Menu schließen

Die schlesischen Weber Analyse

Frage: Die schlesischen Weber Analyse
(keine Antwort)


Autor
Beiträge 22
1
Kann jemand einen Überblick darüber werfen?

Im von Heinrich Heine verfassten Gedicht ,,die Schlesischen Weber,, welches 1844 erschien, handelt es um die schlechte Lage der Weber Schlesiens zur Zeit der Industrialisierung.
Die Intention Heines ist dabei auf die schlechte Verhältnisse der Weber aufmerksam zu machen.

Das Gedicht ist ein Viezeiler, wobei jede Strophe nochmal der selbe Vers angehängt wurde, weshalb man auch von einem 5-Zeiler sprechen kann. Es hat 5 Strophen. Das reimschema entspricht AABB, wesshalb man von Par-Reimen spricht.

Heine verwendet bei diesem Gedicht größtenteils den Daktylus. Die Kadenzen wechseln sich in jeder Strophe gleich ab: immer 2 Weibliche gefolgt von 2 Männlichen.

Im Titel verrät Heine das es sich um die Berufsgruppe Weber handelt, welche herkömmlich aus Schlesien sind. Das lyrische Ich ist demnach eine Gruppe Weber aus Schlesien. Diese ist jedoch unglücklich und beschwert sich über die deutsche Oberschicht. Allgemein bezieht sich das Gedicht auf ein Altpräusischen Schlachtruf: ,,Mit Gott für König und Vaterland,,.

In der 2. Strophe beschweren sie sich bei Gott, der sie im Stich gelassen habe. In Strophe 3 klagen sie den König an, und das er sie den Hunde gleichstelle. In Strophe 4 beschweren sie sich darüber was Deutschland geworden ist, und wie es sich ins schlechtere verändert habe.

Heine verwendet einen Parataktischen Satzbau, indem er im ganzen Gedicht mehrere Hauptsätze aneinander reiht. Er benutzt auch Hyperbeln: (str3 v3; str4 v3; str5 v2). Auch das verwenden von Metaphern läst er nicht aus: (str1; str4 v2+4; str5 v4).

Alle diese Rhetorischen Mitzel verdeutlichen die schlechte Lage, in welcher sich die Weber befinden.

Heine ist die Schreibweise gut gelungen, in der sich die Leser in die Lage des Webers hineinzuversetzen kann. Aus meiner Sicht hat er durch das benutzen der richtigen Sprachlichen Mittel erreicht was er erreichen wolle. Auch die Einleitung (str1) hat er mit Spannung geschrieben, sodass man die Lust hatte das Gedicht weiterzulesen. Jedoch kommt man nicht direkt drauf dass sich das Gedicht auf ein Altpräusischen Schlachtruf bezieht.

MfG Melvin
Frage von Melo86 | am 27.07.2022 - 15:14





Leider noch keine Antworten vorhanden!



Verstoß melden Antworten
Hast Du eine eigene Frage an unsere Deutsch-Experten?

> Du befindest dich hier: Support-Forum - Deutsch
ÄHNLICHE FRAGEN:
BELIEBTE DOWNLOADS: