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Erklärung der Grundbegriffe der Genetik, Vererbung des Menschen, Mendelsche Regeln

Alles zu Darwin, Lamarck und andere Theorien

1M. Regel (Uniformitätsregel) :


Kreuzung zweier Einzelwesen einer Art, die sich in einem Merkmal unterscheiden, für das sie reinrassig sind – Nachkommen der F1 Generation alle gleich.

/ Rr Rr Rr Rr Rr RRrr RRrr RRrr RRrr 2M. Regel (Spaltungsregel):
Kreuzung der F1 Generation untereinander – F2 Generation spaltet sich im Verhältnis 3:1 auf
/ Rr Rr Rr rr Rr RRrr RRrr RRrr Rrrr

3M. Regel (Neukombinationsregel):
Kreuzt man Lebewesen einer Art, die sich in mehreren Merkmalen reinerbig unterscheiden, so gelten für jedes Merkmal die Uniformitäts- und Spaltungsgesetz. In der F2 Generation können neben den Formen der Elterngeneration eine Merkmalkombination auftreten.
/ SB Sb sB sb SB SSBB SSBb SsBB SsBb Sb SSBb SSBb SsBb Ssbb sB SsBB SsBb ssBB ssBb sb SsBb Ssbb ssBb ssbb

Genotyp:
Das Erbbild, wobei für ein äußeres Merkmal meistens mehrere Gene verantwortlich sind

Phänotyp:
Äußeres Erscheinungsbild bestimmter Merkmale

Erklärung Rhesus Faktor:
Eine Mutter hat Rh- kann aber ein Rh+ Kind haben, wenn der Vater Rh+ ist. Beim zweiten Kind ist es schon anders: Blut des ersten Kindes kann in den Blutkreislaufe der Mutter gelangen sein und dann wurden Antikörper dagegen gebildet worden sein. Bei erneuter Schwangerschaft gelangen diese Antikörper in das Blut des Kindes. Wenn dieser wieder Rh+ ist, dann werden seine roten Blutkörperchen durch diese Antikörper ersetzt.

Rhesus Faktor:
Rh+ - Genotyp DD oder dd
Rh- – Genotyp dd
``D`` dominiert über ``d``!!

Blutgruppen:
A – Gene AA (reinerbig) oder A0 (mischerbig)
B – Gene BB (reinerbig) oder B0 (mischerbig)
0 – reinerbig
AB – Gene A und B nebeneinander

Mutation:
Veränderung der genetischen Informationen
Genmutation: Veränderung der Information eines Gens (z.B. Kurfingerigkeit)
Chromosomenmutation: Deletion eines Chromosomenabschnittes (z.B. Katzenschreisyndrom)
Genomutation: Veränderung der Chromosomenanzahl (z.B. Down-Syndrom)

Modifikation:
Eine durch Umweltfaktoren hervorgerufene Veränderung des Erscheinungsbildes (des Phänotyps). Dabei werden die Gene nicht beeinflusst, was bedeutet, dass eine Modifikation nicht vererbbar ist.

Dominant/Rezessiv:
In der Genetik wird zwischen dominanten und rezessiven Erbfaktoren unterschieden, wobei sich bei mischerbigen Vorkommen der dominante Erbfaktor dem rezessiven in der Merkmalausprägung jeweils durchsetzt.

Farbenblindheit:
Ist bei Männern zehn Mal so häufig wie bei Frauen. Ursache ist das 32. Chromosom, das X-Chromosom. Liegt auf einem Körperchromosom. Sie wird rezessiv vererbt.

Aufbau der DNA:
Es gibt vier Basen (Guanin, Adenin, Cytosin, Thymin). Immer nur zwei Basen verbinden sich miteinander. A-T und C-G. Vor den Basen liegen jeweils ein Zuckermolekül und ein Phosphorsäuremolekül.

Ergebnisse Mendels:
Erbanlagen sind Einheiten des Erbgutes. Die nicht verschmelzen können, sondern bei der Weitergabe an die nächste Generation ihre Eigenständigkeit behalten.
In den Körperzellen ist für jede Anlage ein Genpaar vorhanden.
In der Geschlechtszelle ist je eine Erbanlage eines Genpaares.
Die Erbanlagen werden unabhängig voneinander auf die Geschlechtszellen zerteilt, sie können bei der Befruchtung nun kombiniert werden.

Ergebnisse Zellforscher:
In allen Zellen des Organismus befinden sich Chromosomen in einer spezifischen Anzahl. Sie werden als selbstständige Einheiten weitergegeben.
Die Chromosomen treten in den Körperzellen paarweise auf.
Bei der Meiose werden die Chromosomenpaare getrennt.
Die Erbanlagen können nur kombiniert werden, sofern sie nicht auf einem Chromosom liegen.

Mitose:
Dort entstehen zwei genetisch identische Zellen. Ausgangs- und entstehende Zelle sind jeweils diploid.
Sinn der Mitose: Zellteilung, gleiche Verteilung der Chromosomen auf die Zellen, es entstehen zwei gleiche Zellen, Chromatiden werden getrennt.

Meiose:
Dort werden homologe Chromosomenpaare getrennt. Die 2.Teilung läuft genauso ab, wie eine methodische Teilung. Der Kernphasenwechsel findet nach der 1.Teilung statt.
Sinn der Meiose: Neukombination von Chromosomen, damit neue Individuen entstehen. Homologe Chromosomen werden getrennt. Der neue Organismus, der entsteht muss diploid sein, deshalb sind die Geschlechtszellen habploid.

Homologe Chromosomen:
Chromosomenpaar zweier gleicher Chromosomen

Haploider Chromosomensatz:
Einfacher Chromosomensatz

Diploider Chromosomensatz:
Doppelter Chromosomensatz
Inhalt
Habe eine Zusammenfassung von allem, was mit der Genetik zu tun hat, auf 2 Seiten verfasst. Mendelsche Regeln, Mutation, Modifikation usw. (591 Wörter)
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11.06.2008 von unbekannt
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