Wilhelm Tell
Frage: Wilhelm Tell(2 Antworten)
Ich schreib morgen eine Arbeit über Schiller´s Wilhelm Tell Schreibt doch bitte mal alles was euch dazu einfällt... DAmit ich wenigstens so ein bissl weiß, worums in dem buch geht :P hehe thx |
GAST stellte diese Frage am 04.04.2006 - 14:43 |
Antwort von GAST | 04.04.2006 - 14:48 |
Die Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden werden durch die Vögte Kaiser Albrechts hart bedrückt. Blutige Taten geschehen. Baumgarten von Alzellen erschlägt den Vogt Wolfenschießen, der seine Frau zu Ungebühr benutzen wollte. Von Reisigen verfolgt, wird Baumgarten durch Wilhelm Tell aus Uri gerettet, über den See zu Stauffacher nach Brunnen gebracht und dort verborgen. Stauffachers wackere Frau Gertrud fordert ihren Mann auf, mit anderen im Lande angesehenen Männern Rücksprache zu nehmen, wie man dem Drange ein Ziel setzen könne. Den Freiheitssinn kann er aber nicht unterdrücken. Der junge Arnold von Melchtal hatte des Landenbergers Knecht, der ihm die letzten Pflugstiere pfänden wollte, erschlagen und musste fliehen. Zu Uri, im Hause von Tells Schwiegervater Walter Fürst, findet er Schutz. Dorthin kommt nun auch Stauffacher, der auf seinem Weg hierher nur böses Walten der Vögte gesehen und bringt die grausige Kunde, dass der Vogt Landenberger, über Arnolds Tat erbost, den alten Vater des Jünglings von Haus und Hof vertrieben und ihm die Augen habe ausstechen lassen. Arnolds namenloser Schmerz bewegt die beiden älteren Männer endlich zum handeln, und alle drei besprechen eine nächtliche Zusammenkunft auf dem Rütli, einem Bergabhang am See, wohin jeder 10 vertraute Männer mitbringen soll - Unter den Edlen des Landes ist Zwiespalt eingetreten. Während z.B. der alte Bannerherr von Attinghausen treu zum Volke hält, steht sein Neffe Rudenz auf seiten Geßlers, doch weniger aus Ruhmsucht, sondern weil dort die schöne Berta von Bruneck zu finden, die er liebt. Geßler ist furchtbar mit Reisigen umgeben und weiß sich Gehorsam zu verschaffen. Die Versammlung auf dem Rütli findet statt, der Bund wird besprochen und beschworen. Das Weihnachtsfest soll abgewartet werden und dann an einem Tage die allgemeine Erhebung geschehen. Ehe aber dieser von den Eidgenossen beschlossene Zeitpunkt eintritt, rückt ein Ereignis den Tag der Freiheit viel näher. Wilhelm Tell hat durch seinen Wagemut und freien Sinn schon längst des Vogtes Geßler Grimm erregt. Die neue Tat der Rettung Baumgartens bringt den Landvogt noch mehr auf, und er triumphiert, wie er den Tell in Altdorf in Haft erblickt, da dieser dem aufgestellten Hut den Ehrengruß verweigert. Der Rütli-Schwur Stich von Veith Geßler spricht ihm das Leben ab, begnadigt ihn aber mit grausamem Hohn, indem er ihn als trefflichen Schützen preist und von seiner Schießkunst die Gnade abhängig macht. Zum Entsetzen der herzugeeilten Landleute verlangt der Vogt, dass Tell einen Apfel vom Kopfe seines Knaben schieße. Bei diesem ungeheuren Ansinnen kommt Tell um seine Fassung und bittet kniend, ihm das Leben zu nehmen, aber den Schuss zu erlassen. Kalt und grausam besteht Geßler auf seinem Willen, oder Tell und sein Sohn mit ihm sterbe. Da greift der Vater verzeiflungsvoll nach seiner Armbrust, steckt zwei Pfeile zu sich und wagt den Schuss, der ihm glückt. Auf Geßlers argwöhnisches Fragen, was er mit dem zweiten Pfeil wollte, gibt Tell, nach Versicherung seines Lebens, mit furchtbarem Grolle die Antwort, dass der zweite Pfeil sicher des Vogtes Brust getroffen hätte, wenn sein geliebtes Kind verletzt worden wäre. Betroffen und für sein Leben fürchtend, lässt Geßler den Tell gebunden ins Schiff bringen, um ihn auf seine Burg nach Küsnacht zu führen. Auf dem See bricht ein fürchterlicher Sturm aus, so dass man nur von dem kundigen Tell Rettung erwarten kann. Losgebunden, führt Tell das Schiff an eine vorspringende Uferstelle, ergreift seine Armbrust und springt, das Schiff mit dem Fuße zurückstoßend, ans Land. Er eilt in die hohle Gasse bei Küssnacht, erwartet dort den heimkehrenden Geßler und durchbohrt ihn mit dem letzten Pfeile. Der Todesschuss auf Gessler