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Deutscharbeit Thema: Analyse einer Satire

Frage: Deutscharbeit Thema: Analyse einer Satire
(2 Antworten)


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Hallo

Ich hoffe einfach einmal, dass ich hier Richtig bin.

Am Donnerstag schreiben wir eine Deutscharbeit Thema wird wahrscheinlich Analysieren einer Satire sein.

Da wir das im Unterricht leider noch nie geübt haben und es heut einfach als Hausaufgabe auf bekommen haben bin ich fast daran verzweifelt.
Habe deswegen einfach mal eine Analyse geschrieben und es wäre Super wenn ihr mein geschriebenes Bewerten könnt und mir Verbesserungs Vorschläge geben könntet.

Die Analyse solle zur Satire Parkplatz gesucht von Ephraim Kishon geschrieben werden damit ihr euch besser hineinversetzen könnte poste ich sie einfach dazu:

Parkplatz gesucht Ephraim Kishon

Eines Morgens erwachte ich in New York mit Zahnschmerzen. Mit ganz gewöhnlichen,
ungemein schmerzhaften Zahnschmerzen. Irgendetwas in meinem linken
Unterkiefer war nicht in Ordnung, schwoll an und schmerzte.
Ich fragte Tante Trude, ob es hier in der Gegend einen guten Zahnarzt gäbe.
Tante Trude kannte ihrer drei, alle in nächster Nähe, was in New York ungefähr
soviel bedeutet wie 25 Kilometer Luftlinie.
Ich wollte wissen, welcher von den drei Zahnärzten der beste sei. Tante Trude
sann lange vor sich hin:
„Das hängt davon ab. Der erste hat seine Ordination in der Wall Street. Dort
wimmelt es von Zeitungsreportern, und wenn jemand einen Parkplatz findet, wird
er sofort von ihnen interviewt. Ich weiß nicht, ob du das mit deinen Zahnschmerzen
riskieren willst. Der zweite hat eine direkte Autobusverbindung von
seinem Haus zum nächsten bewachten Parkplatz, aber er ist kein sehr angenehmer
Arzt. Ich würde dir zu Dr. Blumenfeld raten. Er wohnt in einem ähnlichen
Cottage-Viertel wie wir und hebt in seinen Annoncen immer hervor, dass
man dort manchmal in einer nicht allzu weit entfernten Seitenstraße Platz zum
Parken findet.“
Das war entscheidend. Und mein Unterkiefer war um diese Zeit schon so angeschwollen,
dass es keine Zeit mehr zu verlieren gab.
Ich nahm Onkel Harrys Wagen und sauste los.
Es dauerte nicht lange, bis ich Dr. Blumenfelds Haus gefunden hatte. Auch die im
Inserat angekündigten Seitenstraßen waren da, nicht aber der im Inserat angekündigte
Platz zum Parken. An beiden Straßenseiten standen die geparkten
Wagen so dicht hintereinander, dass nicht einmal die berühmte Stecknadel hätte
zu Boden fallen können; sie wäre auf den fugenlos aneinandergereihten Stoßstangen
liegen geblieben.
Eine Zeitlang kreuzte ich durch die Gegend wie ein von seiner Flugbahn abgekommener
Satellit.
Dann geschah ein Wunder. Ich sah es mit meinen eigenen Augen. Das heißt: ich
sah ein Wunder im Anfangsstadium. Ich sah einen amerikanischen Bürger, der
sich an der Türe eines geparkten Wagens zu schaffen machte.
Schon hielt ich an seiner Seite:
„Fahren Sie weg?“
„Ob ich - was? Ob ich wegfahre?“ Er wollte seinen Ohren nicht trauen. „Herr, ich
habe auf diesen Parkplatz zwei Jahre lang gewartet und habe ihn erst im vorigen
Herbst erobert. Damals nach dem Hurrikan, der alle hier geparkten Wagen weggefegt
hat ...“
