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Textgebundene Erörterung: Offener Brief an Mark Zuckerberg

Frage: Textgebundene Erörterung: Offener Brief an Mark Zuckerberg
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Ich habe mich mal an einer textgebundenen Erörterung versucht ! Es ist 10 Jahre her das ich meine letzte Erörterung geschrieben habe also bitte nicht zurückhalten! Alle Kritik wird nur förderlich sein! Denn ich habe überhaupt keine Ahnung mehr...?!

Original http://www.spiegel.de/politik/deutschland/offener-brief-an-zuckerberg-privates-muss-privat-bleiben-a-687280.html

Offener Brief an Mark Zuckerberg Privates muss privat bleiben

Die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, fordert den Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einem offenen Brief auf „Privates muss privat bleiben“ veröffentlicht auf Spiegel.online am 05.04.2010, dieDatenschutzrichtlinien nicht zu lockern sondern bestehende Mänge ldiesbezüglich zu beseitigen und keine Daten der Facebook User für kommerzielle Zwecke an dritte weiterzuleiten.


Ilse Aigner stützt ihre These anhand einiger Argumente welche für den Datenschutz von Facebook Nutzern sprechen.
Sie Appelliert zum einen an die Verantwortung von Facebook als solchem in der Gesellschaft.Denn viele junge Nutzer sind sich über den Zustand der Auswertung und der Weitergabe ihrer personenbezogener Daten zur Kommerziellen Nutzung, gar nicht bewusst. Zudem sind sich Nutzer der Plattform sowie Verbraucherschützer einig darüber, dass es kein Zustand sein kann, dass wenn man gegen die kommerzielle Nutzung seiner Daten ist, die User selbst aktiv werden müssen und ihnen somit ein widersprechen erschwert wird, obwohl es vorab auch keiner Zustimmung bedarf ihre Daten ungefragt zu Nutzen.
Auch die jüngsten Ergebnisse des Stifttungwarentest waren nicht positiv im Hinblick auf Nutzerrechte und Datensicherheit weshalb sie jeweils mit mangelhaft benotet wurden, so argumentiert Ilse Aignerweiter und untermauert so ihre These.
Sie muss feststellen das trotz der bekannten Missstände geplant ist den Datenschutz weiter zu lockern um die Nutzer Daten dann automatisch an dritte weiterzuleiten. Deshalb stellt Sie 3 Bedingungen an Facebook-Chef Mark Zuckerberg, welche zum Schutz von Personenbezogenen Daten bei der Nutzung von Facebook beitragen sollen.

FrauAigner fordert mehr Schutz der personenbezogen Daten für alle Facebook Nutzer sowie das Ankündigen und Mitteilen von Änderung bezüglich der Nutzungsbedingungen und zuletzt keine Weitergabe von personenbezogenen Daten an dritte, ohne dessen Einwilligung.
Ansonsten wird Ilse Aigner sich der Plattform entledigen und mit ihr einige Nutzer, so argumentiert Frau A. weiter. Denn als Person des Öffentlichen Lebens ist Sie zugleich ein Vorbild für viele.
Ihre Argumentation ist im Hinblick auf den Firmensitz des Unternehmens bestmöglich. Sie hat den Mensch Marc Zuckerberg als solches angesprochen um ihm mit Moralappellen ihr Anliegen nahe zu bringen. Außerdem gliedert Sie ihren Brief indem Sie die 3 Kernaussagen in Absätze unterteilt und die eigentlichen Anliegen/Forderung inaneinanderreihen Unterpunkte packt. So Ist er visuell auch gut aufbereitet. Mit der Systematik die Frau Aigner für ihr Anliegen gewählt hat, möchte Sie Herr Zuckerberg unmittelbar erreichen und zum Nachdenken bewegen. Deswegen hat Sie wohl auch dieses Medium und diese Sprachvarietät gewählt um möglichst nah am Leser zu sein.


