat die Öffentlichkeit im Jahr 2007 die Kinder als solche nicht wahrgenommen?
Muss man den Leser darauf hinweisen, dass es in diesem Deutschland noch Kinder gibt?

Sozialstaat "kümmert" sich um alles:
Krankenversicherung - wenn man krank ist
Rentenversicherung - wenn man alt ist und nicht mehr arbeitet
Pflegeverscherung - wenn man pflegebedürftig ist

Der Sozialstaat verspricht Vieles.

In der Familienpolitik gilt (galt bisher) - nur nicht einmischen.
Die Familien bekommen (ein bisschen) Geld - fertig.

Plötzlich kommt die Familienpolitik jedoch ins Rampenlicht.

==> Warum?

==> gibt es weniger Kinder? Sind die wenigen Kinder auch noch dumm (im Vergleich zu anderen Ländern = Pisa lässt grüßen)

==> muss der Staat sich um die Kindererziehung kümmern (sind die Eltern nicht in der Lage)

Die Gebühren für Kinderkrippen /-gärten sollen (in einigen Bundesländern) gesenkt werden.
Kinder sollen plötzlich in entsprechende Einrichtungen, in denen sie (besser) gefördert werden.
Mit Geld allein ist Familien nicht geholfen - die Bildungschancen der Kleinen muss von Anfang an gefördert werden.

Warum das?
Das Rollenbild in der Familie ändert sich.

Frauen wollen nicht nur unbezahlte Hausfrauen und Mütter sein.
Wer eine Ausbildung hat, will sie auch anwenden, Karriere machen, eigenständig auf den Beinen
stehen und die Familie soll durch ein zweites Einkommen abgesichert sein.

=> Damit das möglich ist, wurden Anreize geschaffen => finanzielle Anreize.

Eltergeld auf der einen Seite (wer dahim bleibt und sich um die Kindererziehung kümmert, wird vom Staat "bezahlt").

Betreuungsfreibeträge => steuerliche Begünstigung

Krippendiskussion => Nicht erst Kindergarten ab 3 Jahren sondern Kinderbetreuungsplätze für Kleinkinder ab 1 Jahr => in ausreichender Zahl, für alle ;)

Kinder in Deutschland: - knappes Gut.

Frage => sind Kinder ein "Gut"?
Man spricht doch auch von der Generation von morgen, unsere Zukunft.
Wer zahlt unsere Rente? Beitragszahler von morgen - unsere Kinder!

Wer morgen arbeitet und Renten- und Sozialversicherungsbeiträge bezahlen soll, muss eine gute Ausbildung haben. Nur wer gut verdient, kann viel bezahlen.
Und wenn wenig Beitragszahler da sind und viele Sozialversicherungsempfänger (Rentner usw.) muss die Ausbildung (und das Gehalt) stimmen.

Was war die Folge:
Deutschland ist ein förderalistischer Staat.
Die Bundesländer müssen sich einig sein, bevor Gesetze auf den Weg gebracht werden bzw. umgesetzt werden können. Manche Bundesgesetze werden auf dem Rücken der Länder umgesetzt.

(Anmerkung: Für die finanzierung Kinderbetreuung sind die Länder zuständig - und hier die Kommunen (Städte und Gemeinden)

Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin) steht für eine Familienpolitik mit berufstätigen Müttern.
Dazu braucht es aber Einrichtungen, wo die Kinder "untergebracht" sind.
Gleichzeitig braucht es Einrichtungen mit entsprechenden (frühkindlichen) Förderungen für die Kinder.

Überspitzt: Wir wollen berufstätige Mütter, die voll im Arbeitsleben integriert sind bei gleichzeitiger bester Betreuung und Förderung der (möglichst vielen) Kinder, damit diese später ebenfalls eine gute Schul- und Berufsbildung erhalten. Mit der Aussicht, später den Sozialstaat zu finanzieren.

