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Interpretation Kurzgeschichte "Nacht" von Sibylle Berg

Frage: Interpretation Kurzgeschichte "Nacht" von Sibylle Berg
(4 Antworten)


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So ich hoffe das wird jetzt nicht schon wieder als doppel post geahndet :D


Hallo übe grad für meine Abiprüfung am dienstag und wollte mir schnell eure Meinung zu meinem Interpretationsansatz (Einleitung+Inhalt) einholen vor allem Überleitung Einleitung Hauptteil ist nicht meine Stärke/ zuviele Schachtelsätze :D wäre also über konstruktive Kritik sehr erfreut :)


Die Kurzgeschichte "Nacht" von Sibylle Berg thematisiert den Versuch, eines Mädchens und eines Jungen,aus der tristen Alltagswelt zu entkommen und ihr Zusammentreffen in nächtlicher Kulisse.

Der Text beginnt wie für eine Kurzgeschichte üblich unmittelbar im Geschehen.
Zwei junge Menschen ein Junge und ein Mädchen beschließen gleichzeitig und unabhängig voneinander etwas verrücktes zu tun, nicht ihrem alltäglichen Tagesablauf zu folgen, und besteigen Nachts einen Aussichtsturm. Nach anfänglicher Skepsis über den jeweils anderen kommen sie ins Gespräch und finden dabei einen Konsens in ihren Empfindungen. Sie verbringen die Nacht zusammen und verfallen am Ende in eine Traumwelt, um die unabdingbare morgendliche Rückkehr in die das Alltagsleben zu verzögern. Der Ausgang des Geschehens bleibt offen und bildet somit zusammen mit dem abrupten Beginn, sowie der zeitlichen, örtlichen und personellen Determination eine Abrundung des typischen formalen Charackters einer Kurzgeschichte.


Aufbau/Form

Gestaltung

Sprache

Interpretation

(was wäre ein möglicher allgemeiner Überleitungssatz von Haupt- zu Schlussteil ?)

Schluss/eigene Gedanken zum Text
Frage von willi310 | am 29.04.2013 - 10:40


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Antwort von haithabu | 29.04.2013 - 12:28
Entweder schreibst du eine Inhaltsangabe oder eine Teilanalyse; du vermischtst hier beides:

Zitat:
Die Kurzgeschichte "Nacht" von Sibylle Berg thematisiert den Versuch, eines Mädchens und eines Jungen,aus der tristen Alltagswelt zu entkommen und ihr Zusammentreffen in nächtlicher Kulisse.

Der Text beginnt wie für eine Kurzgeschichte üblich unmittelbar im Geschehen.
Zwei junge Menschen ein Junge und ein Mädchen beschließen gleichzeitig und unabhängig voneinander etwas Verrücktes zu tun, nicht ihrem alltäglichen Tagesablauf zu folgen, und besteigen
nachts einen Aussichtsturm. Nach anfänglicher Skepsis über den jeweils Anderen kommen sie ins Gespräch und finden dabei einen Konsens in ihren Empfindungen. Sie verbringen die Nacht zusammen und verfallen am Ende in eine Traumwelt, um die unabdingbare morgendliche Rückkehr in [---] das Alltagsleben zu verzögern. Der Ausgang des Geschehens bleibt offen und bildet somit zusammen mit dem abrupten Beginn, sowie der zeitlichen, örtlichen und personellen Determination eine Abrundung des typischen formalen Charakters einer Kurzgeschichte.


Die fett gedruckten Phrasen haben in einer Inhaltsangabe nichts zu suchen, weil sie schon interpretierend deine Sichtweise darstellen.

Zitat:
was wäre ein möglicher allgemeiner Überleitungssatz von Haupt- zu Schlussteil


Was heißt denn hier "allgemeiner Übergangssatz"?

Soviel ich weiß, sind Abiturarbeiten in Aufgaben gegliedert.
Die Aufgabe 1 ist normalerweise die Inhaltgsangabe; darauf folgt in Aufgabe 2 die Analyse/Interpretation - wobei du da die im Kurs gelernten Teilaspekte (falls in der Aufgabenstellung nicht schon benannt) wie "setting" = Ortsbeschreibung, Stimmung/Atmosphäre / steigende bzw fallende Handlung / Climax=Höhepunkt / Erzählperspektive analyieren musst.


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Antwort von willi310 | 29.04.2013 - 12:53
Ok danke für den Tipp :)... dachte da an sowas wie "im folgenden möchte ich den Text analysieren" nach der Einleitung ...ein schlechtes Beispiel aber sollte man solche verknüpfenden Sätze verwenden oder einfach ohne auf den inhaltlichen schnitt ( einleitung Hauptteil Schluss) einzugehen weiterschreiben ?


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Antwort von haithabu | 29.04.2013 - 13:29
Zitat:
I. Knappe Inhaltsangabe der Geschichte.

II. Textanalyse

1.Beschreiben Sie den Aufbau und die Handlungsstruktur. Analysieren Sie die Bedeutung der einzelnen Handlungsschritte für die Geschichte. Erläutern Sie den Stellenwert der örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten.

2.Begründen Sie, anhand welcher Merkmale sich der vorliegende Text als Kurzgeschichte beschreiben lässt.

Arbeiten Sie jeweils mit Textbelegen.

III. Transfer: Formulieren Sie die Sinnaussage der Geschichte.
Beachten Sie dabei besonders das Thema und den Bezug zum Titel.


Erwartungshorizont zu Sibylle Bergs „Nacht“
...(Sorry, Inhalt urheberrechtlich geschützt - Veröffentlichung hier nicht erlaubt)


Das sind Aufgabenstelung und "Erwartungshorizont" (d.h. in Stichworten das, was der Lehrer von einer guten Arbeit erwartet) in Stichworten; Quelle "4teachers" - für dich nicht zugänglich.


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Antwort von willi310 | 29.04.2013 - 13:37
Ok das erübrigt dann praktisch alle weiteren Fragen :) sehr nett von dir :) und sehr hilfreiche Konversation hätte schon ehr mal auf diese Seite gehen sollen :D

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