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Plastic Planet - Die Welt erstickt in Plastik (Film Zusammenfassung)

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Die Welt erstickt im [b]plastik[/b]


Der österreichische Regisseur Werner Boote blickt in der Kinodokumentation "Plastic Planet" hinter die Kulissen der mächtigen Kunststoffindustrie. Deren Produkte sind mittlerweile nicht nur weltweit verbreitet, sondern haben sehr häufig unerwünschte Nebenwirkungen, die von Werner Boote kritisch beleuchtet werden.

Plastik ist schön, Plastik ist praktisch, Plastik ist praktisch überall. Die Verfallszeit von Plastik beträgt 500 Jahre. Jährlich werden 240 Millionen Tonnen Plastik produziert. Es gibt heute schon sechs Mal mehr Plastik als Plankton. Fische halten Plastik für Plankton und fressen es bis sie satt sind und verenden mit vollem Magen. Auch in unserem Blut schwimmt Plastik. Wir essen es wir trinken es, wir nehmen es durch unsere Haut auf. Früher gab es die Stein- und Bronzezeit und heute leben wir in der Plastikzeit. Das Plastik regiert die Welt.

Beginnend mit einem Rückblick in seine Kindheit, zu seinem Großvater, einem Hersteller von Plastikprodukten, kehrt Werner Boote zurück in die Gegenwart, in der ein Leben ohne Plastik, fast unmöglich erscheint.

Der Regisseur reist um die Welt, beobachtet und befragt Menschen bei ihrem Leben inmitten von Plastik, von Familien in ihren Einfamilienhäusern in Österreich und den USA bis hin zu solchen in einfachsten Hütten in Kolkata. Er führt Interviews mit Sprechern der Kunststoffindustrie und mit Wissenschaftlern, die über die gesundheitlichen Gefahren von Zusatzstoffen sprechen, die in Produkten wie Kunststoffflaschen und Babyschnullern enthalten sind und so von Menschen aufgenommen werden.

Man erkennt im Film deutlich, dass Informationen über die Inhaltsstoffe von Plastik, von den herstellenden Industrien als Betriebsgeheimnisse gehütet werden und Konsumenten im Normalfall, über die gesundheitlichen Risiken nicht informiert werden und somit darüber keine Ahnung haben. Zugleich stellt Boote dar, wie allgegenwärtig Plastik in all seinen Formen geworden ist und wie Kunststoffabfälle bis in den entlegensten Gebieten der Erde zu finden sind. Im Film wird auch über das Bio-Plastik gesprochen, dieses sieht aus wie Plastik, ist aber kein Plastik: Gemeint sind Sackerln aus Bio-Kunststoff, die z.B. in Gemüseabteilungen von Supermärkten zu finden sind. Werden die Sackerln weggeschmissen, lösen sie sich zu Kompost auf. Eine herkömmliche Tragetasche aus Kunststoff verrottet hingegen in 450 Jahren nicht. Und vielleicht wird ja das so genannte Bio-Plastik unser neues und umweltfreundliches Plastik, das uns keine Sorgen mehr bereiten muss.
Inhalt
Filmzusammenfassung von "Plastic Planet" (Film von Werner Boote). Wie die Welt in Plastik erstickt und die Folgen. (386 Wörter)
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