Ich finde Frau Aigners Herangehensweise gut. Sie versucht an die Vernunft und den Verstand zu Appellieren. Ihre Aussagen mit persönlichen Aspekten und Erfahrungen verleihen dem ganzen die Persönliche Note. Sie hat immerhin ein Anliegen an einen Neuzeitmonopolisten *** Firmensitz für den deutsches Datenschutzrecht nicht selbstverständlich ist. In Zeiten des Technik Fortschritts müssen die Menschen sich noch ein Stück Intimität bewahren um nicht irgendwann selbst nur noch eine vom Konsum getriebene „Hülle“darzustellen. Auch Ist es wichtig junge Menschen vor übermäßigem Konsum und den damit verbundenen Folgen zu schützen. Weshalb man auch im Vorfeld vorbeugende Maßnahmen ergreifen sollte. Wobei die versteckte Persönlich angepasste Schleichwerbung nicht gerade förderlich ist. Deshalb schließe ich mich Ihr voll und ganz an und bin auch gegen die automatische Weitergabe von personenbezogener Daten an dritte um diese z.B für Werbezwecke zu Nutzen.
Frage von Debbi20 (ehem. Mitglied) | am 01.06.2014 - 15:26


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Antwort von Ipunkt | 02.06.2014 - 11:20
Hallo!
Was mir aufgefallen ist:

1. Versuche beim nächsten Mal in der Überschrift eine Kernfrage zu definieren,
dass der Leser weiß, was ihn erwartet.
2. Halte die Sätze in einer Erörterung immer kurz, verständlich und logisch nachvollziehbar. Das ist mir oft im Text aufgefallen.

3. Deine "Problemzonen" der Grammatik / Rechtschreibung sind: Beistrichsetzung, Groß- und Kleinschreibung
4. Setze alle übernommenen Zitate sowie einzelne Wörter in Anführungszeichen.
5. Wortwiederholungen sind in der Erörterung ein gängiges Problem, das nicht nur du hast. Wenn du es in den Griff bekommst, bist du schon eine kleine "Meisterin der Erörterung".

5. Du hast "dass" ein Mal mit nur einem -s geschrieben, das kann auch ein Flüchtigkeitsfehler sein, ansonsten ist mir bei dir diese "grammatikalische Problemzone" nicht aufgefallen :-)
6. Zwei Mal machst du einen Fehler im Kasus (zwei Mal betrifft es den Akkusativ)

7. Die Analyse der Argumente der Autorin und deine eigenen Argumente kommen für mich persönlich zu kurz. Das könntest du verbessern, indem du dich mit den Argumentationstypen beschäftigst. (http://wortwuchs.net/argumenttypen/)
8. Auch die Analyse des Schreibstils ist mir zu vage. Diese ist zwar in einer textgebundenen Erörterung nicht zwingend, aber es ist nicht schlecht, zumindest danach Ausschau zu halten, wie die "handwerklichen" Begabungen der Autorin aussehen. Hält sie sich an die Form des "Offenen Briefes", wie beurteilst du die Syntax, Rechtschreibung und ihren Schreibstil? Hat sie wichtige Argumente vergessen? Nichts von diesen Fragen muss dir im Text auffallen, aber meist fällt zumindest ein Punkt auf. Diesen kann man in der Erörterung im Hauptteil anführen.
9. Du solltest zwischen Konjunktiv (Möglichkeitsform) und Indikativ (Wirklichkeitsform) unterscheiden. Das heißt, wenn du etwas wiedergibst, dass der Autor gesagt hat, dann schreibe beispielsweise: "Sie meint, es sei besser..." anstatt "Sie sagt, es ist besser...". Den letzteren Satz verwende für deine eigenen Aussagen im Hauptteil und im Schlussteil. So hilfst du dem Leser zu unterscheiden zwischen dem, was du sagst und dem, was der Autor sagt.

9. Das Allerwichtigste bei der textgebundenen Erörterung ist, darauf Acht zu geben, ob These - Argument - Beispiel / Beweis vorhanden sind und wie du das Argument bzw. den Beweis / das Beispiel analysierst. Das hast du ganz außen vor gelassen. Die Erörterung an und für sich ist nicht schlecht, aber eine Erörterung ist nur eine halbe Erörterung, wenn du These - Argument - Beispiel/Beweis nicht untersucht hast.


