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Das Mittelalter ( z.B Konflikt zw. England un d Frankreich, die Geselschaft)

Alles zu Ost-West-Konflikt

KAPITEL 1


DAS MITTELALTER
A) DIE GESSELSCHAFT
1) Die 3 Stände ( s. Bild S. 34)
Klerus: die Geistlichen
Adel : die Adligen
3. Stand: die Bürger und andere Stadtbewohner
die Bauern
Klerus und Adel haben Privilegien ( Vorrechte )
z.B. keine Steuern
Herrenrechte
Die Stände haben verschiedene Aufgaben, Rechte und Merkmale
( z.B. Kleidung, Lebensweise, Gewohnheiten ). Ihre Verhältnisse sind
geregelt.

Die Grundlagen der Gesellschaftlichen Ordnung des Mittelalters sind:
- das Lehnswesen ( Lehnsherren, Lehnsmänner)
- die Grundherrschaften ( Grundherren, Grundholden)
- die Religion ( die Kleriker, Laien ) Heiden (Muslime
Juden)
Christen
2) Das Lehnswesen

Beispiel einer Belehnung:
Dienste + Treue
Lehen
Lehnsherr Lehnsmann
Schutz+ Treue
Dienste: Auxilium + Consilium ( S. 42 )

Lehnspyramide:
Oberlehnsherr
(König)
Kronvasallen
( z.B. der Graf v. Lux.)
Untervasallen
( der Herr v. Bourscheid) (S. 44)
3) Die Grundherrschaft( S. 48 – 51 )
Schutz
Land
Grundherr Grundholden
z.B. Adlige Hörige
Kloster Leibeigenen
Bischof Abgaben + Frondienste
Der Grundherr galt auch als Richter in seiner Grundherrschaft.
4) Die Bauer ( S. 56 - 66 )
5) Ritter und Burgen
Ursprung und Merkmale
Erste Kronvasallen Fürstenfamilien; alte und
Berittene der Karolinger angesehene Adelsfamilien
(Grafen; Herzöge)
Fränkische Krieger
(8.- 10.jh) Dienstmannen ursprünglich aus dem
der Könige und Fürsten 3. Stand
später: Lehnswesen
(13 jh) Bugherrn, Ritter
Ritterstand bestimmte Pflichten + Rechte
S 90- 91
bestimmte Regeln ( z.B. Im Kampf. am Hof des
Lehnsherrn ( Höflichkeit ) )
Bestimmte Lebensweise (Jagd, Turnierspiele, Hoffeste
Minnesang )
Bestimmte Erziehung ( Ritterausbildung)
( Page, Knappen, Ritterschlag)
bestimmte Wohnung: Die Burg ( s. S. 87 )
bestimmte Erkennungszeichen: (Wappen, Name,
Rüstung, die Kleidung)
6) Die Klöster und die Religiösen Orden
a) Benedikt von Nursia ( 480 – 543)
- Bau eines Klosters auf dem Monte Cassino (529 )
- Gründung des Benediktinerorden
- Aufstellung von strengen Lebensregeln
( die 3 wichtigsten Gelübde: Armut, Gehorsam, Ehelosigkeit)
b) Papst Gregor der Große ( 590 – 604 )
- Sendung von Missionaren nach Irland und England
- Beginn der Missionierung der irischen und angelsächsichen
Mönche im Frankenreich z.B. Willibord, der das Kloster von
Echternach, Banifatius ( 22 – 23)
c) Reformbewegung von Cluny
Ziel: Einhaltung der Benediktienerregeln
d) Reformbewegung von Cîteaux ( um 1100 )
Streben nach Armut und Frömmigkeit
Orden der Zisterzienser
e) Neue Reformbewegungen
Ketzer Bettelorden
7) Die Stadt im Mittelalter
a) Entstehungsorte
Römerstädte des Altertums z.B. : Trier
Handelsniederlassung Flussübergänge
Kreuzungen
Hafenbuchten
Burgen z.B. : Vianden, Luxembourg
Klöster z.B. : Echternach
b) Motivation der Stadtherrn und Stadtbewohner
Schutz ( Mauer, „Marktfriede“ )
Verwaltungszentrum für das umliegend Gebiet
Einkünfte durch Steuern ( z.B. : Zollsteuern )
Anwesenheit der Händler u. Handwerker
notwendige Waren/ fremde Waren
„Freiheiten“ für die Bürger z.b
Ordnung ( feste Vorschriften, Maße und Gewichte
c) Andere Merkmale
Bildung einer neuen Oberschicht: die Patrizier ( reiche Kaufleute)
Andere Gruppen: - Handwerker
- Unterschicht ( Gesellen, Lehrlinge, Diener,
Tagelöhner)
- Bettler
- Juden
Rechte : - Privatbesitz ( Grundstück, Haus )
- Schutz und Sicherheit
- Wahlrecht/ Selbstverwaltung
- Persönliche Freiheit
- Entlassung der Zollsteuern
- Befreiung des Kriegdienstes
- Erbrechte
d) Die Zünfte
Definition: Die Handwerker, die das selbe Handwerker die
das selbe Gewerbe in einer Stadt getrieben haben
, haben sich zusammengeschlossen: so entstanden
Zünfte. (auch Ämter genannt, auf frz. Métier,
corporation)
Ziele einer Zunft: - Schutz gegen Konkurrenz
- Schutz der gemeinsamen Interessen
- Solidarität ( gemeinsame Handlungen;
gegenseitige Hilfe;
gemeinsame Merkmale)

