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Facharbeit: Endet die Nachkriegszeit mit dem Jahre 1989?

Alles zu Deutsche Teilung

Die Nachkriegszeit geht erst mit dem Jahre 1989 zu Ende


8. Mai 1945, 23.01 Uhr. Die Waffen schweigen. Die deutsche Wehrmacht kapituliert bedingungslos. Adolf Hitler ist am Ende, Europa in Trümmern. 2077 schrecklich blutige Kriegstage, über 60 Millionen Tote werden gezählt, 12 Jahre Nazi Herrschaft und Millionen Obdachlos.
Nicht nur der Krieg, sondern auch die Niederlage war total.
Vorallem verschoben sich die Koordinaten der Weltmächte, Englands Kolonialmacht war geschrumpft. Frankreich ebenfalls. Die mächtigen waren nun die USA und die Sowjetunion, die sich immer mehr feindlich gegenüber standen. Doch worauf begründete sich ihre >Feindschaft auf einem Kampf Ideologien, es standen sich die kapitalistische Marktwirtschaft und die die sozialistische Weltordnung basierend auf den werken von Marks und Engels gegenüber, der sich selbst regulierende Markt der westlichen Welt stand einer staatlich gelenkten Volkswirtschaft gegenüber.
Kriegsschäden auf beiden Seiten hatten die Länder, der Wirtschaft und vor allem die Menschen ausgelaugt. Viele, vor allem Deutschland auf Grund von Reparationsforderungen ohne jede Industrielle Anlagen im eigenem Land, mussten wieder bei Null anfangen. Um schnell einen erträglichen Rahmen für die Lebensbedingungen für die Bevölkerung zu schaffen, wurden verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Die stabilsten und am häufigsten verwendeten Szenarien waren dann die Machtwirtschaft und die Sozialistische Volkswirtschaft.
Zwischen diesen beiden Systemen gab es so gut wie keinen Wissenstransfer. Letztendlich hat sich da kapitalistische System in dem sich der Markt selbst reguliert gegenüber der staatlich gelenkten wirtschaft als das stärkere System erwiesen. Die USA und die UDSSR versuchten jeder so viele Länder wie möglich auf ihre Seite zu bringen da dies nicht ohne Interventionen und Aggressionen anging folgte diesem auch ein Wettrüsten militärischer art. Auch auf anderen Gebieten, z.B. der Raumfahrt trat dieser Konflikt zu tage. Da es sich bei beiden Projekten, die militärische Aufrüstung und die Erforschung des Weltraums um sehr kostspielige Aktionen handelt waren die Länder auf die ständige Steigerung des Bruttosozialproduktes angewiesen.
Von diesen beiden Aktionen hat nach der Wnede die Weltraumforschung zu einer erfreulichen Zusammenart beider Systeme geführt. Die USA mit ihren Voyager-Raumfähren versorgen jetzt die Russische Weltraumstation MIR. Gemeinsam, mit den Europäern zusammen wird an einer neuen Weltraumstation gearbeitet. Dies hat viel zum gegenseitigen Verständnis beigetragen.
Das mit Sicherheit problematischste Projekt war die Aufrüstung mit Atomwaffen. Die USA erfahren nach den Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima, stellten für die UDSSR eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Dadurch wurde in den Ostblockländern die Forschung in dieser Richtung stark vorangetrieben. Das führte letztendlich zu einem Wettrüsten, bei denen letztendlich potentiale gegenüberstanden, die die menschelt mehrmals hätte auslöschen können. Diese Erkenntnis führte schlagartig, auf beiden Seiten fast gleichzeitig zu der Haltung, das ein bewaffneter Konflikt mit Atomwaffen ausgeschlossen werden muss. Es entstand eine Phase des kalten Krieges, diese war geprägt durch eine Fossierung der Technologieforschung und der Spionage. Dabei erwies sich das marktgeführte System als das sozialere und bis heute stabilere. Entdeckungen wie die Computer von Bill Gates und Jef Raskin, die Weltraumkleber (heute: Sekundenkleber) und fast vergessen aber in der Nachkriegszeit nach 1945 ein Segen für jede Frau: Die Nylons, die die