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Eigenschaften von Enzymen

Frage: Eigenschaften von Enzymen
(1 Antwort)


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Beiträge 17
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Hallo Leute!
Ich bräuchte dringend Hilfe bei meiner Bio HA (zu morgen!)
Meine Aufgabe ist es die Eigenschaften herauszuarbeiten und zu begründen, doch leider komme ich gar nicht damit klar.
Zwar weiß ich, dass Enzyme ganz oder zum großen Teil aus Proteinen bestehen, doch weiß ich nicht wie das ableiten soll...=(
Ich hoffe mir kann jemand dabei helfen.
Das sind bis jetzt die EIgenschaften, die ich heraus gefunden habe:

-Enzyme besitzen aufgrund der Säure-Base-Eigenschaften der
verschiedenen Aminosäureseitenketten ein pH-Optimium,
-Temperaturoptimum für ihre katalytische Aktivität


und

Enzyme...

sind substratspezifisch, das heißt, dass ein Enzym nur ein bestimmtes, dazu passendes Substrat verarbeiten kann. Man spricht vom Schlüssel-Schloss-Prinzip: In das Schloss (Enzym) passt nur ein Schlüssel (Substrat).
sind wirkungsspezifisch: Sie können aus einem bestimmten Substrat nur ein Produkt erzeugen.
verfügen über ein aktives Zentrum, an dem das Substrat bindet.
verändern ihre Struktur bei der Umsetzung von Substraten nur vorübergehend und kehren nach der Reaktion wieder in den Ausgangszustand zurück. Sie werden nicht verbraucht (siehe angedeuteter Kreisprozess in der Abbildung oben), weshalb man sie als Katalysatoren bezeichnet.
arbeiten nur in einem bestimmten Temperaturbereich (unterschiedlich je nach Enzym) optimal (Optimumkurve). Ist es zu kalt, arbeiten sie nicht. Mit zunehmender Temperatur nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit zu. Siehe LexikoneintragRGT-Regel. Wird es aber zu heiß, werden Enzyme irreversibel zerstört (Denaturierung).
arbeiten bei einem bestimmten pH-Wert optimal (Optimumkurve).
können in ihrer Aktivität beeinflusst (gesteuert) werden: Positive und negative Effektoren, Hemmung
verbrauchen zur Katalyse von Reaktionen Energie.

(http://www.schulstoff.net/enzyme~funktionen~eigenschaften~katalyse-56.htm)


VIelen Dank, schon im voraus =)
Frage von dradril | am 18.10.2012 - 18:53


Autor
Beiträge 15
1
Antwort von Londel | 21.10.2012 - 13:18
Enzyme...
- dienen bei Pflanzen aös Reservestoffe
- sind bei Mensch & Tier Bestandteile der Nahrung
- sind am Aufbau von Zellstrukturen beteiligt
- Enzyme als Biokatalysatoren können Aktivierungsenergien herabsenken/ herabsetzen,
durch Bildung eines Enzym-Substrat-Komplexes, dabei verändern sie sich nicht (die meisten Reaktionen benötigen Energiezufuhr um in Gang zu kommen, bei vielen wäre es die Aktivierungsenergie, die nötig ist, um alte Bindungen zu lösen, dazu bräuchten viele Reaktionen eine hohe Temperatur, die viele Lebewesen in der Regel nicht tollerieren (beim Menschen ist die Toleranzgrenze bei ca. 40°C), durch die Ezyme laufen Reaktionen bei der Körpertemperatur ab
- beim Menschen werden beispielsweise Enzyme bei der Verdauung benötigt, diese Enzyme (besp. Enzym Maltase) spalten die Substrate (siehe Enzym-Substrat-Komplex)(bsp. Substrat Maltose) in ein Produkt, die dann zu den Organen transportiert werden (bsp. Glucose).
Wenn es an diesen Enzymen fehlt oder mangelt können Lebensmittelintoleranzen auftreten (zB Substrat Laktose, Enzym Laktose).

Liebe Grüße

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