Jetzt fiel mir auf, dass das Dach seines Wagens, genau wie das der anderen, mit
einer dicken Staubschicht bedeckt war. Da gab es also nichts zu hoffen.
Wo ich denn möglicherweise einen Parkplatz finden könnte, fragte ich.
Die Antwort, nach längerem Nachdenken und Hinterkopf kratzen erteilt, verhieß
wenig Gutes:
„Einen Parkplatz finden ... Sie meinen einen freien Parkplatz? In Texas soll es
angeblich noch einige geben. Vergessen Sie nicht, dass sich die Zahl der Autos in
Amerika jedes Jahr um ungefähre fünfzehn Million vermehrt. Und die Länge
der Autos jedes Jahr um ungefähr zehn Inches. Der letzte Gallup-Poll hat ergeben,
dass dreiundachtzig Prozent der Bevölkerung das Parkproblem für die gefährlichste
Bedrohung ihres Lebens halten. Nur elf Prozent dagegen haben Angst
vor dem Atomkrieg.“
Mit diesen Worten zog er einen Roller aus dem Fond seines Wagens, stieg mit einem
Fuß darauf und ließ den Wagen unverschlossen stehen.
„He! Sie haben nicht abgesperrt!“ rief ich ihm nach.
„Wozu?“ rief er zurück. „Niemand stiehlt mehr ein Auto. Wo sollte er es denn
parken?“
Mein Zahn trieb mich weiter. Aber es war ganz offenbar sinnlos. Wohin man
blickte, stand geparktes Auto an geparktem Auto, und wo kein Auto stand, stand
ein Pfosten mit einer Tafel, und auf der Tafel stand die Inschrift: "Von Anfang
Juli bis Ende Juni Parken verboten«, oder "Parkverbot von 0 bis 24 Uhr, Sonnund
Feiertag von 24 bis 0 Uhr." War aber irgendwo kein Wagen und keine Tafel
zu sehen, so stand dort todsicher ein Feuerhydrant, dem man in Amerika unter
Androhung schwerster Geld- und Freiheitsstrafen nicht in die Nähe kommen darf,
nicht einmal wenn es brennt.
In einer schon etwas weiter entfernten Straße fand ich eine Affiche, aus der hervorging,
dass hier am 7. August zwischen 3 und 4 Uhr nachmittags geparkt werden
durfte. Ich erwog ernsthaft, so lange zu warten, aber mein Zahn war dagegen.
Endlich schien mir das Glück zu lächeln. Vor einem großen Gebäude sah ich einen
leeren, deutlich für Parkzwecke reservierten Raum mit der deutlichen Aufschrift:
"Kostenloses Parken für unsere Kunden." Rasch wie der Blitz hatte ich
meinen Wagen abgestellt, stieg aus, fand mich im nächsten Augenblick von hinten
an beiden Schultern gepackt und im übernächsten auf einen Stuhl gedrückt,
der im Büro einer Versicherungsgesellschaft stand.
„Guten Morgen, mein Herr“, begrüßte mich der Mann hinterm Schreibtisch.
„Wie lange?“
„Ungefähr eineinhalb Stunden.“
Der Versicherungsagent blätterte in seiner Tarifliste:
„Das Minimum für neunzig Minuten ist eine Feuer- und Hagelversicherung auf
10 000 Dollar.“
Ich erklärte ihm, dass der Wagen bereits versichert war.
„Das sagen alle. Darauf können wir keine Rücksicht nehmen.“
„Und ich kann keine Versicherung auf 10 000 Dollar nehmen.“
„Dann müssen Sie eben wegfahren.“

Das Original ist Länger aber bei uns im Deutschbuch steht sie nur bis zu der Stelle.
So und hier meine Analyse WICHTIG wäre vielleicht noch das ich die 10 Klasse einer Realschule besuche also sollte die Analyse etwa dieses Niveau erfüllen.


Analyse Parkplatz gesucht von Ephraim Kishon

Einleitung:
Ephraim Kishons‘ Satire „Parkplatz gesucht“ handelt von der Problematik der Parkplatzsuche in Großstädten.

