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Margret Steenfatt: Im Spiegel - Charakterisierung von Achim

Alles zu Margret Steenfatt  - Im Spiegel

Margret Steenfatt: Im Spiegel - Charakterisierung Achim


In der Kurzgeschichte "Im Spiegel", geschrieben von Margret Steenfatt, geht es um einen Jungen namens Achim, der noch nichts aus seinem Leben gemacht hat und von seinen Mitmenschen schon längst aufgegeben wurde. Achim ist groß und knochig. Seine Augen sind grau, sein Gesicht farblos und seine hellbraunen Haare glanzlos (vgl. Z. 13-14).
Er hat bis jetzt noch nichts aus seinem Leben gemacht: "Nichts. Ein unbeschriebenes Blatt Papier, ein ungemaltes Bild, eine tonlose Melodie, ein ungesagtes Wort, ungelebtes Leben" (Z. 7-9). Die Beziehung zu seinen Eltern oder Mitbewohnern ist sehr schlecht. Sie glauben nicht an ihn und haben die Hoffnung, dass aus ihm etwas wird, aufgegeben (vgl. Z. 14f): "Aus dir wird nichts" (Z. 1). Doch er hat auch Bekannte oder sogar Freunde, die er "seine Leute" nennt (Z. 44).

Achim hat Angst und weiß nicht, wieso die anderen so schlecht von ihm denken (vgl. Z. 3f). Er fühlt sich von seinen Eltern verlassen und sucht Antworten auf seine Fragen, während er Musik hört (vgl. Z. 11). Die Musik hilft ihm beim Nachdenken: "Weil sie sich verplant haben, kannst du nichts anderes tun als aussteigen und nachdenken" (Z. 14-15).
Achim findet sein Leben langweilig ("Straßen, Häuser, Läden, Autos, Passanten, immer dasselbe", Z. 17). Er will sein Leben ändern, etwas Neues sehen. So betrachtet er sich und sein Leben im Spiegel (vgl. Z. 18-21) und malt sein Spiegelbild mit Farbe nach (vgl. Z. 126f). Er will, dass sein farbloses Gesicht und somit auch sein Leben bunter werden und nimmt deshalb blaue Farbe zu dem Weiß hinzu (vgl. Z. 32). Doch das reicht ihm nicht. Er kann sein eigenes Spiegelbild nicht mehr sehen und zertrümmert schließlich den Spiegel mit seiner eigenen Faust (vgl. Z. 38-40): "Der Spiegel war kaputt" (Z. 43). Durch das Blut gerät neue Farbe in sein Gesicht ("Dabei wurde sein Gesicht rotverschmiert", Z. 42). Dadurch kann er wieder neue Hoffnung gewinnen (vgl. Z. 43f).
Im Großen und Ganzen ist Achim ein hilfloser Junge, der traurig ist, weil seine Eltern nicht an ihn glauben. Da ihm sein jetziges Leben nicht gefällt, versucht er, es mit Gewalt zu ändern.

Note: 1
Klasse: 9
Inhalt
Text: Margret Steenfatt: Im Spiegel (Kurzgeschichte)

Schwerpunkt: Charakterisierung von Achim (359 Wörter)
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16.04.2013 von Larifee
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