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Facharbeit: Wasserhaushalt bei älteren Menschen

Alles zu Ernährung und Verdauung

Berufliches Gymnasium


a. d. Beruflichen Schule Elmshorn
des Kreises Pinneberg
Schwerpunkt: Ernährung
INTERMEDIÄRSTOFFWECHSEL
SCHULJAHR 2007/2008
DIE WISSENSCHAFTLICHE HAUSARBEIT IM
BERUFLICHEN GYMNASIUM ELMSHORN
ZUR BEDEUTUNG EINER AUSREICHENDEN
FLÜSSIGKEITSVERSORGUNG VON ÄLTEREN MENSCHEN
Wissenschaftliche Hausarbeit im Fach Ernährungslehre mit Chemie
Gutachter: Frau Klopsch
Name und Vorname: Jyrte Petersson
Straße und Hausnummer: Loggergang 4
Postleitzahl und Wohnort: 25348 Glückstadt
Telefonnummer und
E-mail- Adresse: 04124/ 8650
jyrte@gmx.net
Abgabedatum: 12.10.2007
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Wasser 3
3 Durstempfinden bei Menschen im zunehmenden Alter 4
4 Ursachen für die verminderte Flüssigkeitsaufnahme 4
5 Notwendige Inhaltsstoffe im Wasser 4
6 Funktionen der Nährstoffe im Organismus 5
6.1 Funktionen der Mineralstoffe im Körper 5
6.2 Vitamine 5
7 Empfohlene Flüssigkeitszufuhr von Menschen 6
7.1 Empfohlene Flüssigkeitszufuhr von Menschen im mittleren Alter 6
7.2 Empfohlene Flüssigkeitszufuhr bei Älteren Menschen 6
8 Möglichkeiten zur verbesserten Flüssigkeitsaufnahme 7
9 Krankheiten 7
10 Mineralwasser besser als Kaffee? 7
11 Fazit 8
12 Literaturverzeichnis 9