Illustration von H. Schmidt Auf die Nachricht von Geßlers Tode erheben sich die Eidgenossen, zerstören die Zwingburgen und verkünden ihre Freiheit. Die Edlen des Landes treten alle auf Seite der Landleute, auch Rudenz, der gerade in Berta, die auch ihn liebt und ihm die Hand reicht, eine Freundin der Eidgenossen findet. Der alte, ehrwürdige Attinghausen hört noch in der Sterbestunde die freudige Nachricht von der Befreiung des Landes, zeigt prophetisch auf eine schöne Zukunft, wenn man einig sein werde. Nun ist nur noch der Kaiser zu fürchten, doch fast zur gleichen Zeit mit den Ereignissen am See ist Albrecht von seinem Neffen Johann aus persönlicher Rache ermordet worden, und sind die Eidgenossen von dieser Furcht befreit. - Das gewaltige Dramna eines freiheitsliebenden Volkes klingt harmonisch in einer Schlussszene aus, wo der verfolgte Johann Parricida, der Kaisermörder, bei dem Tyrannenmörder Schutz sucht, der biedere Landmann, seine Hilfe zwar nicht versagt, aber doch jede Gemeinschaft entschieden zurückweist, denn er habe keinen Mord begangen, sondern seinen Herd, sein Weib, seine Kinder und die Freiheit seines Landes in gerechter Notwehr verteidigt. So fassen es auch die Eidgenossen auf, die zu Tells Hütte wollen und ihm begeisterten Dank für seine befreiende Tat bringen. |
Antwort von GAST | 04.04.2006 - 14:52 |
oh cool danke! hehe... Jez weiß ich mal was in dem buch so drinsteht :D |
72 ähnliche Fragen im Forum:
> Du befindest dich hier: Support-Forum - Deutsch- Wilhelm Tell: Charakterisierung des Melchtal (1 Antworten)
- Wilhelm Tell , Verlaufskurve (1 Antworten)
- Schiller,F.- Wilhelm Tell Analyse/Interpretation/Leitfrage ? (2 Antworten)
- Wilhelm Tell (1 Antworten)
- Schiller, Friedrich - Wilhelm Tell (1 Antworten)
- Kaiser Wilhelm II.: Tischrede analysieren (5 Antworten)
- mehr ...
- Alles mögliche über den Roman "Wilhelm Tell" von Schiller
- Friedrich Schiller "Wilhelm Tell"
- Inhaltsangabe
- Freidrich Wilhelm IV. oder die enttäuschten Hoffnungen
- Die Leiden des jungen Werther Eine Interpretation des Briefes vom 30. August
- Die Menschwerdung der 5 Alten- Chinesischer Schöpfungsmythos
- mehr ...
ÄHNLICHE FRAGEN:
- Wilhelm Tell: Charakterisierung des MelchtalWelche Wirkung hat Melchtal aus Wilhelm Tell auf den Leser?
- Wilhelm Tell , VerlaufskurveKann mir einer den erregenden Moment , den Höhepunkt, die Exposition, reteriendes Moment, Katastrophe und die Lösung des ..
- Schiller,F.- Wilhelm Tell Analyse/Interpretation/Leitfrage ?Wer kann mir bei einer Interpretation von Wilhelm Tell helfen? Lg Rick
- Wilhelm TellHeey. In deutsch müssen wir jetzt ein Brief von Rudenz an Bertra schrieben. Von Szene II,1 aber ich habe keine Ahnung was ..
- Schiller, Friedrich - Wilhelm Tellhallo an alle wir schreiben morgen einer deutscharbeit über wilhelm tell eine interpretatiton und eine inhalsangabe kann das gar..
- Kaiser Wilhelm II.: Tischrede analysierenWelche sprachlichen Auffälligkeiten lassen sich in der Tischrede von Kaiser Wilhelm feststellen ?
- mehr ...
BELIEBTE DOWNLOADS:
- Alles mögliche über den Roman "Wilhelm Tell" von SchillerAlles rund um Wilhelm Tell. Ob es sich dabei um Sage, Legende oder Mythos handelt. Einzelne Szenen werden analysiert. Wilhelm ..
- Friedrich Schiller "Wilhelm Tell"Textzusammenfassung in Tabellarischer Form des Werkes "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller
- InhaltsangabeDies ist eine Zusammenfassung des Werkes "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller. (Inhaltsangabe)
- Freidrich Wilhelm IV. oder die enttäuschten HoffnungenDieser Text dient zum Verständnis des Buches Deutschland. Ein Wintermärchen von Heinrich Heine. Insbesondere wird hier auf ..
- Die Leiden des jungen Werther Eine Interpretation des Briefes vom 30. AugustIn dem Brief-Roman "Die Leiden de jungen Werther", der von Johann Wolfgang Goethe im Jahre 1774 verfasst wurde, schreibt Werther..
- Die Menschwerdung der 5 Alten- Chinesischer SchöpfungsmythosDas ist ein Referat über die Menschwerdung der 5 Alten aus dem chinesischen Schöpfungsmythos von Richard Wilhelm.
- mehr ...