Korrektur im Einzelnen:

Zitat:
"fordert den Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einem offenen Brief auf „Privates muss privat bleiben“, veröffentlicht auf Spiegel.online am 05.04.2010,..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...für kommerzielle Zwecke an Dritte weiterzuleiten." (Substantiv, substantiviertes Numerale = groß, dieser Fehler passiert dir im Text 3x)
 
Zitat:
"...Ilse Aigner stützt ihre These anhand einiger Argumente, welche..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"Sie appelliert..." (Verb = klein)

Zitat:
"...zur kommerziellen Nutzung..." (Adjektiv = klein)
  
Zitat:
"...viele junge Nutzer sind sich über den Zustand der Auswertung und der Weitergabe ihrer personenbezogener Daten zur Kommerziellen Nutzung gar nicht bewusst." (falsche Beistrichsetzung-hier gehört kein Beistrich)
 
Zitat:
"...dass es kein Zustand sein kann, dass..." (Wortwiederholung, schöner ist z.B. Zudem kann es kein Zustand sein, darüber sind sich Nutzer der Plattform sowie Verbraucherschützer einig, dass...")

Zitat:
"...dass es kein Zustand sein kann, dass, wenn man gegen die kommerzielle..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...ein Widersprechen..." (Substantiv = groß, vor einem Artikel immer groß schreiben)
 
Zitat:
"...keiner Zustimmung bedarf, ihre Daten ungefragt zu nutzen." (1. Beistrichsetzung, 2. Verb = klein)
 

Zitat:
"Auch die jüngsten Ergebnisse des Stifttungwarentest..." (ich würde eher schreiben: der "Stiftung Warentest")
 
Zitat:
"...im Hinblick auf Nutzerrechte und Datensicherheit, weshalb sie..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...weshalb sie jeweils mit "mangelhaft" benotet wurden..." (Anführungszeichen)
 
Zitat:
"...so argumentiert Ilse Aignerweiter und untermauert so ihre These." (Wortwiederholung)
 
Zitat:
"...sie muss feststellen, dass..." (Beistrichsetzung und dass mit zwei -ss)
 
Zitat:
"...trotz der bekannten Missstände geplant ist, den Datenschutz weiter zu lockern..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...weiter zu lockern, um die Nutzerdaten dann..." (1. Beistrichsetzung, 2. "Nutzerdaten" zusammengeschrieben)
 
Zitat:
"Ihre Argumentation ist im Hinblick auf den Firmensitz des Unternehmens bestmöglich." (Der Satz ist nicht nachvollziehbar. Was meinst du damit?")
 
Zitat:
"...angesprochen, um ihm mit Moralappellen..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...und die eigentlichen Anliegen/Forderung inaneinanderreihen Unterpunkte packt." (Was meinst du damit?)
 
Zitat:
"Mit der Systematik, die Frau Aigner für ihr Anliegen gewählt hat,..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...möchte Sie Herrn Zuckerberg unmittelbar erreichen..." (Wen oder was? Akkusativ)
 
Zitat:
"...In Zeiten des Technik Fortschritts..." (schöner: in Zeiten des technischen Fortschritts...)  
 
Zitat:
"Wobei die versteckte persönlich angepasste Schleichwerbung..." (Adjektiv = klein)
 
Zitat:
"...bin auch gegen die automatische Weitergabe von personenbezogenen Daten..." (von wen oder was? Akkusativ)
 
Bleib dran! Alles Gute!


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Antwort von matata | 01.06.2014 - 15:30
Bei deinem Text fehlt die Frage oder ein Hinweis darauf, was du von den Usern möchtest.
Du kannst das noch einfügen, wenn du deinen Thread öffnest, dann auf den gelben Stift tippst und noch aufschreibst, was fehlt.
Ausserdem ist dein Arbeitsauftrag zum Verständnis des Textes und der Link zum Original des Sachtextes  für die User wichtig. Sie sollen das Original ja auch lesen können.
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Antwort von Ipunkt | 01.06.2014 - 15:55
Du hast die Gliederung in Einleitung / Hauptteil / Schluss nicht eingehalten. Grammatikalisch könnte man da auch noch so einiges verbessern.


