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Vorzeit und neue Zeit (1899) - Karoline von Günderrode

Frage: Vorzeit und neue Zeit (1899) - Karoline von Günderrode
(7 Antworten)


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Hey:)
Ich hätte da mal eine dringende Frage zu diesem, oben genannten, Gedicht.
Ich muss über dieses Gedicht eine mündliche Schulaufgabe halten ...
Das Problem ist nur, dass ich alles verstehe, bis auf die Metrik ...
Bin langsam echt am verzweifeln, da ich dachte, dort komme nur der Jambus vor, allerdings geht das nie so auf ...
Das Gedicht lautet:

Ein schmaler rauer Pfad schien sonst die Erde.
Und auf den Bergen glänzt der Himmel über ihr,
Ein Abgrund ihr zur Seite war die Hölle,
Und Pfade führten in den Himmel und zur Hölle.

Doch alles ist ganz anders nun geworden,
Der Himmel ist gestürzt, der Abgrund ausgefüllt,
Und mit Vernunft bedeckt, und sehr bequem zum Gehen.

Des Glaubens Höhen sind nun demolieret.
Und auf der flachen Erde schreitet der Verstand,
Und misset alles aus, nach Klafter und nach Schuhen.

Wäre schön wenn mir jmd helfen könnte? :)
LG, Antonia.
Frage von toni173 | am 25.05.2016 - 18:17


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Antwort von matata | 25.05.2016 - 18:57
http://www.e-hausaufgaben.de/Facharbeiten/D5696-Facharbeit-Deutsch-Vorzeit-und-neue-Zeit-Kv-Guenderode.php

---> Interpretation

www.bildungsserver-mv.de/download/abitur/abi-05-dt-lk-lehrer.pdf
---> siehe Seite 7

http://arlindo-correia.com/200706.html
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Antwort von toni173 | 25.05.2016 - 19:22
Oh, lieben Dank. Ich werde es dort mal genauer nachlesen und es damit versuchen. :)


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Antwort von matata | 26.05.2016 - 13:10
Toni173 schrieb auch

Zitat:
Hey:)
Ich hätte noch mal eine Frage zu dem oben genannten Gedicht. Die Metrik hab ich jetzt, allerdings schwankte ich zum Schluss noch was die Gedichtform angeht ... Ist es ein Sonett? Oder etwas anderes ... Wäre toll, wenn mir dabei geholfen werden kann. :)
Gedicht:
Ein schmaler rauer Pfad schien sonst die Erde.
Und auf den Bergen glänzt der Himmel über ihr,
Ein Abgrund ihr zur Seite war die Hölle,
Und Pfade führten in den Himmel und zur Hölle.

Doch alles ist ganz anders nun geworden,
Der Himmel ist gestürzt, der Abgrund ausgefüllt,
Und mit Vernunft bedeckt, und sehr bequem zum Gehen.

Des Glaubens Höhen sind nun demolieret.
Und auf der flachen Erde schreitet der Verstand.
Und misset alles aus, nach Klafter und nach Schuhen.


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Antwort von matata | 26.05.2016 - 13:23
Das ist ein Sonett, du hast Recht:

http://wortwuchs.net/sonett/
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Antwort von toni173 | 27.05.2016 - 15:19
Ich habe gerade noch ein mal geschaut. Das kann doch dann gar kein Sonett sein, da das Gedicht nur 10 Zeilen hat und nicht, wie ein Sonett 14?


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Antwort von matata | 27.05.2016 - 17:41
Für mich ist es vom Strophenbau her ein Sonett, denn ein Sonett kann je nach Epoche aus dem es stammt, auch eine veränderte Zeilenzahl haben. Die Dichterin hat sich eigentlich immer dadurch herausgehoben, dass sie sich wenig um Konventionen geschert hat...
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Antwort von toni173 | 28.05.2016 - 16:35
Aso okey, danke! :)

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