Nur so lässt sich eine (spätere) Armut bekämpfen.
Studien/Statisiken haben ergeben: Arbeiten beide Eltern, sinkt die Armutsgefahr einer Familie (==> Logo - es gibt ja dann auch zwei Einkommen!)

Also ist das das Ziel des Staates = fördert die Möglichkeit für die Frau wieder arbeiten zu gehen.

Aber das kostet Geld!

Aber alles kostet Geld: die Renten von morgen auch! Und das wissen wir schon heute.

Der Staat signalisiert jedoch mit seiner Familienpolitik:
Wir kümmern uns um die Familie. Die Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft.
Die Familie ist wichtig und wir müssen sie fördern, mit allem Möglichkeiten. Unsere Kinder müssen gleichzeitig gefördert werden und eine gute Schul- und Ausbildung bekommen. Egal aus welchen Schcichten sie kommen.

Ein schönes Bild.

Aber gleichzeitig übersieht man bei der Betrachtung dieses Bildes auch, was der Staat damit verschleiert, wenn er auf seine Familienpolitik zeigt:

Dass wenn wir uns nicht heute um die Kinder kümmern, wir in einigen Jahren einen Krieg der Generationen bekommen.
Dann nämlich, wenn es nur noch wenige Kinder gibt, die keine oder nur geringe Sozialabgaben bezahlen können.
Dann nämlich wird die Schere arm / reich noch weiter auseinander klaffen.

==> einige wenige gut ausgebildete jungen Leute, die arbeiten.
Viele schlecht ausgebildeten Leute, die keine Beschäftigung haben oder nur in Niedriglohnberufen unterkommen - und dann noch die große Zahl der Rentner, die die Haushaltskassen noch mehr belasten.

Oder:
Indem der Staat mit seiner Familienpolitik "Augenwischerei" betreibt - oder gar Beifall einheimst,
lenkt er vor der drohenden Gefahr von übermorgen ab: Es ist kein (oder zu wenig) Geld für die Rentner da, bzw. die Rente von morgen kann nicht mehr finanziert werden.

=> Anmerkung: Das ist jetzt eine Wertung ;)
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Antwort von cleosulz | 10.06.2013 - 10:58
Wo liegen deine Schwierigkeiten?

Verstehst du den Text nicht?

Zitat:


Sprachliche Form

Präsens (Gegenwartsform)

sachlich

sprachlich eigenständig

distanziert, ohne eigene Wertungen

Umwandlung der wörtlichen Rede in indirekte Rede

ohne Zitate

informativer Stil ohne Ausschmückungen



Mach dir mal eine Textkopie, nimm ein paar Marker zur Hand und fang an:

Textstellen - Aussagen - markieren
mit eigenen Worten zusammen fassen
Überlege, was will der Text (der Autor) uns sagen?

Hier ein paar Hilfen.

http://www.lernspiele.de/Deutsch/FOS_11.pdf

http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schule/txtwied/stw/stw_merkm0.htm

http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schule/txtwied/stw/stw0.htm

http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schule/txtwied/stw/faqs/faq_2.htm

http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schule/txtwied/stw/faqs/faq_3.htm
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Antwort von cleosulz | 10.06.2013 - 11:00
http://www.e-hausaufgaben.de/Thema-183391-Strukturierte-Textwiedergabe.php

http://www.e-hausaufgaben.de/Thema-166041-Deutschklausur-Textwiedergabe-hinsichtlich-der-Textstruktur.php

http://www.e-hausaufgaben.de/Thema-161114-Strukturierte-Textwiedergabe.php
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Antwort von cleosulz | 10.06.2013 - 11:11
Zitat:
Jetzt habe ich angst das ich mir durch meinen einfall die Note zu verbessern, eher die Note versaue. Kann mir bitte bitte jemand helfen?


Hallo Timo,

ich habe gerade festgestellt, dass du "neu" hier bist.
Dafür erst einmal "Herzlich willkommen".