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Antwort von matata | 01.06.2014 - 17:31
Beachte die Regeln zum Aufbau einer textgebundenen Erörterung:

http://www.abipedia.de/textgebundene-eroerterung.php
---> diesen Aufbau kannst du 1:1 übernehmen. Er entspricht der Analyse von Sachtexten auf der Oberstufe / an der Universität

---> Beachte vor allem 2. :Hauptteil mit
  • Thesen
  • Argumenten
  • Beispielen mit Zitaten oder Hinweise auf Zeilennummern

---> zu einer Analyse gehört auch die Sprache des Autors

---> Die kritische Stellungnahme darf umfangreicher sein und detaillierter

Der Schluss deiner Erörterung enthält
  • eine Zusammenfassung deiner Ergebnisse
  • deine Kritik
  • deine eigene Position in dieser Sache
  • ganz zum Schluss kannst du Lösungsvorschläge anbringen aus deiner Sicht für dieses Problem.

http://www.helpster.de/so-schreiben-sie-eine-sachtexteroerterung_12875

http://www.rhetoriksturm.de/textgebundene-eroerterung.php

Bei dieser Textart wird auf die Einhaltung der richtigen Reihenfolge / der Arbeitsschritte grosser Wert gelegt.

Am Text selber habe ich erst die Wortabstände wieder eingefügt, damit man den Text besser lesen kann. Dass diese verschwunden sind, ist aber nicht dein Fehler, sondern unser neuer Editor frisst Wortabstände beim Einkopieren von Texten.
Dabei habe ich hier *** auch ein Stück vom Text verloren. Kannst du das wieder einfügen? Es tut mir leid....
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 e-Hausaufgaben.de - Team


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Antwort von Ipunkt | 02.06.2014 - 11:20
Hallo!
Was mir aufgefallen ist:

1. Versuche beim nächsten Mal in der Überschrift eine Kernfrage zu definieren,
dass der Leser weiß, was ihn erwartet.
2. Halte die Sätze in einer Erörterung immer kurz, verständlich und logisch nachvollziehbar. Das ist mir oft im Text aufgefallen.

3. Deine "Problemzonen" der Grammatik / Rechtschreibung sind: Beistrichsetzung, Groß- und Kleinschreibung
4. Setze alle übernommenen Zitate sowie einzelne Wörter in Anführungszeichen.
5. Wortwiederholungen sind in der Erörterung ein gängiges Problem, das nicht nur du hast. Wenn du es in den Griff bekommst, bist du schon eine kleine "Meisterin der Erörterung".

5. Du hast "dass" ein Mal mit nur einem -s geschrieben, das kann auch ein Flüchtigkeitsfehler sein, ansonsten ist mir bei dir diese "grammatikalische Problemzone" nicht aufgefallen :-)
6. Zwei Mal machst du einen Fehler im Kasus (zwei Mal betrifft es den Akkusativ)

7. Die Analyse der Argumente der Autorin und deine eigenen Argumente kommen für mich persönlich zu kurz. Das könntest du verbessern, indem du dich mit den Argumentationstypen beschäftigst. (http://wortwuchs.net/argumenttypen/)
8. Auch die Analyse des Schreibstils ist mir zu vage. Diese ist zwar in einer textgebundenen Erörterung nicht zwingend, aber es ist nicht schlecht, zumindest danach Ausschau zu halten, wie die "handwerklichen" Begabungen der Autorin aussehen. Hält sie sich an die Form des "Offenen Briefes", wie beurteilst du die Syntax, Rechtschreibung und ihren Schreibstil? Hat sie wichtige Argumente vergessen? Nichts von diesen Fragen muss dir im Text auffallen, aber meist fällt zumindest ein Punkt auf. Diesen kann man in der Erörterung im Hauptteil anführen.
9. Du solltest zwischen Konjunktiv (Möglichkeitsform) und Indikativ (Wirklichkeitsform) unterscheiden. Das heißt, wenn du etwas wiedergibst, dass der Autor gesagt hat, dann schreibe beispielsweise: "Sie meint, es sei besser..." anstatt "Sie sagt, es ist besser...". Den letzteren Satz verwende für deine eigenen Aussagen im Hauptteil und im Schlussteil. So hilfst du dem Leser zu unterscheiden zwischen dem, was du sagst und dem, was der Autor sagt.

