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Braucht die demokratie parteien

Frage: Braucht die demokratie parteien
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Hallo ich muss mit meiner Gruppenpartnerin eine 10 min PowerPoint Presentation vor der Klasse halten über dieses Thema: Braucht die demokratie parteien? und dazu ein Aspekt: Wie und warum sind Parteien entstanden? Dabei müssen wir die Klasse dazu anregen mitzumachen,
die Schüler müssen dadurch aktiv werden. Anhand einer Aufgabe oder Diskussionsrunde (ca 30 Minuten). Nun fällt uns nichts gutes ein was wir mit unser Thema verbinden könnten.
Wäre euch sehr dankbar wenn ihr uns ein paar Tipps geben könntet :)
Frage von kajol90 | am 07.01.2016 - 16:40


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Antwort von cleosulz | 07.01.2016 - 16:47
Demokratie = was ist das?
Die Herrschaft des (einfachen) Volkes.
Nun hat Deutschland rund 81 Mio (Volks-)Bürger.
Wenn die alle zusammen regieren, dann wird es lustig.


Lies mal über die Bedeutung der Parteien hier nach: www.bpb.de
Überlege mal, welche Ziele die einzlenen (verschiedenen) Parteien haben.
Wo sie Gemeinsamkeiten haben, wo Ziele sich unterscheiden, wo Schwerpunkte gesetzt werden usw.

Das ist ja oftmals das Problem der Bürgerinnen und Bürger/Wählerinnen und Wähler am Wahltag:
Wen wähle ich? Warum?
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Antwort von cleosulz | 07.01.2016 - 16:52
www.bpb.de

de.wikipedia.org

www.abipur.de

www.uni-potsdam.de
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Antwort von matata | 07.01.2016 - 17:15


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Antwort von kajol90 | 12.01.2016 - 14:40
Vielen Dank für Eure Tipps
Als Aufgabe für die Klasse haben wir uns dann eine Podiumsdiskussion ausgedacht: Bürgermeisterwahlen in Stuttgart,
die Klasse teilen wir in 5 Gruppen auf je Gruppe 6 Mitglieder.
Diese 5 Gruppen repräsentieren die 5 großen Parteien (CDU/CSU, die Grünen, SPD, FDP, die Linke)
Wir händigen den jewiligen Gruppen 5 Briefumschläge, welche die Ziele der Parteien beinhaltet und wie sie sich verhalten sollen, Gestig, Mimik , wie er sich ausdrückt (Redet er im Dialekt...usw
nach 20 minuten müssen die Gruppen jeweils einen Kandidaten nach vorne schicken, der dann seine Partei vertritt.
Daraufhin äußert sich jeder der Kandidaten zu dem, was die anderen gesagt haben, Rückfragen, Widerspruch, Entwürfe und Protest sind erwünscht.
Danach wählt die Klasse seinen Sieger (schreiben den Namen der Sieger auf ein Papierstück und wir sammeln sie dann ein und ernnen den Sieger an die Tafel)

Meint ihr, dass diese Aufgabe (Spiel) einen Sinn ergibt?


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Antwort von matata | 12.01.2016 - 15:22
Dieses Spiel wird sicher ganz interessant. Vergesst nicht, einen Beobachter bei jeder Gruppe zu bestimmen, der darüber wacht, dass eure Vorgaben eingehalten werden und niemand vom Thema abschweift und der auch die Zeit überwacht.
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Antwort von cleosulz | 12.01.2016 - 15:27
Hm, Sieger wird derjenige, der den Herrn Kretschman gut nachmachen kann => langsam und gezogen den schwäbischen Dialekt ins Hochdeutsche packen kann.

Ich denke, dass ihr ein Thema vorgeben müsst, du dem sich die Parteien dann (im Rahmen ihrer Ziele) äußern sollen.
Und wenn sie sich dann äußern, dann müssen sie das ja auch begründen.