Einleitung
Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Der Körper besteht aus ca. 60 – 70% Wasser. Menschen im zunehmenden Alter trinken zuwenig, was unterschiedliche Ursachen haben kann. Dadurch ist eine ausreichende Nährstoffzufuhr nicht mehr gewährleistet. Dieser Mangel an Wasser und Nährstoffen kann Krankheiten und Mangelerscheinungen mit sich führen.
In der folgenden Facharbeit wird das Wasser mit ihren Aufgaben im menschlichen Organismus dargestellt. Danach wird erläutert, warum ältere Menschen überhaupt weniger trinken. Es wird näher auf die Nährstoffe im Mineralswasser eingegangen, in dem die Nährstoffe, welche wichtig für ältere Menschen sind erläutert werden und erklärt, welche Funktionen die Nährstoffe im menschlichen Körper haben. Dann wird auf die Empfohlene Flüssigkeitszufuhr eingegangen. Außerdem werden Möglichkeiten genannt, die zur verbesserten Flüssigkeitsaufnahme führen. Abschließend wird dargestellt was für Folgen Flüssigkeitsmangel für ältere Menschen haben kann und ob Wasser, als Flüssigkeit– und Nährstofflieferant besser geeignet ist als andere Getränke wie z.B. Kaffee. Diese Facharbeit wurde mit Hilfe von Fachliteratur erstellt.
Wasser
Das Wasser fungiert in verschiedenen Formen.
„Es ist ein Bestandteil aller Körperzellen und -flüssigkeiten, denn ohne Wasser verlieren die Zellen ihre Form und schrumpfen“ (vgl. „Ernährung im Alter“, S.56).
Außerdem ist es ein Lösungsmittel. Es resorbiert im Darm die wichtigen Nährstoffe aus der Nahrung. (vgl. „Ernährung im Alter“, S.56).
Des Weiteren transportiert Wasser „im Blut und in den Lymphen die gelösten Nährstoffe zu den Zellen“ (vgl. „Ernährung im Alter“, S.56). Auch werden die Abfallprodukte des Stoffwechsels wie Harnstoff, Harnsäure und Kohlensäure zu den jeweiligen Ausscheidungsorganen Lunge und Niere transportiert (vgl. „Ernährung im Alter“, S.56).
An heißeren Tagen und bei Fieber wirkt Wasser als Wärmeregulator. Es wird verstärkt Wasser über die Hautoberfläche abgegeben und somit kommt es durch die Körperwärme zum Verdunsten des Wassers. Dadurch entsteht ein kühlender Effekt auf der Haut (vgl. „Ernährung im Alter“, S.56).
Durstempfinden bei Menschen im zunehmenden Alter
„Der Wasserhaushalt des Menschen wird hormonell geregelt“ Im Zwischenhirn mit der Hirnanhangsdrüse erfolgt normalerweise eine Meldung, wenn mehr Flüssigkeit benötigt wird, dadurch wird das Durstgefühl erzeugt.
Das natürliche Durstempfinden nimmt mit zunehmendem Alter ab und ist bei Senioren noch kaum vorhanden (vgl. „Ernährung im Alter“, S.57).
Ursachen für die verminderte Flüssigkeitsaufnahme
Durch das fehlende Durstgefühl nehmen die älteren Menschen zu wenig Flüssigkeit zu sich.
Dies kann unter Umständen aber auch noch andere Ursachen haben, wie z.B. die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Prostatabeschwerden, Schluckstörungen oder Inkontinenz oder erhöhte Flüssigkeitsverluste durch Fieber, Erbrechen Durchfälle (vgl. „Senioren in der Gemeinschaft“, Kapitel 1, S.7)
5 Notwendige Inhaltstoffe im Wasser
Das Wasser enthält viele Nährstoffe, die für den Menschen wichtig sind. Im zunehmenden Alter erlangen die Mineralstoffe Natrium, Calcium, Eisen, Selen und Zink besonders von Bedeutung. Aber auch Vitamine sollten in ausreichender Menge eingenommen werden (vgl. „Ernährung im Alter“, S.59)
Funktionen der Nährstoffe im Organismus
Mineralstoffe und Vitamine sind wichtig für den Organismus in jedem Alter.
Sie haben bedeutende Aufgaben im menschlichen Körper. Im Alter wird der Wasseranteil des Körpers geringer, zu erkenn an der Haut, die faltig und schuppig wird, sowie an der Körpergröße, die sich jedoch nur gering verändert, da die Bandscheiben an Wasser und Elastizität verlieren (vgl. „Ernährung im Alter“, S.56).
Funktionen der Mineralstoffe im Körper

Natrium
Natrium spielt eine wichtige Rolle im Organismus. Es regelt den osmotischen Druck, die Erregbarkeit der Nerven und Muskeln und reguliert den Wasserhaushalt. Ein Mangel hat zur Folge, dass der Blutdruck sinkt und ein Zittern auftritt. Der Mensch sollte täglich 2000mg Natrium zu sich nehmen (vgl. „Ernährung im Alter“, S.62).

Eisen
Eisen ist ein Bestandteil von Myoglobin und Hämoglobin und wirkt beim Sauerstofftransport. Die Empfehlung der täglichen Eisenzufuhr liegt zwischen 10-15mg. Bei einem Mangel von Eisen tritt Blutarmut, mangelnde Infektabwehrund Blässe auf (vgl. „Ernährung im Alter“, S.62).