9. Das Allerwichtigste bei der textgebundenen Erörterung ist, darauf Acht zu geben, ob These - Argument - Beispiel / Beweis vorhanden sind und wie du das Argument bzw. den Beweis / das Beispiel analysierst. Das hast du ganz außen vor gelassen. Die Erörterung an und für sich ist nicht schlecht, aber eine Erörterung ist nur eine halbe Erörterung, wenn du These - Argument - Beispiel/Beweis nicht untersucht hast.


Korrektur im Einzelnen:

Zitat:
"fordert den Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einem offenen Brief auf „Privates muss privat bleiben“, veröffentlicht auf Spiegel.online am 05.04.2010,..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...für kommerzielle Zwecke an Dritte weiterzuleiten." (Substantiv, substantiviertes Numerale = groß, dieser Fehler passiert dir im Text 3x)
 
Zitat:
"...Ilse Aigner stützt ihre These anhand einiger Argumente, welche..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"Sie appelliert..." (Verb = klein)

Zitat:
"...zur kommerziellen Nutzung..." (Adjektiv = klein)
  
Zitat:
"...viele junge Nutzer sind sich über den Zustand der Auswertung und der Weitergabe ihrer personenbezogener Daten zur Kommerziellen Nutzung gar nicht bewusst." (falsche Beistrichsetzung-hier gehört kein Beistrich)
 
Zitat:
"...dass es kein Zustand sein kann, dass..." (Wortwiederholung, schöner ist z.B. Zudem kann es kein Zustand sein, darüber sind sich Nutzer der Plattform sowie Verbraucherschützer einig, dass...")

Zitat:
"...dass es kein Zustand sein kann, dass, wenn man gegen die kommerzielle..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...ein Widersprechen..." (Substantiv = groß, vor einem Artikel immer groß schreiben)
 
Zitat:
"...keiner Zustimmung bedarf, ihre Daten ungefragt zu nutzen." (1. Beistrichsetzung, 2. Verb = klein)
 

Zitat:
"Auch die jüngsten Ergebnisse des Stifttungwarentest..." (ich würde eher schreiben: der "Stiftung Warentest")
 
Zitat:
"...im Hinblick auf Nutzerrechte und Datensicherheit, weshalb sie..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...weshalb sie jeweils mit "mangelhaft" benotet wurden..." (Anführungszeichen)
 
Zitat:
"...so argumentiert Ilse Aignerweiter und untermauert so ihre These." (Wortwiederholung)
 
Zitat:
"...sie muss feststellen, dass..." (Beistrichsetzung und dass mit zwei -ss)
 
Zitat:
"...trotz der bekannten Missstände geplant ist, den Datenschutz weiter zu lockern..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...weiter zu lockern, um die Nutzerdaten dann..." (1. Beistrichsetzung, 2. "Nutzerdaten" zusammengeschrieben)
 
Zitat:
"Ihre Argumentation ist im Hinblick auf den Firmensitz des Unternehmens bestmöglich." (Der Satz ist nicht nachvollziehbar. Was meinst du damit?")
 
Zitat:
"...angesprochen, um ihm mit Moralappellen..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...und die eigentlichen Anliegen/Forderung inaneinanderreihen Unterpunkte packt." (Was meinst du damit?)
 
Zitat:
"Mit der Systematik, die Frau Aigner für ihr Anliegen gewählt hat,..." (Beistrichsetzung)
 
Zitat:
"...möchte Sie Herrn Zuckerberg unmittelbar erreichen..." (Wen oder was? Akkusativ)
 
Zitat:
"...In Zeiten des Technik Fortschritts..." (schöner: in Zeiten des technischen Fortschritts...)  
 
