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Referat: Kurzreferat "Buddhismus"

Alles zu Buddhismus

Der Buddhismus


Die Buddhisten bilden die viertgrößte Religionsgemeinschaft der Welt. Dies sind 295 571 000 Gläubige. Das sind ca. 6,2% der Weltbevölkerung. Davon leben 51% in Südasien, 48,5% in Ostasien, 0,2% in Lateinamerika und jeweils 0,1% lebt in Russland, Europa, Nordamerika, Ozeanien und Afrika. Insgesamt ist der Buddhismus in 84 Ländern verbreitet. In Japan z.B. leben die meisten gläubigen Buddhisten. Der zur Weltreligion gewordene Mahayana-Buddhismus ist vor allem in China, Korea, Tibet, Vietnam und Japan vertreten.
Ein Buddhist kann als Höllengeist, Tier, Geist, Mensch oder Gott wiedergeboren werden. Dies hängt von seiner gesamt Menge an guten und schlechten Taten ab, die er in seinen vorherigen Leben getan hat.
Der heutige Buddhismus wird in zwei Gruppen unterteilt: der Theravada-Buddhismus und der Mahayana-Buddhismus (großes Fahrzeug). Früher nannte man den Theravada-Buddhismus auch Hinayana-Buddhismus (kleines Fahrzeug). Dieser Name kam von den Mitgliedern des Mahayana-Buddhismus, weil sie ihre Richtung des Buddhismus für die bessere hielten. Der Theravada-Buddhismus ist eher konservativ und wird wegen seiner Verbreitung auch Südlicher-Buddhismus genannt. Er ist vor allem in Sri Lanka, Burma, Thailand, Kambodscha und Laos verbreitet. Der zur Weltreligion gewordene Mahayana-Buddhismus ist vor allem in China, Korea, Tibet, Vietnam und Japan vertreten. Eine besondere Variante des Mahayana-Buddhismus ist der tibetische Vajrayana-Buddhismus. Er hat seine eigenen Traditionen entwickelt. Ein spezieller Fall ist Japan mit seinem ursprünglich aus China stammenden Zen-Buddhismus und verschiedenen Arten des Amida-Buddhismus und des Hokké-Buddhismus.
Die Geschichte des Siddharta Gautama Buddha
Die Lebensgeschichte des Siddharta Gautama Buddha, dem Stifter des Buddhismus, verläuft in vier großen Zyklen. Geburt und Kindheit, der Weg zur Erleuchtung, Lehr- und Wanderjahre, Lebensende und Nirwana. Er soll von 563-483 vor Christus gelebt haben, stammt aus einer alten Fürstenfamilie und ist im Vorland des nepalesischen Himalajas geboren. Mit 29 Jahren entsagte er sich dem Reichtum, der Macht und dem Adelsstand, um als Pilger die Lehren der Entsagung zu studieren. Bei der Meditation unter einem Feigenbaum, kam ihm eine Erleuchtung, die er als die Vier Wahrheiten weitergab. Seine Existenz wird heute nicht mehr bezweifelt.

Die Frau im Buddhismus

In der umfangreichen Buddha Legende spielen folgende Frauen eine Rolle:
Maya, Buddhas Mutter, Maha Prajapati- Gotami, seine Schwester und seine Stiefmutter, die die erste buddhistische Nonne war. Außerdem Sujata Senannidhita, die sich als erste, seiner zehn bekannten Anhängerinnen zu seiner Lehre bekannte. Im Buddhismus gibt es keinen Geschlechtsunterschied bei Heilsgestalten. Die in buddhistischen Schriften zu findenden frauenfeindlichen Passagen wurden Buddha nachträglich in den Mund gelegt.
Die Lehre Buddhas
Auf dem Weg zur Erleuchtung kennt Buddha keinen Unterschied der Abstammung, Herkunft, Rasse oder Religion und Geschlecht. Wichtig für ihn ist das die Gläubigen ihm zum Erlöschen ihres Lebensdurstes ins Nirwana folgen. Ein Bochisatha z.B. hat in seinen Tausenden von Existenzen zehn Stufen durchlaufen. Sein Wesen ist jetzt Erleuchtung und damit ist er Anwärter auf die höchste Stufe der vollkommenen Erleuchtung bzw. Erkenntnis. Er ist ein zukünftiger Buddha. Ein Buddha zu werden in das Ziel aller Buddhisten. In der Mitte der Verkündigung Buddhas steht der Dhamma. Die Buddhisten haben drei Kostbarkeiten: Buddha, Dhamma und Sangha.
Fünf Gebote, vier Wahrheiten, achtfacher Pfad
Der edle achtfache Pfad und die vier edlen Wahrheiten gehören zum Grundstock der Lehre Buddhas. Für alle Buddhisten gelten die fünf Gebote.
Die vier edlen Wahrheiten
1.Die Wahrheit vom Leiden.
2.Die Wahrheit von der Entstehung des Leidens.
3.Die Wahrheit von der Vernichtung des Leidens.
4.Die Wahrheit von dem zur Vernichtung des Leidens führenden Weges.
Der edle achtfache Pfad
Der in Punkt vier genannte Weg ist der edle achtfache Pfad.
1.rechte Anschauung
2.rechtes Wollen
3.rechtes Reden
4.rechtes Tun
5.rechtes Leben
6.rechtes Streben
7.rechtes Gedenken
8.rechtes Sichversenken
Essenszeiten der Mönche und Nonnen
Die Mönche und Nonnen dürfen nur einmal am Tag Essen und das nur zwischen Sonnenaufgang und Mittag. Sie dürfen auch nur das Essen was ihnen die Laien während des Almosenganges gegeben haben.
Beginn des Buddhismus
Der Buddhismus begann laut buddhistischer Zeitrechnung im Jahr 543/44 vor Christus. Dies war das Todesjahr von Buddha, also das Jahr indem er ins Nirwana einging. Tatsächlich jedoch ist er im Jahr 483 vor Christus gestorben. 594 wurde der Buddhismus vom japanischen Kronprinzen Shotoku zur Staatsreligion erklärt.
Symbolische Handhaltungen
(Grafik bitte siehe Datei)
Inhalt
Allgemeines, Stellung der Frau, Gebetszeichen (Bild), Geschichte Buddhas, die Lehre Buddhas, fünf Gebote, achtfacher Pfad, vier Wahrheiten, Essenszeiten der Mönche und Nonnen, Beginn des Buddhismus (678 Wörter)
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