unbezahlbaren Seidenstrümpfe ersetzten erleichterten den Menschen. Die restliche Bekleidungsindustrie entwickelten zunehmend mehr Kunstofffasern, was auch wieder eine Erleichterung in der pflege bewirkte. .Mit dieser Technologie konnte der Ostblock oft nicht mithalten und versuchte dann wenn die Spionage nicht klappte eigene Wege zu gehen. Ein besonders schönes Beispiel hierfür ist die Virenforschung. Im westen gab es eine große zahl von Antibiotika die gegen teures Geld auch in den Ostblock verkauft wurden. Dort fehlte dieses Geld und man versuchte mit so genannten Phagen (Viren die nur gezielt Bakterien befallen) anstatt mit Antibiotika gegen bakterielle Erkrankung vorzugehen. Dieses System war weniger erfolgreich, wurde aber nach dem zusammenbrach des Ostblocks überwiegend nur auf Kuba weiterentwickelt und macht dort heute neben dem Tourismus einen großteils des Staatseinkommens aus.
Deutschland war geteilt in Ost und West. 44Jahre nach der Kapitulation zerbrach diese willkürliche Nachkriegsordnung. Die Deutschen durften sich vereinigen, doch war damit auch die Nachkriegszeit vorbei?
Wahrscheinlich nicht. 44 Jahre Trennung führten auch zu kulturellen unterschieden, der so genannte Ossi-Wessi-Konflikt. Die Wessis waren an die Marktwirtschaft gewöhnt, d.h. derjenige der am besten und am schnellsten war bekam die stelle und das Geld. Die Ossis mit ihrem sozialistischem System waren mehr darauf programmiert durch Bekanntschaften, Freundschaften oder Seilschaften ihre Sachen selbst zu organisieren, dazu benötigten sie viel Freizeit mussten aber weniger Engagement im Job zeigen, das führte zu teilweise kuriosen Situationen: So wurde ein bekannter Westberliner Anwalt mit der Forderung seiner Neuangestellten Sekretärin konfrontiert, sie möchte jetzt ihren Waschtag haben. Die Reaktion beider Seiten jeder aus seiner Sicht natürlich selbstverständlich führte zu der klischeehaften Vorstellung arrogante Wessis Faule Ossis
Wie alle Klischees völlig übertrieben und kurios wurde sie dennoch in Sketchen, Witzen und Satiren häufig aufgegriffen und so weiter verbreitet. Da die deutschen aber, egal ob ost oder west geboren, über einen sehr eigenen Humor verfügen, der von Engländern gar nicht verstanden wird, hat dieses Vorurteil dem zusammenwachsen der beiden Völker keinen Abbruch getan.
15 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die meisten Gegensätze spurlos verschwunden, was auch daran zu sehn ist, das ich als Wessi eine ostdeutsche Schule besuche und diese Erörterung schreibe, was vor der Wende nicht möglich gewesen wäre.
Die Umstellung von West auf Ost ist mir nicht allzu schwer gefallen, trotz mancher, für mich vorher unbekannten Verhaltensweisen oder Bezeichnungen für gewisse Dinge, wie etwa für einen Overheadprojektor (Polilux) oder einem Supermarkt (Kaufhalle).
Trotz der immer noch bestehenden Klischees und Missverständnisse beiderseits kommt man gut miteinander aus, sodass ich sagen würde die Nachkriegszeit und die folgen der Nachkriegszeit sind lange überwunden.
Inhalt
Hierbei handelt es sich um eine erörterne Stellungnahme zu der These
“Die Nachkriegszeit geht erst mit dem Jahre 1989 zu Ende"
Nicht untergliedert, zusammenhängender Text, zwei Seiten (handgeschrieben etwa 7 Seiten)
Angefangen wird mit einer kurzen Zusammenfassung des zweiten Weltkrieges, geht weiter zum Kampf der Ideologien, kurze beschreibung ost-west-systeme,bis hin zum noch heute beständigem "ossi-wessi-konflikt) u8nd anschließendem Fazit, welcher nicht unbedingt übernommen werden sollte, da dieses Fazit individuell ausfallen wird.
(Quellen: Geschichts Duden, http://www.dhm.de/lemo/
Zeitzeugen. (909 Wörter)
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24.06.2005 von eternityuser
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