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Zusammenfassung über "Die Ideologie des Nationalsozialismus"

Alles zu Nationalsozialismus

Die Ideologie des Nationalsozialismus:



1. Ideal der Volksgemeinschaft:
Zentraler Programmpunkt der Nationalsozialisten war die Ablehnung aller demokratischen und sozialistischen Anschauungen
Propagierten das Ideal einer einheitichen Volksgemeinschaft in der alle sozialen Gruppen zu einer Einheit verschmolzen sind
Darum wurden bspw. Auch Organisationen abgelehnt, welche Arbeiterschaft (Bspw) vertreten, da in einer Volksgemeinschaft alle Berufsstände zum gemeinsamen Nutzen beitragen
Man habe sich dem Volkswillen bedingungslos unterzuordnen
Antimarxistisch
Antirepublikanisch

2. Glaube an die deutsche Überlegenheit
Aus dem schon vom Imperialismus und Kolonialismus stammenden Gedankengut von Herrschaft, Eroberung neuer Märkte, nationale Grösse, Unterdrückung der wirtschaftlich Schwächeren, Konkurrenz der Grossmächte untereinander formte sich das Lebensprinzip des Kampfes, nicht der Verständigung.
Es wurde in erblich festgelegte Rassen unterteilt, deren Gaben und Fähigkeiten von Natur aus unterschiedlich seien
>; Damit wurde der Herrschaftsanspruch der germanischen Rasse gerechtfertigt
Deutsche wurden zum arischen Herrenvolk stilisiert, das zur Herrschaft bestimmt sei

3. Antisemitismus
Juden: Weiteres Feindbild der Nationalsozialisten
Grosse Teile des Bürgertums waren bereits im 19. Jhd. Dafür sehr empfänglich
Juden wurden von vielen als unliebsame Konkurrenten gefürchtet, da sie erfolgreich in akademischen Berufen und dem Finanzwesen tätig waren
Juden wurden als "rassischer Gegner der Deutschen" propagiert, der den inneren Frieden und den Frieden zwischen den Völkern bedroht

"Marxisten und Arbeitsscheue", die die nationalsozialistische Volksgemeinschaft stören konnten, galten, ebenso wie die Juden oder die slawischen Völker, als "erblich minderwertig".
Somit war zuerst deren Soziale Stellung und darauffolgend ihr Leben bedroht.

Bürokratie wurde von Regimegegnern gesäubert (darum war sie dann weitgehend kooperativ)
Aufrüstung in Aussicht gestellt: darum hat Hitler weitreichende Kreise in Industrie, Banken und die Reichswehr als Unterstützer gesichert
Nach der Weltwirtschaftskrise erfolgte eine wirtschaftlicher Aufschwung der die Not beseitigte: darum regte sich in der Bevölkerung kaum Widerstand

4. Arbeitsbeschaffung und Rüstung
Freiwilliger Arbeitsdienst wurde zum reichsarbeitsdienst umgestaltet
"Arbeitsdienstler" verschwanden somit auch aus der Arbeitslosenstatistik
Ab 1935 wurde der Reichsarbeitsdienst zur halbjährigen Pflicht für Jugendliche
>; Damit wurden die Jugendlichen auf die Wehrdienst, das Leben in Kasernen und Lagern vorbereitet und im Sinne der NaSo-Ideologie erzogen.
Staatliche Rüstungsaufträge förderten Wirtschaftsaufschwung
Preisstopp wurde eingeführt, somit blieben die Löhne niedrig
"Treuhänder der Arbeit" setzten die Löhne fest

5. Die deutsche Arbeitsfront (DAF)
Zwangszusammenschluss von Unternehmervereinigungen, Angestelltenverbänden und Lohnabhängigen (Anstelle von Gewerkschaften)
"Organisation aller Schaffenden Deutschen der Stirn und Faust"
Vertrauensräte ersetzten Betriebsräte, welche den Betriebsführer nur noch beraten durften
Belegschaften hatten ein Misstrauen gegenüber diesen neuen Institutionen und bei den Wahlen gaben nur 60% ihre Stimme ab: als nach einem Jahr die nationalsozialistischen Kandidaten nicht das erwartete Vertrauen bekamen, wurden zukünftig keine Wahlen mehr durchgeführt
DAF setzte sich für betriebliche und soziale Verbesserungen ein:
>; Pausenräume, Freizeiteinrichtungen, Arbeitssicherheitsmassnahmen,
>; gesetzlicher Mindestanspruch von 1 bis 2 Wochen Urlaub wurde eingeführt
>; Gründung der Freizeitorganisation: KdF: Kraft durch Freude