Zitat:
"Wobei die versteckte persönlich angepasste Schleichwerbung..." (Adjektiv = klein)
 
Zitat:
"...bin auch gegen die automatische Weitergabe von personenbezogenen Daten..." (von wen oder was? Akkusativ)
 
Bleib dran! Alles Gute!


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Antwort von Debbi20 (ehem. Mitglied) | 02.06.2014 - 17:35
Offener Brief an Mark Zuckerberg Privates muss privat bleiben
Einleitung
„Privates muss Privat bleiben“ dies fordert die  Verbraucherschutzministerin, Ilse Aigner, in einem offenen Brief vom Facebook Chef Mark Zuckerberg, dokumentiert durch Spiegel.online, 25.04.2010, als Reaktion auf Facebooks neuen Unternehmensplan welcher die automatisierte Weitergabe von persönlichen Daten an dritte vorsieht, die diese dann für kommerzielle Zwecke nutzen können.

Hauptteil
Frau Aigner kritisiert das Unternehmen weil es in seinen neuen Datenschutzrichtlinien vorsieht Mitgliedsdaten ohne Einwilligung der Mitglieder an dritte weiterzuleiten, die diese dann für Werbezwecke nutzen können, obwohl das Unternehmen schon in der Vergangenheit erhebliche Kritik von Verbrauchern und Verbraucherschützern im Bezugauf seine Firmenpolitik einstecken musste. Hinzu fügt sie ihrer Kritik das es fragwürdig ist, das Mitglieder,  die gegen automatische Weitergabe ihrer personenbezogener Daten sind, diesem widersprechen müssen.
Ausserdem waren die jüngsten Ergebnisse des Stiftung warentest nicht gerade förderlich im Hinblick auf Nutzerrechte und Datensicherheit weshalb sie jeweils mit mangelhaft benotet wurden. Das ohne Einwilligung der User nun Nutzerdaten einfach so weitergegeben werden sollen führt immer mehr zu einem Vertrauenskonflikt zwischen Facebook und seinen Usern und unterstreicht hervorragend die zuvor geübte Kritik.
Deshalb fordert Sie „Privates muss privat bleiben“ und knüpft 3 Forderungen daran. Zum einen fordert Frau Aigner von Facebook, mehr Schutz der Personenbezogenen Daten für alle Facebook Nutzer sowie das Ankündigen und Mitteilen von Änderung bezüglich der Nutzungsbedingungen und zuletzt keine Weitergabe von personenbezogener Daten an dritte, ohne dessen Einwilligung.
Ebenso appelliert Sie an Facebook in seiner Vorbildfunktion denn gerade junge Mitglieder müssen vor Missbrauch ihrer Daten geschützt werden. Sollte sich also in Facebooks Firmenpolitik nichts ändern dann wird Frau Aigner ihre Mitgliedschaft beenden.
Die Kritik die Frau Aigner an das Unternehmen stellt ist durchaus berechtigt jedoch nicht zu verallgemeinern. Denn ein wichtiger Gesichtspunkt ist das Facebook den Usern eine relativ einfache Möglichkeit zur Verfügung stellt, der Datenweitergabe zuwidersprechen. Ausserdem gab es im Vorfeld ähnlich drastische einschnitte in denen der Datenschutz von Mitgliedern missachtet wurde, wie z.b die automatisierte Gesichtserkennung, das Herunterladen von Telefonbüchern in Verbindungen mit der kostenlosen nutzung der Smartphone App usw., welche übrigens heutzutage bei fast jeder App „normal“ sind. Jedoch ist zu Unterscheiden  denn beschränkt geschäftsfähige sind nach wie vor zu schützen und vorbeugende Maßnahmen diesbezüglich sind einzuleiten. Denn wenn ein 14 Jähriger ungefragt in einer Unterwäsche Werbung auftaucht könnte dies schon dramatische Auswirkungen auf seine Privatsphäre haben. Ebenso kann es auch nicht sein das durch verschleierte personalisierte Werbung, die mit Hilfe von personenbezogenen Daten erstellt wurde, unser Leben beeinflusst wird, wodurch z.b eine Kaufsucht entsteht die als Folge eine Überschuldung mit sich bringt.

