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meiner Meinung nach ungerechte Bewertung

Frage: meiner Meinung nach ungerechte Bewertung
(4 Antworten)


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8
Hallo, mal eine Frage an alle, die sich in Deutsch auskennen:
Ich wurde heute "abgefragt" in Deutsch.
Keine klassische Ausfrage, im Prinzip ist es ein Arbeitsauftrag, den man vortragen und anschließend Fragen beantworten soll. Der Arbeitsauftrag war eine Charakterisierung, für die ich 30 Minuten Zeit hatte. Es war eine Teilaufgabe einer alten Abiprüfung, m.M.n. daher deutlich zu wenig Zeit. Die Musterlösung hat 3 Seiten benötigt, getippt. Wie soll man das in 30 Minuten handschriftlich inklusive lesen schaffen? Unmöglich.
Ich hatte bisher in Deutsch ausschließlich 11 Punkte in Charakterisierungen und würde daher behaupten, dass ich durchaus weiß, was ich da tue. Genau das Selbe wie in den Prüfungen habe ich auch wieder getan, aber scheinbar ist das ja alles komplett falsch und ich würde nicht wissen, was ein Charakterzug ist und das mit Verhalten verwechseln. Ich mache mein Abitur im Fach Pädagogik und Psychologie, ich weiß was unter Verhalten fällt und was nicht, das sind die ersten Definitionen, die man lernt. Selbst sagt sie aber auch, dass das Verhalten durchaus einen Charakterzug darstellen (nicht nur begründen) kann, z.B. wenn man immer etwas verdrängt. Verdrängen ist aber ein Verhalten. Das habe ich ihr dann auch gesagt, woraufhin sie richtig sauer geworden ist und meinte, dass das Verhalten, das man dauerhaft zeigt quasi schon zur Persönlichkeit wird und daher einen Charakterzug darstellt. Soweit ist das für mich auch kein Problem. Aber wenn ich mit selbiger Begründung argumentiere, dass dann "der Protagonist geht Problemen stets aus dem Weg" ebenfalls einen Charakterzug darstellen würde, dann heißt es wieder, dass das vollkommen falsch wäre, da der Charakterzug dann "konfliktscheu" wäre. Eine sachliche Antwort erhalte ich nicht, stattdessen wird auf mir rumgehackt (wie auf vielen meiner Mitschüler auch) bis wir irgendwann alle die Schnauze voll haben, dann auch mal unfreundlich werden und plötzlich würden wir wieder völlig unangemessen reagieren. Die Frau ist sowas von lächerlich und soll ihren Frust, dass sie doch nochmal aus der Rente zurück gekommen ist, nicht an uns auslassen. Das war ihr Fehler, uns wäre eine anständige Lehrkraft, die mal unterrichtet, auch lieber. Richtiger produktiver Unterricht fand nämlich seit Wochen nicht mehr statt. Wenn man aber Kritik äußert, dann nimmt sie es gleich persönlich und dementsprechend fallen die Noten schlechter aus, was wir ihr aber leider nicht nachweisen können. Auch sonst ist der Umgang ihrerseits danach dauerhaft extrem angespannt. Die reinste Katastrophe.
Vielleicht kann mir ja hier jemand anderer seine Meinung zu der in meinen Augen fehlerhaften Argumentation mitteilen und Klarheit schaffen.
LG
Frage von chesb | am 27.04.2018 - 15:47


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Antwort von Kampfsemmel | 27.04.2018 - 17:07
Wie viele Punkte hast du bekommen ?


Bitte die Arbeit, einschließlich Aufgabenstellung, hier einstellen. Danke.


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1756
Antwort von matata | 27.04.2018 - 18:13
Zur Bewertung kann ich nichts sagen, denn ich kenne weder die Aufgabenstellung noch die Ansprüche deiner Lehrkraft für diese Arbeit.