Gemeinsame Regeln:
Ausbildung der Lehrlinge und Gesellen
Festlegung der Preise und Löhne
Kontrolle der Qualität der Produkte
Schlichtung von Streitigkeiten
Begrenzung der Zahl der Mitglieder
Verehrung des selben Schutzheiligen
Bestrafung der Pfuscher
Verteidigung eines Teiles der Stadtmauer
e) Die Juden

Ursprung dieser jüdischen Gemeinschaften:
Diaspora = „ Verstreuung“ der Juden nach der
Zerstörung Jerusalems
Auswanderung aus Palästina 1 Jh. N.Chr.
( früher Königreich Israel)
8) Romanik und Gotik
a) Romanik ( 10. – 13. Jh)
Merkmale: - Kirchen, Klöster, Burgen
- dicke Mauern, kleine Öffnungen
- massive Türme
- rundes Gewölbe
- Wandmalereien in der Kirche
b) Gotik ( 13. – 15. jh)
Merkmale: - Kirchen ( Kathedralen), Ratshäuser, Zunfthäuser
Paläste
- hohe und dünne Wände
- große und bunte Glasfenster
- hohe Decke, kein rundes Gewölbe
- Strebepfeiler- und bögen
- Verzierungen an den Außenfassaden u. Portalen
KAPITEL II
KONFLIKTE IM MITTELALTER
A) KAISER – PAPST – DEUTSCHEN FÜRSTEN
Die Zeit der ersten deutschen Kaiser ( 10. – 11. Jh)
Entstehung des Ostfrankenreiches durch Teilung im 9. Jh
Aussterben der ostfränkischen Herscherfamilie der Karolinger
Wahl des Königs durch die Fürsten ( Stammesherzöge)
(erste Könige: Konrad von Franken, Heinrich von Sachsen )
Herrschaft von Otto d. Großen ( 963 – 973)
Unterwerfung der Herzöge
Siege gegen die Ungarn
Gründung des Reichskirchensystems
Eroberung Norditaliens
Kaiserkrönung in Rom (962)
(Heiliges Römisches Reich deutscher Nation)
Errichtung von Marken im Osten
(Schutz gegen Ungarn und Slawen)
Vertrag mit dem oströmischen Kaiser
(Heirat zw. Otto II u. Theaphanu) S.84
Erweiterung des deutschen Reiches ( 11.jh)
Erwerbung des Königreiches Burgund (1033)
Die Könige von Böhmen, Polen u. Ungarn werden deutsche Vasallen
1024: neue Dynastie: Die salischen Kaiser ( aus Franken)
Investiturstreit zw. Papst u. Kaiser ( 11.-12. Jh)
Kaiser Heinrich IV – Papst Gregor VII
Wormser Konkordat (1122) unter Heinrich V
Ende des Reichkirchensystems
Erschütterung der Kaiserlichen Macht
Stärkung der deutschen Fürsten
Machtkampf zw. Staufern und Welfen
1125: Heinrich V stirbt. ( Aussterben der Salischen Herrscherfamilien )
Machtkampf zw. Staufern ( oder Hohenstaufen ) und den Welfen (Guelfen)
König Lothar (Sachsenherzog) <=> Gegenkönig Friedrich
(1125 – 1137) ( Staufer, Herzog v. Schwaben)
(Kaiser 1133) = Schwiegersohn Heinrichs IV
( (
Schwiegersohn Heinrich <=> Konrad III
der Stolze ( Herzog v. Bayern) (König 1137- 1152)
( (
Heinrich der Löwe Friedrich I Barbarossa
( Herzog v. Bayern u. Sachsen) (Neffe Konrads III )
König u. Kaiser (1152- 90)
( ( (
Otto IV Heinrich VI Philipp v. Schwaben
( 1198 – 1210) (1190- 1198) (Gegenkönig)
Bouvines
1214 (
Friedrich II
(1210- 1250)
Untergang und Austerben
Der Familien
Die letzten deutschen Kaiser des Mittelalters (ca 1250- ca 1450)
Das Interregnum ( „ Kaiserlose Zeit“ ) (1250- 12739
- Wahlen u. Gegenwahlen v. Machtlosen Königen
Bildung von selbstständigen Landesherrschaften im Reich (Territorialstaaten)
Aufstieg neuer Fürstenfamilien
z.B. Wittelbacher in Bayern
Hohenzollern ( nach Brandenburg im 14. Jh )
Habsburger in Österreich
Luxemburger
Die zeit der Luxemburger
Balduin ( Erzbischof v. Trier )
Heinrich VII (Graf von Luxemburg ,deutscher Kaiser + König) (1308-1313)
Johann der Blind : Graf v. Lux.
König v. Böhmen
Karl IV. (1346 – 1378) : König v. Böhmen
Deutscher König+ Kaiser
Goldene Bulle (1356)
Festlegung der Kurfürsten
3 geistliche Fürsten: Erzbischöfen Mainz, Köln, Trier
4 weltliche Fürsten: König von Böhmen
Markgraf v. Brandenburg
Herzog v. Sachsen
Pfalzgraf
Wenzel II ( deutscher Kaiser 1378 –1400 )
Sigismund ( 1410- 1437)
Erbwahlmonarchie der Habsburger
B) Der Konflikt zwischen England und Frankreich
1. Die Entstehung der beiden Königreiche
Frankreich S. 180
987 : Krönung des 1. Königs v. Frankreich (früheres
Westfrankenreich)