Hauptteil:
Es geht um einen Mann der von Zahnschmerzen geplagt wird. Deswegen fährt er mit dem Auto zu einem Zahnarzt jedoch muss er feststellen, dass es fast unmöglich ist einen Parkplatz zu bekommen. Er sucht alles nach einem Parkplatz ab und befragt Passanten ob sie wüssten wo man in dieser Gegend parken könnte. Gegen Ende der Satire bekommt er sogar einem Parkplatz von einer Versicherung angeboten jedoch nur wenn er eine Versicherung auf 10.000 Dollar abschließt.
Der Autor will mit dieser Satire auf die steigende Anzahl an Automobilen aufmerksam machen. Die Geschichte ist eine Satire, weil darin maßlos übertrieben wird. Beispielsweise wird gesagt den 83 % der Menschen das Parkplatz Problem für die gefährlichste Bedrohung ihres Lebens halten. Der Höhepunkt der Übertreibung besteht darin, das eine Versicherung einen Parkplatz für neunzig Minuten gegen eine abgeschlossen Versicherung auf 10.000 Dollar anbietet. Der Autor will damit gleichzeitig die Profitmacherei der Konzerne in Krisensituationen kritisieren.
Hier und da ist der Text mit Rhetorischen Mittel gespickt. In Z. 38ff befindet sich eine Metapher: „die berühmte Stecknadel hätte zu Boden fallen können…“, ebenso in Z. 45f „Wie ein von seiner Flugbahn abgekommener Satellit.“ Sie dienen dazu, die Satire sprachlich auszuschmücken. Dadurch wirkt der Text lebendiger.

Schluss:
Wie bereits erwähnt will der Autor auf die steigende Anzahl der Autos in Großstädten aufmerksam machen.
Meiner Meinung nach ist ihm dies gut gelungen. Der Text amüsiert und regt aber auch gleichzeitig zum Nachdenken an.

Ich bedanke mich im Vorraus wenn diese Forum nicht für derartige Dinge gedacht ist bitte einfach ignorieren.

LG
Frage von timi999 | am 04.10.2010 - 22:24

online
Autor
Beiträge 34179
1472
Antwort von matata | 04.10.2010 - 23:24
Das Forum ist genau dafür gedacht, dass jemand von den Usern dir bei der Kontrolle der Arbeit hilft.
Du musst an deiner Analyse schon noch ein bisschen arbeiten.
Du schreibst zum Beispiel, dass der Text mit Rhetorischen Mitteln gespickt sei, erwähnst aber nur 2 davon. Geh noch ein bisschen auf die Suche.... Dass du diese Rhetorischen Mittel mit Zitat oder Zeilen-angabe belegen musst, ist richtig.
Weiter musst du noch den Anfang deiner Arbeit verbessern. Wie bei jeder Analyse gehören auch hier Informationen über den Autor, die Angabe, wann der Text geschrieben wurde und die Textsorte erwähnt.

http://www.adoption.de/init_kishon.htm
Fulltext

http://www.rhetorik.ch/Figuren/Figuren.html

http://deutsch.lingo4u.de/schreibschule/stilmittel


http://www.deutschboard.de/topic,684,-analyse-einer-satire.html

http://www.schulzeux.de/deutsch/interpretationen-analysen/allgemeiner-aufbau-einer-analyse-und-interpretation-eines-beliebigen-textes.html
________________________
 e-Hausaufgaben.de - Team


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Beiträge 3
0
Antwort von BrianSchuetti | 01.11.2013 - 13:10
Ich weiss ihre antwort sehr zu schätzen vielen dank da wir in der Arbeit aber keine Daten über den Autor bekommen ist dieser teil denke ich ausreichend meinte zumindest meine Lehrerin aber vielen dank habe ausserdem meine einleitung nun verbessert oder eher ergänzt mit dem was der Autor ausdrücken will und dem was erbemängelt. Was denken sie gäbe es für eine Note in meiner Arbeit

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