Bei e-hausi "wird dir geholfen", dass heißt, dass du keine fertigen Arbeiten bestellen kannst sondern wir "liefern" Hilfe zur Selbsthilfe.

Weil: ==> Abraham Lincoln:
Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie das tut, was sie selbst tun können.


Bitte versuche zunächst einmal - mit Hilfe der beiden vorherigen Antworten - eine Textwiedergabe selbst zu erstellen.
Dein Ergebnis kannst du dann in einer neuen Antwort (Antwortfeld unten - bitte keinen neuen Thread eröffnen) posten und wir schauen uns das dann an.



Zitat:
Bei uns kann man keine Hausaufgaben bestellen. Der Sinn unserer Seite ist ein anderer:

Was ist der Sinn von e-hausi?

Helfen bei den Hausaufgaben auf dieser Seite heisst:
- schwierige Fragen beantworten
- deine Arbeit korrigieren
- deine Lösungsansätze kontrollieren
- Lösungsbeispiele für bestimmte Rechenarten zeigen
- helfen bei der Materialsuche
- schwierige Sachverhalte erklären
- schwierige Konjugationen oder Zeitformen erklären und verbessern
- Anleitung zum Verfassen verschiedener Textarten geben oder erklären
- Beispieltexte suchen
- deine Gliederung einer Arbeit beurteilen oder ergänzen
....
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Antwort von Timo11 | 10.06.2013 - 11:17
Ich bin mit der kompletten Aufgabe einfach völlig überfordert. Bin zwar eigentlich sehr gut in Deutsch (1-2) aber habe die letzte Arbeit (In der es auch genau um diese Thema ging) mit einer 5- total verhauen und bin deswegen von einer 1 in Deutsch auf eine 3(fast 3-) gefallen. Ich nehme mal an das meine Lehrerin genau aus diesem Grund nochmal mit einer strukturierten Textwiedergabe an kam. Aber mein größtes Problem ist im Moment, das ich nicht verstehe was der Autor mit diesem Text ausdrücken will. Und das ist ja eigentlich das wichtige bei einer Textwiedergabe.


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Antwort von cleosulz | 10.06.2013 - 15:04
Drösel den Text doch einmal auf: Hier ein paar provokative Fragen:

Überschrift - Entdeckung der Kinder

Frage: Was soll das? Müssen Kinder entdeckt werden? Kinder gibt es an jeder Ecke. Sie sind da,
die sind laut.
=> die Überschrift weist auf was hin, das eigentlich offensichtlich ist - oder nicht?
Hat die Öffentlichkeit im Jahr 2007 die Kinder als solche nicht wahrgenommen?
Muss man den Leser darauf hinweisen, dass es in diesem Deutschland noch Kinder gibt?

Sozialstaat "kümmert" sich um alles:
Krankenversicherung - wenn man krank ist
Rentenversicherung - wenn man alt ist und nicht mehr arbeitet
Pflegeverscherung - wenn man pflegebedürftig ist

Der Sozialstaat verspricht Vieles.

In der Familienpolitik gilt (galt bisher) - nur nicht einmischen.
Die Familien bekommen (ein bisschen) Geld - fertig.

Plötzlich kommt die Familienpolitik jedoch ins Rampenlicht.

==> Warum?

==> gibt es weniger Kinder? Sind die wenigen Kinder auch noch dumm (im Vergleich zu anderen Ländern = Pisa lässt grüßen)

==> muss der Staat sich um die Kindererziehung kümmern (sind die Eltern nicht in der Lage)

Die Gebühren für Kinderkrippen /-gärten sollen (in einigen Bundesländern) gesenkt werden.
Kinder sollen plötzlich in entsprechende Einrichtungen, in denen sie (besser) gefördert werden.
Mit Geld allein ist Familien nicht geholfen - die Bildungschancen der Kleinen muss von Anfang an gefördert werden.

Warum das?
Das Rollenbild in der Familie ändert sich.