Entstehung einer Herrscherfamilie (Dynastie):
Die Kapetinger ( Capétiens )
( Erbkönigtum
Ludwig VI. der Dicke ( 1108 – 1137 )
Unterwerfung der Kronvasallen und Aufbau einer Zentralverwaltung
b. England S. 177
Um 450: Einwanderung und Ansiedlung von Sachsen, Jüten und Angeln aus Nordeuropa ( Germanien )
8-9 Jh. : Beginn der Wikingerzeit ( Plünderungszüge )
10-11 Jh.: Eroberungszüge: Auseinandersetzungen mit den Wikingern , die England erobern wollten ( Dänen, Norweger , Normannen aus der Normandie )

1066: Schlacht v. Hastings
Der Herzog Wilhelm von der Normandie erobert England und wird König v. England. Er führt das Lehnswesen und die Französische Sprache in England ein.
2. Der erste Konflikt zw. England und Frankreich ( 12. – 13. Jh)

Grund des Konflikts zw. Frankreich und England:
Durch die Eroberung Englands durch die Normannen und durch die Horzeitspolitik der Englischen Könige waren viele Französische Gebiete unter Englischer Kontrolle geraten: so entstand ein Machtkamp zw. Dem franz. König und seinem mächtigen Vasall dem König von England.
3. Der 2. Konflikt: der Hundertjährige Krieg (1339- 1453)
Gründe: - Fortsetzung des Machtkampfes zw. Dem franz. König und
seinem stärksten Vasallen
Aussterben der Kapetingerdynastie und der Erbansprüche
Der Anjou – Plantagenet ( englische dynastie)

Folgen des Krieges:
Stärkung der Königlichen Macht in Frankreich
Entstehung des Nationalgefühls in beiden Ländern
Krise in England („ Rosenkrieges“ Machtkampf zw. Dem Haus Lancester und dem Haus York
Vertreibung der Engländer in Frankreich
C) Die Kreuzzüge (11. –15. Jh)

Ursachen:
Eroberung des „ Heiligen Landes“ durch die Seldschuken
(türkischer Stamm der sich zum Islam bekehrt hatte)
Gefahr der islamischen Ausdehnung ( besonders für das
oströmische Reich)
Wirtschaftliche Interessen: Kontrolle des Handels im
Östlichen Mittelmeerraum
„Notwendigkeit“ eines „Heiligen Krieges“ gegen die
„Ungläubigen“

Verlauf:
1095: Aufruf des Papstes ( „Gott will es“ )
Kreuzzug der Armen (1095- 96) s.S. 139-140
=>Eroberung Jerusalems
Rückeroberung Jerusalems durch Sultan Saladin ( 1187 )
III Kreuzzug ( 1189-1192)
Anführer: Kaiser Friedrich Barbarossa
König Richard Löwenherz

König Philipp II August
Waffenstillstand mit Saladin, der die christlichen Pilgerreisen nach Jerusalem erlauben und beschützen wird.
IV Kreuzzug (1202-1204)
Eroberung Konstantinopels u. Gründung des „Lateinischen
Kaiserreiches“ ( bis 1261 )
Kinderkreuzzug ( 1212)
Folgen
Gründung der Kreuzfahrerstaaten im nahen Osten: z.B. Königreich
Jerusalem (1098-1187)
Fürstentum Antiochior (1098-1268)
Königreich Zypern ( 1192- 1484)
Die Kreuzfahrerstaaten sowie das oströmische Reich wurden von den
Türken erobert. (Konstantinopel wurde 1153 erobert) Damit endete die
Geschichte der Kreuzzüge.
Entstehung von Ritterorden
Johanniter => Malta (Malteser)
Templer => Frankreich
Deutscher Orden => Preußen (deutscher Ritterordenstaat)
Entwicklung des Handels im Orient
Bereicherung der norditalienischen Seestädte ( Venedig,
Genua, Pisa)
Kulturtusch zw. Europa und der islamischen Welt (Orient, Nordafrika,
Spanien )
Inhalt
Es ist mein ganzes Geschichtsheft vom Jahr 2005 mit zusätzlichen Fotos.
Besondere Schwerpunkte liegen auf der Gesellschaft und den Konflikten im Mittelalter. (1570 Wörter)
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06.12.2005 von unbekannt
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