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Stefan Zweig

Frage: Stefan Zweig
(4 Antworten)


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Hallo Zusammen,


Ich habe mal eine Frage zu der Person Stefan Zweig, falls jemand Bekannt.
Und zwar die Werke von Zweig, auch ein ganz Bekanntes "Schachnovelle".
Welche Schlüsselbegriffe ziehen sich den durch alle Werke?
Also wo liegt der "Rote Faden".

Und wie kann man das den mit seinem Bekanntesten Werk "Schachnovelle" in Verbindung bringen.

Natürlich hat er für sich das Schachspiel entdeckt mit Dr. B und er war kein Liebhaber des Nationalsozialimus, vielmehr ein Pazifist.

Also ich stehe da etwas auf dem Schlauch und würde mich um Aufklärung und konstruktive Beiträge sehr bedanken.

MfG
Frage von Money_King | am 02.05.2010 - 15:39


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Antwort von *Money* (ehem. Mitglied) | 02.05.2010 - 17:01
aaaah :D ich hab mal a referat über diesen roman gehalten - is halt nur 3 jahre her und ich weiß nimma genau um was es da ging..


roter faden?
mhh.. evtl, dass die menschen (nazis?) früher stark und so sehr andere gefoltert haben, dass sie verrückt wurden..


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Antwort von *Money* (ehem. Mitglied) | 02.05.2010 - 17:01
und ich hab noch das wort "schwarz und weiß" im kopf, leider weiß ich nimma den zusammenhang..


vllt, dass alles auf der welt, 2 seiten hat - ne gute und ne schlechte


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Antwort von algieba (ehem. Mitglied) | 02.05.2010 - 19:13
Die Schachnovelle ist kein Roman, sondern eine Novelle, wie sich leicht erraten lässt.

"Reduzierte man das Werk Zweigs auf die vier dominierendsten Charakteristika, so beschriebe man es vermutlich mit den Begriffen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint und damit um so tragischer wirkt, gehindert." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Zweig#Charakteristika_des_Werks)

"`Europa` war für Stefan Zweig das zentrale Thema seines Lebens und Schreibens. [...] Die existenziell neue Erkenntnis für Zweig ist, dass es nötig sein kann, die eigenen moralischen Werte notfalls auch gegen die Übermacht des Staates zu vertreten. Dies fiel Zweig vor allem deshalb so schwer, da er sich vor dem ersten Weltkrieg in Übereinstimmung mit dem gesellschaftlichen System fühlte. Diese Idealisierung des alten Österreichs lässt sich in seiner Autobiographie deutlich erkennen. Fortan [d.h. seit etwa 1915, als er die Brutalität des Krieges erkannte, kleine Anmerkung von mir] sind die Auseinandersetzung des unpolitischen Einzelnen mit Ungerechtigkeit und staatlicher Willkür und der Prozess hin zur persönlichen Auflehnung zentrale Themen vieler seiner Werke." (Quelle: http://members.chello.at/plejaden/zweig.html)

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Antwort von matata | 02.05.2010 - 23:00
http://www.dieterwunderlich.de/Stefan_Zweig.htm
Biografie und Überblick über seine Werke

http://gedichte.xbib.de/stefan+zweig_gedichte_recherche.htm
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