6. Erfassung der Jugend und die neue Rolle der Frau
1933 lösten sich viele Jugendorganisationen der Weimarer Republik auf und schlossen sich der HJ (Hitlerjugend) an
HJfür Jugendliche von 10-18 Jahren
BdM: Bund deutscher Mädel
Jugendliche übernahmen die NaSo Ideologie stärker, da sie mit ihr aufwuchsen
Propaganda setzte Demokratie, mit Parteienkampf, Wirtschaftskrise und Ehrlosigkeit gleich
Leitbild der NaSo Propaganda war der "Kämpfende Mann".
>; Dieser verkörperte Stärke, Tatkraft, militärische Disziplin
>; Bereitschaft im Kampf für die Volksgemeinschaft sein Leben zu opfern
Frau sollte dem Leben des Mannes Geborgenheit und Wärme verleihen
Frau sollte viele Kinder gebären
"Das Kind adelt die Mutter" stand auf dem "Mutterkreuz"
"Muttertag" wurde eingeführt
Mutterkreuz wurde "erbtüchtigen" und "deutschblütigen" Frauen verliehen, die mindestens 4 Kinder geboren hatten
Frauen verrichteten im dritten deutschen Reich vor allem niedrig bezahlte Büroarbeiten oder Fliessbandarbeit.
Frauenarbeit galt nicht als berufliche Erfüllung

7. Die Reaktionen der Kirchen:
Haltung der kirchlichen Amtsträger war uneinheitlich
Kirche stellte im allgemeinen eine weltanschauliche Konkurrenz zu den Grundlehren des Nationalsozialismus dar
Nationalsozialistische Regime hat es dennoch nie gewagt die Kirchen aufzulösen, da es mit breiten Widerstand rechnen hätte müssen
>; Somit trugen die Amtskirchen zur Loyalität gegenüber dem Staat bei
Papst Pius XI. schloss 1933 ein Konkordat ab:
>; Recht der kath., Kirche zur freien Religionsverkündigung
>; Bischöfe wurden verpflichtet auf "das Wohl und Interesse des deutschen Staatswesens"
Erst Massenmorde an Behinderten führte eine Wende in der Haltung der Gläubigen ein: sie erkannten dass der Nationalsozialismus nicht mit der christlichen Grundeinstellung vereinbar ist

8. Jenseits der Volksgemeinschaft:
Die Zahl von der Gesellschaft ausgeschlossenen erhöhte sich von Jahr zu Jahr
Menschen, die demokratische und klassenkämpferische Vorstellungen vertraten
Menschen, die aus Menschlichkeit Verfolgte unterstützten
Sogenannte Volksschädlinge: "Landstreicher, Fahrende, Prostituierte, Homosexuelle, mehrfach Vorbestrafte
Diesen Menschen drohte eine Einweisung in ein Konzentrationslager
Juden: Ausschluss aus dem öffentlichen Dienst, Boykottierungen, Ausschluss von der Benutzung kommunaler Einrichtungen
Nürnberger Gesetze: Ehen zwischen Juden und Nichtjuden wurden verboten: Entzug der Staatbürgerlichen Rechte für Juden
Reichskristallnacht: 9.10. Nov. 1938: unter Leitung von Goebbels wurden fast überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Wohnungen und Geschäfte zerstört
>; Innerhalb weniger Tage wurde über 30.000 Juden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht
>; Jüdische Unternehmer wurden gezwungen ihre Unternehmen unter den Wert an Deutsche zu verkaufen
>; Juden mussten dem Reiche eine Entschädigung in Höhe von 1 Mia Reichsmark zahlen


Quelle: "Geschichtsbuch 4" Cornelsen Verlag, Neue Ausgabe. Auflage 2007
Inhalt
Zusammenfassung und Aufgliederung der Ideologie des Nationalsozialismus. Umfasst folgenden Inhalte: Ideal der Volksgemeinschaft, Glaube an die deutsche Überlegenheit, Antisemitismus, Mobilisierung der Volksgemeinschaft, Arbeitsbeschaffung und Rüstung, Die deutsche Arbeitsfront, Die Erfassung der Jugend und die Rolle der Frau, die Reaktionen der Kirche und die Aussenseiter der Volksgemeinschaft. (883 Wörter)
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