Calcium
Calcium wirkt bei dem Knochenaufbau, der Blutgerinnung und der Erregbarkeit von Muskeln. Es ist für ältere Menschen wichtig, da sie häufig an Bewegungsmangel leiden und sich somit auch die Muskeln verringern und die Knocheninstabiler werden
Bei einem Calciummangel treten Krämpfe und Osteoporose auf. Die Zufuhrempfehlung liegt Zurzeit bei 1000mg (vgl. „Ernährung im Alter“, S.62).
Vitamine
Im zunehmenden Alter sind die Vitamine C, ß - Carotin, D und E von Bedeutung.
Vitamine haben die Funktion im menschlichen Körper als ein Bestandteil von Coenzymen und damit notwendig für den Aufbau und die Umwandlung von Nährstoffen. Außerdem sind sie am Aufbau der Haut und bei der Bildung des Sehpurpurs im Auge beteiligt (vgl. „Ernährung im Alter“, S.64)
Hautsächlich findet man diese Vitamine in Fruchtsäften, wobei hier der Vitamingehalt sehr gering ist.
Vitaminmangel wirkt sich zuerst nicht mit sichtbaren Symptomen aus. Nach einem längeren Zeitraum mit mangelnder Vitaminzufuhr verändert sich die Haut, Nachtblindheit tritt auf und die Schleimhäute verändern sich, in schlimmeren Fällen lösen sich die Schleimhäute ab (vgl. „Ernährung im Alter“, S.69)
7 Empfohlene Flüssigkeitszufuhr für Menschen
In jedem Alter ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Doch jede Altersgruppe benötigt unterschiedlich viel Flüssigkeit. Schon ein Kleinkind im Alter von 2 Jahren benötigt ca. 1350-1500ml.
7.1 Flüssigkeitszufuhr für Menschen mittleren Alters
„Die Höhe der Richtwerte für die Gesamtzufuhr an Wasser wird auf die Energiezufuhr bezogen. Sie beträgt beim Erwachsenen etwa 250ml/MJ. Daher ungefähr 2l - 2,5l Flüssigkeit, zusammengesetzt aus Getränken und fester Nahrung (vgl. „Ernährung im Alter“, S.58)
Flüssigkeitszufuhr für Ältere Menschen
Ältere Menschen benötigen mehr als 250ml/MJ (1Megajoule entspricht 1000KJ). Daher ergibt sich ein Wert von ca. 2,7l Flüssigkeit für einen Menschen im Alter von 65 Jahren. Es sollten ungefähr 1310l Flüssigkeit über Getränke, 680 ml über feste Nahrung und 340 ml Oxidationswasser aufgenommen werden (vgl. „Ernährung im Alter“, S.58).
Süße Getränke wie Limonaden, Cola und Fruchtsaftgetränke sind ungeeignet, da sie durch Süßungsmittel zwar kalorienarm sind, jedoch enthalten sie kaum Vitamine und Mineralstoffe. „Da Getränke aber vor allem Flüssigkeit liefern sollen, sollten sie mindestens zur Hälfte mit Wasser verdünnt werden“ (vgl. „Senioren in der Gemeinschaft“, Kapitel 1, S.7).
8 Möglichkeiten zur verbesserten Flüssigkeitsaufnahme
Da das natürliche Durstgefühl im Alter noch kaum vorhanden ist, muss das Trinken zur Gewohnheit werden, um Krankheiten, die auf Dehydratation beruhen, zu vermieden (vgl. „Senioren in der Gemeinschaft“, Kapitel 1, S.7).
Durch verschiedene Methoden kann ein Flüssigkeitsdefizit vermieden werden.
Es sollte zu jeder Mahlzeit ausreichende Getränke gereicht werden. Auch sollte an Orten in der Wohnung, an denen die Person öfters vorbeigeht, Getränke gut sichtbar platziert werden. In Seniorenheimen sollte eine Selbstbedienungsmöglichkeit vorhanden sein. Die Betreuer sollten öfters etwas zu trinken anbieten oder auch Trinkspiele mit den Senioren spielen, die sie zum Trinken animieren (vgl. „Senioren in der Gemeinschaft“, Kapitel 1, S.7).

