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Chemisches Gleichgewicht

Frage: Chemisches Gleichgewicht
(31 Antworten)

 
Kann mir jemand das chemische Gleichgewicht bitte erklären?
Internet hilft mir net
GAST stellte diese Frage am 02.04.2011 - 23:17


Autor
Beiträge 135
3
Antwort von paradoxon | 03.04.2011 - 10:20
Es gibt kaum chemische Reaktionen, die nur in eine Richtung ablaufen. In den meisten Fällen können aus den Reaktionsprodukten wieder die Ausgangsstoffe entstehen. Wenn bei einer chemischen Reaktion Hin- und Rückreaktion in gleicher Geschwindigkeit ablaufen, liegt ein chemisches Gleichgewicht vor, die Konzentrationen der Ausgangs- und Endprodukte ändern sich nicht mehr.


Die Zeit, die bis zum Erreichen des chem. Gleichgewichts vergeht, nennt man Einstellzeit. Diese kann z.B. durch einen Katalysator verringert werden, da dieser die Aktivierungsenergie herabsetzt. Katalysatoren verändern aber nicht die Lage des Gleichgewichts, sondern sie beschleunigen Hin- und Rückreaktion in gleicher Weise!

Die Richtung, in die die chem. Reaktion bevorzugt abläuft, hängt von den Reaktionsbedingungen ab. Das sind die Konzentration der Stoffe, der Druck (bes. bei Gasen) und die Temperatur, unter denen die Reaktion verläuft. Verändert man die Reaktionsbedingungen, so verschiebt sich das chem. Gleichgewicht in eine Richtung. Le Chatelier formulierte das durch das "Prinzip vom kleinsten Zwang": Übt man auf ein im Gleichgewicht befindliches Stoffsystem durch Änderung der äußeren Bedingungen einen Zwang aus, so verschiebt sich die Gleichgewichtslage so, dass das System dem Zwang ausweicht.
Letztendlich stellt sich aber wieder ein Gleichgewicht ein.

Quantitativ kann man das chem. Gleichgewicht durch das Massenwirkungsgesetz beschreiben.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 11:31
ok also ich versteh nicht wie das massenwirkkungsgesetz zustande kommt

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 11:40
im prinzip direkt aus der def.
die geschwindigkeiten von hin und rückreaktion sollen gleich sein, und die geschwindigkeiten hängen von den konzentrationen ab (wenn A+B-->X, dann ist v=const.*c(A)*c(B), reaktion 2ter ordnung nennt man das, meine ich)
wenn du also die geschwindigkeiten durch die konzentrationen ausdrückst, hast du im prinzip schon eine form des MWG.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 11:48
aha ok
sind die konzentrationen gleich? also von den edukten und von den produkten?

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 11:49
ne, muss nicht sein.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 11:53
und wieso kann man
k hin und k rück als quotient schreiben
das versteh ich immernoch net
also v hin = vrück versteh ich noch
khin * c(H2) * c(I2) und krück*c²(HI) sind gleich
also k ist konzentration gell?

und wieso schreiben die dann k hin und k rück als quotient

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:07
ne, k ist keine konzentration, sondern eine geschwindigkeitskonsante.

"und wieso schreiben die dann k hin und k rück als quotient"

vereinfachung, der quotient zweier konstanten, ist wieder eine konstante.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:11
und wieso bracuht man eine geschwindigkeitskonstante?

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:14
du weißt doch, dass wenn v~c(A), v~c(B) (also v~c(A)*c(B)) (und sonst keine abhängigkeiten von konzentrationen vorliegen), dass dann v=const.*c(A)*c(B), wobei die const. im bezug auf c zu verstehen ist. natürlich kann und wird sie (i.A.) von T z.b. abhängen.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:18
also....
ja ich versteh immer noch nicht wieso man eine geschwindigkeitskonstante braucht?

und was ist Kc?

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:23
"ja ich versteh immer noch nicht wieso man eine geschwindigkeitskonstante braucht?"

wie ich schon sagte, (mathematik klasse 7 glaube ich.)
wenn du proportionalität v~x hast, dann wächst v in gleichem masse wie x, der quotient ist also konstant: v/x=const. bzw. v=x*const.
die konstante ist unabhängig von x (von anderen größen kann sie abhängen)

Kc ist vermutlich der quotient der konstanten.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:26
achso, und was beträgt jetzt k? also ich mein hat das ne bestimmte zahl oder so

mir ist schon klar dass kc der quotient der konstanten ist, aber was sagt es aus
sagt es jz die konzentration aus ?

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:33
"und was beträgt jetzt k? also ich mein hat das ne bestimmte zahl oder so"

kann man auch experimentell bei den rahmenbed. des experimentes bestimmen.

"mir ist schon klar dass kc der quotient der konstanten ist, aber was sagt es aus
sagt es jz die konzentration aus ?"

über die konzentrationen nicht direkt, aber über die lage des gleichgewichtes.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:37
und was meinst du jz mit lage des gleichgewichts

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:40
nun, beim gleichgewicht können mehr edukte vorliegen, es können mehr produkte vorliegen, ...
je nach dem, wird die konstante groß oder klein sein.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 12:53
ja und was hat das jz mit der lage des gleichgewichts zu tun?
ich mein ist doch egal ob es mehr edukte gibt oder mehr produkte


Autor
Beiträge 0
87
Antwort von Blackstar (ehem. Mitglied) | 03.04.2011 - 12:59
eben das ist die lage...liegt es mehr auf der seite der produkte oder mehr auf der seite der edukte...das kann man dann direkt sehen.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 13:10
ja aber das ist komisch
ich mein es heißt ja gleichgewicht
und wenn das gleichgewicht jetzt ne lage hat, bzw so ne art gewichtung
dann ist es ja kein gleichgewicht
versteht ihr was ich meine?
oh ich bin verwirrt

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 13:17
ok, gleichgewicht heißt natürlich nicht, dass du ein gleichgewicht zwischen produkten und edukten in dem sinne hast, dass ihre konzentrationen gleich sind, sondern vielmehr, dass die reaktionsgeschwindigkeit von hin -und rückreaktion gleich sind.
und das kann natürlich auch vorliegen, wenn du z.b. sehr viele produkte hast, aber wenig edukte. dazu müssen die geschwindigkeitskonstanten der reaktionen entsprechend sein.

 
Antwort von GAST | 03.04.2011 - 13:38
ok die konzentrationen sind nicht gleich,
nur die geschwindigkeit

ich galub ich habs verstanden, cool

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