Aber ich möchte dir etwas zum Überlegen geben:

https://e-hausaufgaben.de/Thema-156013-Lernhilfe-27-Der-personenorientierte-Lerntyp.php

Beachte vor allem den zweiten Teil. Im Moment manövrierst du dich in eine Haltung hinein, die dich am Lernen hindert und den Weg zu guten Leistungen verbaut. Das ist schade.
Ungerechte Bewertungen gibt es. Aber solche Probleme löst du nicht in einer Diskussion, bei der die ganze Klasse mitwirkt. Da kommt man dann vom Hundertsten ins Tausendste, und am Schluss haben alle Beteiligten Dinge gesagt, die sie eigentlich nicht sagen wollten. Dadurch sind die Fronten noch verhärteter geworden.
Liste die vorgebrachten Kritikpunkte an deiner Bewertung auf, widerlege mit guten Argumenten und bitte die Lehrkraft um ein Gespräch unter vier Augen. Versuche deinen Standpunkt in Ruhe vorzubringen, und bemühe dich, auch ihre Seite zu verstehen.
________________________
 e-Hausaufgaben.de - Team


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Antwort von FelixDanzer | 28.04.2018 - 10:06
Ich hatte auch mal solche Probleme mit einem Lehrer, wir haben uns beim Schulleiter beschwert und dann haben wir einen anderen Lehrer bekommen ;)


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Antwort von chesb | 03.05.2018 - 14:30
Ich habe durchaus versucht mit ihr darüber zu reden, weil mir dank dieser Note fünf Hundertstel! zur besseren Note fehlen und ich somit im Abitur, egal was ich schreibe, immer eine Note nach unten gezogen werde, womit ich keine Chance mehr auf eine 1 habe, selbst wenn ich 15 Punkte schreibe. Ich weiß, dass ich das kann. Ich bin gut und hätte es auch auf eine 1 schaffen können. Jetzt aber nicht mehr. Wie schon gesagt, ich habe versucht mit ihr zu reden und wurde daraufhin - mal wieder - angeschrien. Der Höhepunkt war dann, als ich ihr mitteilte, dass ich bitte ihre Mitschrift dazu sehen möchte (was ja mein Recht ist, zumal die Hoffnung bestand wenigstens einen Notenpunkt noch zu finden), weil sie sich völlig unkooperativ und abweisend zeigte, sie mir doch tatsächlich vorgeworfen hat, ich würde sie erpressen. Gehts noch? Ich habe mit ihr sachlich gesprochen und mich sogar noch bemüht trotz ihrer ausfallenden Art freundlich zu reagieren.
Weil es wie schon gesagt nicht nur mir so geht und auch noch anderen Schülern 0,05 Notenpunkte zur besseren Note fehlen, die dann ebenfalls halb angeschrien worden sind, sind wir daraufhin direkt aus dem Unterricht zur Schulleitung. Eigentlich wollten wir ja nur zum Klassleiter, der nicht da war, aber wir haben morgen die erste Abiturprüfung und am Montag ist Notenschluss. Das sei scheinbar ziemlich übertrieben, aber wann sollen wir denn noch was machen, wenn nicht vor dem Notenschluss? Wenn wir niemand anderen mehr erreichen, dann wird eben der "Erstbeste" darauf angesprochen, was in dem Fall die Schulleitung war.
Als wir dann nach dem Gespräch wieder zurück sind, kam selbstverständlich die Frage, wo wir waren. "Wir haben uns beschwert, so wie sie es selbst vorgeschlagen haben."
Dann war sie erst mal total aufgebracht und irgendwann komplett erstaunt und freundlich, als ob nie etwas gewesen wäre. Auf die Vorwürfe eines Mitschülers, dass man den Unterricht wegen ihrer ausfallenden Art kaum noch ertragen könne, hat sie ganz verdutzt reagiert. Sie und ausfallend? Niemals!
Nein, wir werden ja nur regelmäßig angeschrien und selbst in unserer Abwesenheit von ihr vor versammelter Mannschaft (Klasse) in den Dreck gezogen. Von den unfairen Benotungen mal ganz zu schweigen.
Ich bin mal gespannt, was da noch kommt. Viel erhoffe ich mir eigentlich nicht mehr, aber es ist unglaublich ärgerlich, schließlich müssen wir uns mit dem Zeugnis bewerben.

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