Frauen wollen nicht nur unbezahlte Hausfrauen und Mütter sein.
Wer eine Ausbildung hat, will sie auch anwenden, Karriere machen, eigenständig auf den Beinen
stehen und die Familie soll durch ein zweites Einkommen abgesichert sein.

=> Damit das möglich ist, wurden Anreize geschaffen => finanzielle Anreize.

Eltergeld auf der einen Seite (wer dahim bleibt und sich um die Kindererziehung kümmert, wird vom Staat "bezahlt").

Betreuungsfreibeträge => steuerliche Begünstigung

Krippendiskussion => Nicht erst Kindergarten ab 3 Jahren sondern Kinderbetreuungsplätze für Kleinkinder ab 1 Jahr => in ausreichender Zahl, für alle ;)

Kinder in Deutschland: - knappes Gut.

Frage => sind Kinder ein "Gut"?
Man spricht doch auch von der Generation von morgen, unsere Zukunft.
Wer zahlt unsere Rente? Beitragszahler von morgen - unsere Kinder!

Wer morgen arbeitet und Renten- und Sozialversicherungsbeiträge bezahlen soll, muss eine gute Ausbildung haben. Nur wer gut verdient, kann viel bezahlen.
Und wenn wenig Beitragszahler da sind und viele Sozialversicherungsempfänger (Rentner usw.) muss die Ausbildung (und das Gehalt) stimmen.

Was war die Folge:
Deutschland ist ein förderalistischer Staat.
Die Bundesländer müssen sich einig sein, bevor Gesetze auf den Weg gebracht werden bzw. umgesetzt werden können. Manche Bundesgesetze werden auf dem Rücken der Länder umgesetzt.

(Anmerkung: Für die finanzierung Kinderbetreuung sind die Länder zuständig - und hier die Kommunen (Städte und Gemeinden)

Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin) steht für eine Familienpolitik mit berufstätigen Müttern.
Dazu braucht es aber Einrichtungen, wo die Kinder "untergebracht" sind.
Gleichzeitig braucht es Einrichtungen mit entsprechenden (frühkindlichen) Förderungen für die Kinder.

Überspitzt: Wir wollen berufstätige Mütter, die voll im Arbeitsleben integriert sind bei gleichzeitiger bester Betreuung und Förderung der (möglichst vielen) Kinder, damit diese später ebenfalls eine gute Schul- und Berufsbildung erhalten. Mit der Aussicht, später den Sozialstaat zu finanzieren.

Nur so lässt sich eine (spätere) Armut bekämpfen.
Studien/Statisiken haben ergeben: Arbeiten beide Eltern, sinkt die Armutsgefahr einer Familie (==> Logo - es gibt ja dann auch zwei Einkommen!)

Also ist das das Ziel des Staates = fördert die Möglichkeit für die Frau wieder arbeiten zu gehen.

Aber das kostet Geld!

Aber alles kostet Geld: die Renten von morgen auch! Und das wissen wir schon heute.

Der Staat signalisiert jedoch mit seiner Familienpolitik:
Wir kümmern uns um die Familie. Die Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft.
Die Familie ist wichtig und wir müssen sie fördern, mit allem Möglichkeiten. Unsere Kinder müssen gleichzeitig gefördert werden und eine gute Schul- und Ausbildung bekommen. Egal aus welchen Schcichten sie kommen.

Ein schönes Bild.

Aber gleichzeitig übersieht man bei der Betrachtung dieses Bildes auch, was der Staat damit verschleiert, wenn er auf seine Familienpolitik zeigt:

Dass wenn wir uns nicht heute um die Kinder kümmern, wir in einigen Jahren einen Krieg der Generationen bekommen.
Dann nämlich, wenn es nur noch wenige Kinder gibt, die keine oder nur geringe Sozialabgaben bezahlen können.
Dann nämlich wird die Schere arm / reich noch weiter auseinander klaffen.