9 Krankheiten
Durch ein Flüssigkeitsdefizit können leichte bis schwerwiegende Krankheiten auftreten. Mit Schwindel, Erhöhung der Körpertemperatur macht sich ein Wassermangel bemerkbar. Verwirrtheitszuständen, Kreislaufversagen und Obstipation können die schwereren Folgen von Wassermangel sein.
Durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme können die Nieren auch nicht mehr richtig durchgespült werden. Vorgeschädigte Nieren können somit weiter geschädigt werden bis es zum Nierenversagen kommt (vgl. „Ernährung im Alter“, S.18).
10 Mineralwasser oder Kaffee?
In Mineralwasser sind viele wichtige Inhaltsstoffe, wie schon vorher dargestellt.
Viele Ältere Menschen trinken Mineralwasser und gerne mal einen Kaffee. Aber ist Kaffee überhaupt gesund und für diese Altersgruppe empfehlenswert?
Gegen Kaffee ist eigentlich nichts einzuwenden. Der Verbraucher sollte auf den Koffeinwert achten. Natürlich hat Koffein verschiedene Wirkungsweisen im Organismus.
Es steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit und die Körperliche Ausdauer, sondern auch den Blutdruck und die Pumpleistung des Herzmuskels. Auch die Nieren werden stimuliert und die Harnausscheidung gesteigert. Senioren mit hohem Blutdruck sollten ihren Koffeinkonsum in Maßen halten. Eine Tasse Kaffee (125 ml) enthält 60 mg – 100 mg Koffein (vgl. „Stiftung Warentest: Ernährung“, S.144-145).

11 Fazit
Da Wasser für jede Altersgruppe wichtig ist, sollte jeder auf seinen Flüssigkeitshaushalt achten. Aufgrund des fehlenden Durstgefühls bei Älteren Menschen, welches mit dem Älterwerden unumgänglich kommt, sollten Senioren sich angewöhnen in regelmäßigen Abständen etwas zu trinken um Krankheiten, die durch Flüssigkeitsmangel hervorgerufen werden, wie z. B. Verwirrtheitszustand oder Nierenschaden, zu vermeiden. Bei ihrer Getränkewahl sollte darauf geachtet werden, dass die bedeutenden Mineralstoffe wie Natrium, Calcium und Eisen ausreichend vorhanden sind. Aber auch Vitamine spielen eine große Rolle. Deshalb sollten ältere Menschen ca. 2l - 2,5l Flüssigkeit in Form von Getränken und Speisen zu sich nehmen.
Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Facharbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst und alle wörtlichen und sinngemäßen Übernahmen aus anderen Werken als solche kenntlich gemacht habe.
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Ort, Datum Unterschrift
Literaturverzeichnis
ARENS-AZEVEDO, Ulrike; BEHR-VÖLTZER, Christine (2002):Ernährung im
Alter. Hannover: Vincent Verlag.
STIFTUNG WARENTEST (2001): Ernährung. 1.Auflage, München: Econ Ullstein
List Verlag GmbH & Co. KG.
HESEKER, Helmut et al. (2002): Senioren in der Gesellschaft. München: aid Verlag.
Inhalt
Dies ist eine Facharbeit zu dem Thema "Wasserhaushalt älterer Menschen", enthalten sind: Hauptaufgaben von Wasser,
Durstempfinden bei Menschen im zunehmenden Alter, Ursachen für die verminderte Flüssigkeitsaufnahme, Notwendige Inhaltsstoffe im Wasser, Funktionen der Nährstoffe im Organismus, Funktionen der Mineralstoffe im Körper,
Vitamine,
Empfohlene Flüssigkeitszufuhr von Menschen, Empfohlene Flüssigkeitszufuhr von Menschen im mittleren Alter,
Empfohlene Flüssigkeitszufuhr bei Älteren Menschen,
Möglichkeiten zur verbesserten Flüssigkeitsaufnahme,
Krankheiten,
Vergleich von Mineralwasser und Kaffee;
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09.03.2008 von unbekannt
Schlagwörter
Wasserhaushalt bei älteren Menschen | Facharbeit | Flüssigkeitsaufnahme | Hauptaufgaben Wasser | Durstempfinden | Inhaltsstoffe von WasserFunktion von Mineralstoffen
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