Ihre Argumentation ist im Hinblick auf den Firmensitz des Unternehmens bestmöglich. Sie hat den Mensch Mark Zuckerberg als solches angesprochen um ihm in einem persönlichen Appell ihr Anliegen nahe zu bringen. Außerdem gliedert Sie ihren Brief indem Sie die 6 Kernaussagen in Absätze unterteilt und die eigentlichen Forderung inaneinanderreihen Unterpunkte packt. So Ist er visuell auch gut aufbereitet. Auch die Sprachauswahl die Frau Aigner für ihr Anliegen gewählt hat ist wohl bedacht. Denn Sie hat die Standartsprache gewählt um möglichst nah am Leser zu sein.
Durch diese Stilistische Gliederung wird der Brief strukturiert und so ergibt sich aus Absatz 1 (z.2-7) die Verdeutlichung der Problematik im Bezug auf den Datenschutz Missbrauch der von Facebook wiederholt ausgeübt wird. Im Absatz 2 (z.9-14) bringt Frau Aigner sich selbst und ihre Erfahrungen als Nutzerin mit der Plattform im Alltäglichen Leben ein und welchen Stellenwert das Unternehmen Facebook in diesem einnimmt. Im dritten Absatz (z.16-23) verleiht Sie ihrer Autorität als Verbraucherschutzministerin noch einmal Ausdruck und unterstreicht ihre zuvor hervorgebrachten Thesen durch das katastrophale Ergebnis das Facebook im Stiftung warentest erteilt bekam im Bezug auf Datensicherheit. Im 4ten Absatz übt Sie noch mal Druck auf das Unternehmen aus in dem Sie an die Vorbildfunktion und das Moralgefühl des Unternehmens appelliert. Im 5ten Absatz stellt Sie ihre Forderungen gegliedert in 3 Unterpunkte da, welche mehr Sicherheit für alle User Daten fordern, sowie eine vorab Information über geplante Änderung der Nutzungsbedingungen und zudem soll das Unternehmen zukünftig vor der Weitergabe von persönlichen Daten um eine Erlaubnis bitten. In einem 6ten letzten Absatz verleiht Sie ihrer Forderung noch einmal besondere Gewichtigkeit indem Sie Facebook androht ihre Mitgliedschaft zu beenden wenn sich hinsichtlich des Datenschutz Problems nichts ändern sollte. Frau Aigner Hat sich offenbar zum Ziel gesetzt Facebook durch diesen Brief ein Gesicht zu verleihen (z.27-31). Um so möglichst viele Leser für ihren Protest gegen Facebook hinsichtlich des Datenschutz Missbrauchs, zu mobilisieren.

Schluss
 Ich stimme der Verbraucherschutzministerin Frau Ilse Aigner voll und ganz zu. Sie hat mir, dem Leser noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig ein Verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet ist. Auch das stets Vorsicht geboten ist, im Umgang mit diesem und all seinen Errungenschaften. Denn ein gewisses Risiko für den Missbrauch von Persönlichen Daten ist zu jedem Zeitpunkt gegeben, was aus dem Facebook Fall gut erkenntlich wird. Jedoch beunruhigt mich die Tatsache das der Trend hinsichtlich der Weitergabe zur Nutzung von persönlichen Daten durch dritte immer mehr zunimmt. was uns bereits der NSA Skandal zeigte.
Wörter820

Das ist die bearbeitete Version. Wobei ich die letzten Verbesserungstipps noch nicht mit einbezogen habe.
Aber vielen Dank für die bisherige Hilfe...ich hoffe das ich etwas davon umsetzten kann.

Edit: Ich habe im obigen Text die Wortabstände wieder eingefügt, damit der Text besser lesbar ist.


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Antwort von Ipunkt | 02.06.2014 - 19:53
Schon viel besser! 

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