==> einige wenige gut ausgebildete jungen Leute, die arbeiten.
Viele schlecht ausgebildeten Leute, die keine Beschäftigung haben oder nur in Niedriglohnberufen unterkommen - und dann noch die große Zahl der Rentner, die die Haushaltskassen noch mehr belasten.

Oder:
Indem der Staat mit seiner Familienpolitik "Augenwischerei" betreibt - oder gar Beifall einheimst,
lenkt er vor der drohenden Gefahr von übermorgen ab: Es ist kein (oder zu wenig) Geld für die Rentner da, bzw. die Rente von morgen kann nicht mehr finanziert werden.

=> Anmerkung: Das ist jetzt eine Wertung ;)
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Antwort von Timo11 | 10.06.2013 - 16:09
Danke für die Mühe!

Ich hab jetzt so langsam verstanden was der Autor ausdrücken will und habe schonmal ein paar "Sinnesabschnitte" erstellt und Kernaussagen heraus geschrieben.

Der Staat hat jetzt ein realistisches Modell für die Familenpolitik erstell, welches vorallem Armut vorbeugt und die Familien angemessen unterstützt.


1. Absatz / Zeile 1-5
Bismarck gewährt Sicherheit in schwierigen Lebenslagen (Krankenversicherung)
2. Absatz / Zeile 5-7
Rentenreform Adenauers
3. Absatz / Zeile 7-10
Pflegeversicherung Blums
4. Absatz / Zeile 10-15
Familienpolitik im Westdeutschen Sozialstaat war problematisch
5. Absatz / Zeile 15-23
Kein Einmischen der Politik in das Familenleben
6. Absatz / Zeile 23-34
Westdt. Modell von staatlicher Enthaltsamkeit kaputt
->Geld alleine hilft nicht nur den Familen
7. Absatz / Zeile 35-44
Politik zerbrochen
->unzufriedenheit der Bürger
8. Absatz / Zeile 44-55
Die Rolle der Frau im Familien-und Arbeitsleben
9. Absatz / Zeile 55-66
Die Wichtigkeit der Kinder in der älteren Generation.
10. Absatz / Zeile 66-81
Durchsetzung der Kindergrippen
11. Absatz / Zeile 81-90
Zentrales Projekt eines Modernen Sozialstaates
Auf-und ausbau hochwertiger Kinderbetreuung
12. Absatz / Zeile 90-100
Politische Förderung des Familienmodells
13. Absatz / Zeile 100-103
Kinder sind wichtig!

Leider hat der Text wie ich ihn habe ein anderes Format, somit werden die Zeilenangaben jetzt nicht stimmen...

Ich bin mir mit meiner Sache verdammt unsicher. Stimmt das so? Und wie bring ich das jetzt in einen Text der auch noch genau die Gedankengänge des Autor erklärt?


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Antwort von fex01 | 18.06.2013 - 12:10
Lieber Timo,

ich wünsche Ihnen - weil ich der Autor des Textes bin - viel Erfolg. Ich habe leider keine Ahnung, was eine strukturierte Textwiedergabe so ist und was dafür nötig ist, aber ich hoffe, Sie kriegen das hin. (Man kriegt als Autor ja fast ein schlechtes Gewissen, wenn man sieht, wie Schüler sich mit den eigenen Texten herumplagen).

Kleiner Tipp am Rande: Grippe ist das mit dem Schnupfen, Krippe ist das für die Kleinkinder (ohne Schnupfen).

Alles Gute,
Felix Berth


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Antwort von Ratgeber | 18.06.2013 - 12:35
Hier ist noch ein Kommentar zum Beitrag, der vielleicht auch noch Ansätze bietet für die Texterörterung:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sz-kommentar-die-entdeckung-der-kinder-1.494471

und hier noch Tipps zur Vorgehensweise bei Strukturierter Textwiedergabe:
www.web-stuhl.de/INFOEroerterungen.doc

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