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Horst Köhler Rede: Interpretation ?

Frage: Horst Köhler Rede: Interpretation ?
(4 Antworten)

 
Ich habe eine drei seitige Rede zur Globalisierung von Horst Köhler gelesen. Dort kommen ein paar Sätze vor die ich nicht verstehe. Kann mir jemand dabei helfen ? Danke!



Köhler: Protektionismus ist fasche Antwort auf die zunehmende Verflechtung der Weltwirtschaft. <-- Dies ist ein wichtiger Satz in seiner Rede.

In seiner Berliner Rede warnt er heute auch vor einer Kluft bei Einkommen in Deutschland.


Vielen Dank für Eure Hilfe!
GAST stellte diese Frage am 30.08.2010 - 22:12


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Antwort von brabbit | 30.08.2010 - 22:15
Definition Protektionismus:


http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=QBY1WR
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Antwort von GAST | 30.08.2010 - 22:20
heißt es zb. das es weniger zölle geben soll und die gesetze gemildert werden sollen um freier zu handeln?


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Antwort von matata | 31.08.2010 - 00:11
ja, das heisst, dass Deutschland weniger Zölle erheben soll auf gewisse Produkte um den Inlandsmarkt zu schützen. Es besteht ja sonst die Gefahr, dass Länder, die Abnehmer von deutschen Produkten sind, auch Zölle erheben und damit die deutschen Exportmöglichkeiten gefährden.
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Antwort von auslese | 31.08.2010 - 01:04
Ein wichtiger Punkt ist der Währungsprotektionismus. China macht das bspw so: Sie halten ihre Währung künstlich niedrig, wodurch sie Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt haben - bei gleichzeitigem eormen Wirtschaftswachstum.
Wenn man es mal genau nimmt, war die Inlfation des Euros (Anfang des Jahres) für Deutschland als Exporteur, das Beste ,was passieren konnte. Sieht man ja auch an den kürzlich veröffentlichten Wirtschaftsbilanzen, die Deutschland sozuagen als "Leistungsträger" innerhalb der EU sieht. "Wir" hatten ein überdurchschnittlich, fast doppelt so hohes Wachstum, im Vergleich zu den aderen EU-Mitgliedern.
Geschultert haben das einmal die Staatsbanken, die billig Kredite an verschuldete Länder verteilt haben und nun an dem hohen Zins locker mal das doppelte verdienen. Der kostengünstige Import aus diesen Ländern. Und natürlich - als alelrgrößten Faktor: Die Ausbeutung der hier überwiegend in Kurzarbeit, in Teilzeit bzw im Niedriglohnsektor (der den meisten Wachstum im Arbeitnehmerbereich verzeichnet) arbeitenden Bevölkerung - va der verarbeitenden Industrie, die ja gleichzeit der "Motor" für den Export ist.

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