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Friedrich der Große & Absolutismus

Frage: Friedrich der Große & Absolutismus
(1 Antwort)

 
Ich muss einen Geschichtsaufsatz bzw einen Eintrag für ein Jugendlexikon schreiben...

und zwar über ABSOLUTISMUS & FRIEDRICH DER GROßE und ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Informationen darüber geben könntet! Schreibt einfach alles was ihr über den Zusammenhang wisst.... Dankeschön schonmal im Vorraus
lg jani
GAST stellte diese Frage am 30.10.2007 - 20:12


Autor
Beiträge 14
0
Antwort von Jule1603 | 07.11.2007 - 16:15
Das hatten wir letztes Jahr in Geschichte. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass er ein aufgeklärt-absolutistischer Herrscher war...

Hier ein paar Anregungen:

Friedrich II. als aufgeklärter Herrscher?
- aufgeklärtes Denken entwickelte sich in Rheinsberg u.a. durch Briefwechsel mit Voltaire (einem der führenden Aufklärer in Frankreich)
- Friedrich war Ansicht => alle Menschen von Natur aus gleich seien
- Friedrich sah sich nicht als Herrscher Gottes Gnaden, sondern: als „Erster Diener des Staates“ => wollte etwas Großes u. Nützliches zum Wohle seines Staates leisten
- vertrat Ansicht: König Wissenschaft fördern, Vorbild für Volk sein u. Leben der Bürger verbessern sollte
- kaum war er auf Thron => folgte ein neues Gesetz dem anderen
- Folter abgeschafft, Religionsfreiheit, Friedrich lockerte Pressezensur, spendete Geld für Bedürftige u. verbat Brutalitäten bei Soldatenwerbung, Einschränkung d. Anwendungsbereichs der Todesstrafe, Verbot Grausamkeiten bei Hinrichtung
- da Friedrich sich sehr für Künste u. Wissenschaften interessierte, förderte er diese, indem z.B. Akademien der Wissenschaften erneuern ließ
- als weitere Aufgabe sah er Wiederbelebung d. Handels nach Vorbild d. Merkantilismus als sehr wichtig an
- so förderte er u.a. Anbau von Seide u. richtete dafür notwendigen Handels- u. Manufakturlager ein
- um Hungersnot unter Bevölkerung bekämpfen => Friedrich ließ Land durch Rodung u. Trockenlegung urbar machen (z.B. Oderbruch) u. ließ dort eine neue Frucht aus Amerika (Kartoffel) anbauen
- Fronarbeit verringerte er von sechs auf drei Tage, da Meinung war erzwungene Arbeit würde Bauern nur störrisch machen
- doch auch absolutistische Erziehungsstil Vaters war nicht spurlos an ihm vorbeigegangen
- Friedrich eröffnete sowohl Schlesischen als auch 7jährigen Krieg, (den er nur durch einen Zufall gewann) u. somit Preußen neben Österreich zur 2. Großmacht i. Europa machte
- Friedrich dachte sich für Waffenhandwerk geboren u. strebte später nach einer unumschränkten Herrschergewalt
- legte seine humanistischen Ideale ab u. verfolgte autokratische Ziele (selbstherrlich, unumschränkt, herrisch, patriarchalisch)
- Friedrich fing an Volk zu verachten, hielt es für unwissend u. rückständig
- auch trennte er Arbeitsbereiche Bürger von Arbeit d. Adels
- verbot Adel Grundbesitz an Bürger zu verkaufen, da er ihn in Preußen behalten wollte
=> ständische Gesellschaftsordnung nicht angetastet => privilegierte Stellung des Adels gefestigt (nur Adlige besaßen höchsten Stellen in Armee u. Verwaltung)

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