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Der Mensch als von Natur aus böse

Frage: Der Mensch als von Natur aus böse
(4 Antworten)

 
Hat vielleicht jemand diesen Text im Unterricht behandelt und knn mi sagen, wie Hobbes Krieg definiert? Ich habe den Text zum Teil nicht verstanden.

Danke
GAST stellte diese Frage am 17.05.2010 - 19:45


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Antwort von MizZunDaZstooD (ehem. Mitglied) | 17.05.2010 - 19:58
•Thomas Hobbes (1588-1679) = Vertreter eines formellen Friedenverständnis-ses. (pessimistisch ausgelegt)
•forderte 1651 mit dem „Leviathan“ innerstaatlich für alle Bürger gleiches Recht.
•"der Mensch ist des Menschen Wolf" ; "Kampf aller gegen alle"
•aus Vernunft haben die Menschen sich ,
im eigenen Überlebensinteresse, zu einem Staat zusammengeschlossen und sich der Staatsgewalt unterworfen
•Staat hat das Gewaltmonopol "Bürgerstreitigkeiten" zu schlichten und um des Frieden willens im Innern für Ruhe und Ordnung zu sorgen
•ständige Gefahr gegenseitiger Übergriffe
•Internationale Beziehungen geprägt von Unsicherheit und permanente Angst vor einem potentiellen Krieg
•einziges Mittel Gewaltanwendungen zwischen Staaten zu verhindern : militärische Abschreckung
•negativer Frieden (Abwesenheit von Krieg ohne Beseitigung von Kriegsursachen.) !
•fördert einen "konservativen" Frieden. (nur Erhaltung des Status quo).
•Angst der Bürger vor der Macht des Eroberers gewährleistet Frieden
•Durch die ihm zuerkannte Autorität ist der Souverän in der Lage, „alle Bürger zum Frieden und zu gegenseitiger Hilfe gegen auswärtige Feinde zu zwingen.“
•Funktion des Staates als Garant des Friedens
•menschliches Streben nach Sicherheit, Selbsterhaltung und Unabhängigkeit von fremder Willkür

das hatte ich dazu notiert für meinen Lernzettel... bei konkreten Fragen frag :)

ZUSAMMENGEFASST sagt er, der mensch ist des menschen wolf, jeder kämpf gegen jeden und die gesellschaft braucht einen staat, leviathan, der regeln setzt und die gesellschaft so unter kontrolle hat.

 
Antwort von GAST | 17.05.2010 - 20:06
Ist das richtig? Fehlt noch etwas?
Definition Krieg:
Solange die Menschen nur ihren eigenen Vorteil oder Nachteil zum Maßstabe nehmen und es keine oberste Gewalt gibt, die die Ordnung bewahrt, leben sie in einem allgemeinen Krieg. Jeder führt Krieg gegen jeden. Jeder zeigt sich in einer Periode der Kriegsbereitschaft. Dabei leben die Menschen nur in der Sicherheit, die ihr KÖrper ihm verschafft. Die Menschen leben in ständiger Furcht und Gefahr. Ihr Leben ist einsam, arm, kümmerlich, roh und kurz.


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Antwort von MizZunDaZstooD (ehem. Mitglied) | 17.05.2010 - 20:22
ja, sehr gut :)
ergänzend noch, dass der stadt das gewaltmonopol hat und der einzige weg zum frieden darstellt.

 
Antwort von GAST | 17.05.2010 - 20:28
Gewaltmonopol ...hatten wir noch nicht?

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