Wenn ihr nur versucht, das jede Gruppe die Partei "rüber bringt", die sie vertritt / bzw. eine Leitfigur der Partei, ist das eher eine Comedy-Show, als eine Darstellung der Parteiinhalte.

Beispiel:
Warum wird Stuttgart 21 von der jetzigen Regierung umgesetzt?
Vorher waren die Grünen doch gegen Stuttgart 21.

Die Parteien sollen sich dazu äußern, wie sie die Situation von Stuttgart 21 heute, kurz vor den Landtagswahlen im Jahr 2016 sehen.

Zur Erinnerung:

Erstmals vorgestellt wurde Stuttgart 21 im Jahr 1994 => zu einer Zeit, wo BW fest in der Hand der CDU war und Erwin Teufel regierte.
Die Grünen waren die einzige Landespartei, die dieses Projekt von vorne herein abgelehnt hat.

Dann plötzlich, als Die Grünen an der Regierung waren, sollten sie dieses Regierungsprojekt umsetzen.
Zur Verdeutlichung: Die (schwarze) Regierung hat Stuttgart 21 beschlossen.
Die (grüne) Regierung muss das (vorher abgelehnte) Projekt umsetzen.
Blöd gelaufen: Es gibt Verträge, die muss man einhalten.

Nach dem Regierungswechsel 2011:

Die Projektgegner müssen nun (gegen ihre Überzeugung?) etwas umsetzen, was sie nicht wollen, bei dem sie jedoch (jetzt als Regierung) an die Einhaltung der Verträge gezwungen sind.

=> Es gab ja dann noch diese (umstrittene) Volksabstimmung, bei dem der Versuch gestartet wurde, ob sich die (nun grüne) Regierung aus der Verantwortung (der alten schwarzen Regierung) ziehen kann.

Es ging um dieses S21-Kündigungsgesetz =>
Da ging es darum, ob die Regierung sich aus der Finanzierung heraushalten kann - und damit aus dem Projekt aussteigt.
Die Volksabstimmung ergab eine Mehrheit gegen einen Austieg der Landesregierung.

Damit muss die nun (grüne) Landesregierung ein Projekt umsetzen, dass sie vor ihrer Regierung abgelehnt hat.


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Antwort von kajol90 | 12.01.2016 - 17:31
Herzlichen Dank für eure Feedback! cleosulz Dein Thema hört sich interessant an aber als Diskussionsthema haben wir uns nun für die Flüchtlingspolitik entschieden aber sind uns nicht sicher, welches Thema gut für die Diskussion sein könnte?
Die Aufgabenstellung fällt uns schwer.
Zum Beispiel:
In der Silvesternacht wurden in Köln viele Frauen belästigt und ausgeraubt. Unter den Tätern waren offenbar auch Flüchtlinge. Das macht vielen anderen Flüchtlingen und Politker in Deutschland nun Sorgen.
Was denken die Politiker über die Silvester-Vorfälle?

Diskutiert in eure Partei über das Thema und schickt einen Abgeordneten aus eure Partei nach vorne, dieser soll seine Meinung und mit den anderen Parteien wie sie diese Situation aus ihrer Sicht sehen vertreten und äußern.


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Antwort von BhutBhut | 12.01.2016 - 17:57
Mit dem Thema hast du sicher eine heiße Diskussion ;) Ich persönlich bevorzuge für Klassendiskussionen eher Fragestellungen, die weniger emotional sind.. zB Euro abschaffen und wieder zurück zu den eignen Währungen.


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Antwort von cleosulz | 12.01.2016 - 21:16
OK, die Themenstellung / -eingrenzung halte ich für wichtig.
Welches Thema ist da dann erst einmal zweitrangig. S21 war ja auch nur als Beispiel gedacht.
Aber wie BhutBhut schon meint - die Vorfälle in Köln in der Silvesternacht:
Sehr aktuell, sehr emotional.
Da seid ihr bestimmt damit beschäftigt, die Ruhe im Klassenraum aufrecht zu halten und zu einer sachlichen Diskussion zu kommen.
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