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Tucholsky, K - Befürchtung: Inhalt erfassen

Frage: Tucholsky, K - Befürchtung: Inhalt erfassen
(2 Antworten)


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Um was geht es wirkluch bei der satire befürchtung von kurt tucholski
Frage von alina254 | am 15.12.2021 - 17:13


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Antwort von matata | 15.12.2021 - 18:01
Was hast denn du bis jetzt herausgefunden?


http://www.zeno.org/Literatur/M/Tucholsky,+Kurt/Werke/1929/Bef%C3%BCrchtung
---> Text der Satire
So gehst du an diese Satire heran:

https://www.school-scout.de/vorschau/60976/satire-im-unterricht.pdf
---> siehe Seite 6: Was wird eigentlich kritisiert in der Satire?

https://www.helpster.de/bei-einer-satire-den-aufbau-interpretieren-so-geht-s_75008
---> Wie interpretiert man eine Satire?
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Antwort von cleosulz | 16.12.2021 - 11:32
Hallo,
du liest einen Text und weißt nicht, um was es in dem Text geht?
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du die einzelnen Wörter und ihren Sinn verstehst.
Wenn nicht, z. B. bei Fremdwörtern, hilft uns ja
Das nutze ich auch.
Bei dem Text "Befürchtung" ist es hilfreich zu wissen, wann der Autor Kurt Tucholsky lebte.
Auch da ist hilfreich => 1890 - 1935
Was schreibt denn Wikipedia noch zu ihm?
de.wikipedia.org
=> politisch engagierter Journalist, Gesellschaftskritiker, bezeichnet sich als linker Demokrat, war Soldat im 1. WK.

Auch ist hilfreich zu wissen, wann er diesen Text schrieb (vielleicht auch, dass er ihn unter dem Pseudonym Kaspar Hauser veröffentlichte) => 09.07.1929
de.wikipedia.org

Beim Lesen des Textes kam mir Folgendes in den Sinn:

Der Text handelt von einer Person, die sich retorische Fragen stellt.
Eine Person, die sich Gedanken macht, wie sie auf andere Personen wirkt. Die offenbar auf Außenwirkung bedacht ist, nicht auffallen, nicht stören will, nicht unbedingt selbstbewusst ist und sich fragt, wie es wohl sein wird, wenn der Tod ihn/sie ereilt? Wie sie sich verhalten wird oder wie es sein wird? Eine angepasste Person?
Und jemanden, der zu beschwichtigen versucht. (Eine Stimme.)
Diese Person wird einer Berufsgruppe zuteilt => der Priester.
Priester werden ja oft zu Sterbenden gerufen, begleiten sie bis zum letzten Atemzug.
Dessen Bemühen aber irgendwie absurd (falsch, unglaubwürdig) ist, weil er/sie ja etwas zu erklären versucht, dass sie selbst ja nicht persönlich erfahren hat (nicht viele Menschen sterben und können danach von ihrem Erleben berichten ).
Letztlich macht sich die Person selbst Mut, hofft auf ein "gutes, schmerzfreies Ende" und hat sich schon eine Entschuldigung bereitgelegt, sollte es nicht so geschehen.

Im Text geht es um das Sterben und die Befürchtung (so der Titel), dass man sich dumm anstellt und es nichts wird (was? das Sterben, die Außenwirkung - wie andere mein Sterben wahrnehmen oder ich gar nicht sterbe => überlebe und zu dumm bin um "richtig zu sterben").

Sollte es in meiner Befürchtung nicht vielmehr darum gehen, wie ich lebe - und nicht wie ich sterbe? Der Tod als Bagatelle/ im Vergleich zum stattfindenen Leben?

Was passierte 1929, das Tucholsky sich offenbar mit dem Sterben auseinandersetzte?
1924 zog er nach Paris, war ein kritischer Beobachter der Zustände in Deutschland, zog 1929 dauerhaft ins Exil nach Schweden. Ahnte er schon vor der Machtübernahme Hitlers, wohin die Reise ging? Das große Sterben des kleinen Mannes?

Aber ==>

Was sind deine Überlegungen zu dem Text ..... Was kam DIR in den Sinn, als du die Zeilen gelesen hast?
Was sind DEINE Gedankengänge?
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