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Referat zum Thema "Doping"

Alles zu Sucht und Drogen

Doping


Peptid- und Glykoproteinhormone
In der Gruppe der Peptid- und Glykoproteinhormone befinden sich alle körpereigenen Eiweiße, die als Botenstoffe arbeiten und in den Drüsen Substanzen freisetzen, die den Körper verändern, sie werden auch als Wachtumshormone bezeichnet.
Das Hormon HGH fördert ein erhöhtes Zellwachstum, wobei jedoch körperschädliche Nebenwirkungen, wie Verformungen an Händen, Füßen, Kinn, Nase und den inneren Organen, folgen. Eines weiteres Hormon namens Corticotropin (ACTH) kann zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel und somit zu einer Euphorie führen. Die Nebenwirkungen des ACTH ist die Förderung von Entzündungen und Infektionen. Das dritte Wachtumshormon Erythropoietin (EPO) ist besonders für Langstreckensportler ideal, da hierdurch die Anzahl der roten Bludkörperchen im Körper erhöht wird und deshalb mehr Sauerstoff im Blut transportiert werden kann. Dies sorgt für mehr Ausdauer des Sportlers. Lange Zeit konnte man EPO nicht nachweisen. Aber vor kurzem wurde eine Möglichkeit entwickelt das Erythropoietin durch eine Urilprobe nachzuweisen. Die Folgen des EPO sind extrem gefährlich. Da das Blut nach der Einnahme zähflüssiger wird, besteht die Möglichkeit einer Blutgefäßverstopfung und somit eines Herzinfarktes.

Verbotene Dopingmethoden
Es gibt drei Gruppen von verbotenen Dopingmethoden: die Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff, die Manipulation von Dopingproben sowie Gendoping.
Bei der Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff wird eine hohe Anzahl von roten Blutkörperchen in den Körper gegeben, sodass das Blut mehr Sauerstoff transportieren kann und der Sportler mehr Ausdauer hat (siehe "Peptid- und Glykoproteinhormone").

Desweiteren ist es verboten Dopingproben zu manipulieren, d. h.:
- Austausch oder die Veränderung der Proben
- Verdünnung mit jeglichen Flüssigkeiten
- Einspritzung von Fremdurin in die Blase
- Beeinflussung der Urinausscheidung durch chemische Substanzen
- Beeinflussung des Verhältnisses von Testosteron zu Epitestosteron
Als dritte verbotene Dopingmethode wird das Gendoping angesehen, welches durch Verwendung von Zellen, Genen oder deren Bestandteilen durchgeführt wird.
Wirkstoffe mit Einschränkungen
Zu diesen zählen z. B. Alkohol und Marihuana. Alle internationalen Sportfachverbände haben in Übereinstimmung festgelegt, dass sowohl Alkohol- als auch Cannabistest durchgeführt werden dürfen und deren Ergebnisse Konsequenzen mit sich bringen können. Betäubungen sind erlaubt, solange kein Kokain in ihnen enthalten ist. Der Einsatz von Kortikosteroiden, entzündungshemmende Medikamente, ist nur dann zugelassen, wenn er medizinisch zugelassen wurde. Betablocker, Herz- und Kreislaufberuhigende Stoffe, sind im allgemeinen nur beschränkt zugelassen und in Sportarten, in denen Konzentration eine große Rolle spielt komplett verboten.

Die Risiken des Dopings
Die Risiken des Dopings lassen sich in drei Gruppen aufteilen: Die Risiken, des Dopinggebrauchs überführt zu werden, dass das Dopingmittel dem Körper langfristig Schäden zufügt, oder dass das Dopingmittel zu einer Schwächung führt.

Wenn ein Sportler bei einem Dopingeinsatz überführt wird, erhält er einen zweijährigen Wettkampfverbot. So könnte er zwar nach den zwei Jahren wieder anfangen, was ihm aber wohl nicht gelingen wird, da ein vorbelasteter Sportler keine Sponsoren gewinnen wird, die er dann nötig haben wird. Hier eine Liste von einigen bekannten Dopingfällen:
- Disqualifikation des Olympiasiegers und Weltrekordlers im 100-Meter-Lauf, Benjamin Sinclair Johnson, bei den Olympischen Spielen 1988
- Disqualifikation des dreifachen Goldmedalliengewinners Johann Mülegg bei den Olympischen Winterspielen 2002
- Dopingfall Dieter Baumann von 1999, der drei Jahre gesperrt wurde
Selbst wenn man sein ganzes Sportlerleben lang nicht erwischt wird hat man dann am Ende einen völlig zerstörten und kranken Körper, da jede Sorte von Doping Nebenwirkungen besitzt, die negativ auf den Körper einwirken.
Doping – II
Gründe der Einnahme von Doping
Wenn ein Mensch sein Lebensunterhalt mit Sport verdienen will kann das nur durch Siegprämien und Sponsorengeler erreicht werden. Da dieses Geld aber von der Leistung eines jeden Sportlers abhängig ist, kann man nie sicher sagen, ob man sein ganzes Sportlerleben so verbringen kann. Wenn die Erfolge eine Zeit lang ausbleiben und man schon bald kein Geld mehr haben würde, greifen die meisten Sportler zu Doping. Dies ist zwar ein Weg zu Siegen und mehr Geld, aber dadurch zerstört man sich seinen Körper und das Leben ist dann nicht mehr lebenswert.
Inhalt
Dies ist ein Referat zum Thema "Doping", welches ich für das Fach Biologie angefertigt habe.
Dies Inhalte sind folgende:
- Peptid- und Glykoproteinhormone
- Verbotene Dopingmethoden
- Wirkstoffe mit Einschränkungen
- Die Risiken des Dopings
- Gründe der Einnahme von Doping
(1,5 Seiten) (628 Wörter)
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11.11.2005 von unbekannt
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