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Interpretation korrigieren

Frage: Interpretation korrigieren
(3 Antworten)

 
Im Jahre 1663 verfasste Andreas Gryphius das Sonett. Es ist alles eitel. Der erste Leseeindruck ist, dass die Grundstimmung düster ist. Das Gedicht passt zu der Zeit vom dreißigjährigen Krieg.


Das wesentliche Merkmal des Sonetts ist die Gliederung in zwei Teile.
Das Sonett ist in vier Strophen eingeteilt. Es ist in zwei Quartetten und in zwei Terzetten unterteilt. Die Verse im Gedicht sind in 6-hebigen Jamben verteilt. Die Quartette waren in umarmenden Reimen (ABBA, ABBA) und bei den Terzetten waren es CCD, EED.

Beim 1 Quartett Vers 1 wird der Leser angesprochen und das Problem wir auch genannt. Beim 2-4 Vers behandelt der Vers die Thematik der Vergänglichkeit. Beim 1. Terzett ist die Thematik Menschheit, dort wird die Übertragung des Problems auf die Mensch geredet. Es ist eine rhetorische Frage und es befindet sich ein memento-mori. Beim 2. Terzett befindet sich eine Synthese. Es ist auch ein carpe dien enthalten. Einige Menschen konzentrieren sich nur auf den Moment.
Die Menschen sollen sich auf das Bleibende verlassen, auf den Glauben.

Die zweite Strophe beginnt mit der ersten Stilmittel und zwar mit einer Anapher(V.5-6) (Was itzund...). Dort wird unterschieden, zwischen Pflanzen (vgl. prächtig blüht) und Tieren und Menschen (vgl. pocht und trotzt) die alle das gleiche Schicksal, der Tod, erwartet (bald zutreten).

Im siebten Vers findet man eine Akkumulation (Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein).
Erz und Marmorstein sind Dinge, die wir Menschen für ewig halten. Aber
Andreas Gryphius schreibt, dass selbst sie nicht für immer beständig
bleiben.

Nach der Akkumulation folgt in dem achten Vers eine Personifikation
(lacht das Glück) und Lautmalerei (donnern die Beschwerden).
Der Gegensatz zwischen Freude (lacht) und Bedrohung
(donnern), verdeutlicht die Wechselfälle des Schicksals.

In dem 10. Vers ist eine Metapher (Spiel des Lebens).
Im Leben hat man Konkurrenz, man kann gewinnen und verlieren, muss
Entscheidungen treffen. Aber es ist auch irgendwann vorbei und es gibt keinen
wirklichen Sieger. Sieger bleibt die Zeit, denn sie ist beständig.

Im Vers 12 gibt es einen Akkumulation (Nichtigkeit, Schatten, Staub
und Wind). Das sind Erscheinungen, die man nicht fassen kann und
symbolisieren die Vergänglichkeit und die mangelnde Substanz des Lebens.

Im Vers 13 Metapher (Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind.).
Die Menschen hatten vielleicht einmal etwas im Leben, was sie glücklich
machte, haben dieses aber aus den Augen verloren.

In der 12. und 13. Zeile findet man eine Anapher

Durch den emotionalen Charakters des Gedichts wird klar dass Andreas Gryphius aus Erfahrung spricht. Ihm ist alles das, was er aufzählt, schon in seiner Kindheit widerfahren und möchte allen Menschen damit die Augen öffnen.
Das Gedicht könnte jedoch nicht nur für die Zeit während des Krieges sondern auch für unsere heutige Zeit gelten. Der moderne Mensch nimmt die Vergänglichkeit der Dinge und seines eigenen Lebens nicht wirklich wahr. Fast täglich werden wir mit Krankheiten, dem Altern und dem Tod konfrontiert. Und dennoch verdrängen wir die Vergänglichkeit. Wir sind es uns im Klaren aber wir empfinden so was nicht als eine Bedrohung.
ANONYM stellte diese Frage am 19.02.2011 - 23:58

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Antwort von matata | 20.02.2011 - 00:07
Das ist alles von irgendwoher kopiert, zum Beispiel von hier:


http://www.biblioforum.de/forum/read.php?2,1229.
Wieso sollen wir etwas korrigieren, was du nicht selber geschrieben hast? Sollen wir beurteilen, wie geschickt du kopiert hast? Vergiss es! Geklaut ist geklaut, da kann man nicht einmal Fehler machen, ausser man ist so ungeschickt und fügt Dinge zusammen, die gar nicht zusammen gehören... Also lass uns in Ruhe mit diesen Sachen. Was sollen wir dazu sagen? Brav geklaut?
Das dürfen nicht einmal Minister....


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Antwort von GAST | 20.02.2011 - 00:13
Durch den emotionalen Charakters des Gedichts wird klar dass Andreas Gryphius aus Erfahrung spricht. Ihm ist alles das, was er aufzählt, schon in seiner Kindheit widerfahren und möchte allen Menschen damit die Augen öffnen.
Das Gedicht könnte jedoch nicht nur für die Zeit während des Krieges sondern auch für unsere heutige Zeit gelten. Der moderne Mensch nimmt die Vergänglichkeit der Dinge und seines eigenen Lebens nicht wirklich wahr. Fast täglich werden wir mit Krankheiten, dem Altern und dem Tod konfrontiert. Und dennoch verdrängen wir die Vergänglichkeit. Wir sind es uns im Klaren aber wir empfinden so was nicht als eine Bedrohung.



das wurde nur gestohlen/umgeändert das andere habe ich selber bearbeitet/unterricht

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Antwort von matata | 20.02.2011 - 00:15
Wenn du das sagst, ist es ok. Dann ist es auch vom Inhalt her in Ordnung. Zu korrigieren oder verbessern gibt es eigentlich dann nichts mehr nach meiner Ansicht.
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