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Bernhard,Th. - Die Kälte:Charakterisierung bitte korrigieren

Frage: Bernhard,Th. - Die Kälte:Charakterisierung bitte korrigieren
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Charakterisierung
Thomas Bernhard
Thomas Bernhard ist der Protagonist des Werkes.
Zu Beginn ist er ein achtzehnjähriger, magerer Kaufmannslehrling. Sein Vater und Großvater sind verstorben, die Mutter ist Todeskrank und stirbt nach kurzer Zeit. Er ist auf sich allein gestellt, den seiner restlichen Familie ist er nicht besonders wichtig. Keiner schert sich um ihn, während seines Aufenthalts in der Heilstätte.
Er ist von seinem Großvater zu einem Einzelgänger erzogen worden und es fällt ihn schwer neue Bekanntschaften zu schließen (S. 338). Aber er lernt den Musiker kennen und ihre Freundschaft hält bis heute an (S. 340).
Sein Gesicht ist voller Pickel, da sein Körper sich anscheinend noch in der Pubertät befindet (S. 320). Bernhard ist ein äußerst gut ausgebildeter Skeptiker und ist auf das Schlimmste gefasst (S. 323).
Das Wort Grafenhof ist für Bernhard schon als Kind furchteinflößend und ein Schreckenswort. Ein Verzweifelter Jugendlicher, welcher seine Frust im Schreiben auslöscht, so sieht sich Bernhard. Er schreibt hunderte Gedichte.
Das Leben sieht er als ein Strafvollzug, welcher lebenslänglich ist. Die Eltern tragen die Schuld, denn sobald man geboren wird, ist man ein Gefangener und diese Gefangenschaft endet mit dem Tod (S. 334).
Die Ahnungslosigkeit treibt ihn hin und her, er möchte unbedingt erfahren wer sein Vater war. Die Mutter erzählt ihm nichts, sowie der Rest der Familie. Keiner spricht über ihn. Irgendwann stößt er auf eine ehemalige Mitschülerin seiner Mutter, welche bereit ist ihm alles zu erzählen. Davon kann er nur träumen, als er erfährt, dass sie verunglückt ist.
Bernhard sieht sich selbst als einen Versager. Zuhause, in der Hauptschule, im Internat, in der Gymnasium und sogar in der Lehre versagt er aufs Neue (S. 347).
Seine Sonntagsbesuche in die Kapelle haben ihn zu einem Musiknarr gemacht (S. 361).
Frage von lolita27 | am 23.12.2020 - 00:14


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Antwort von matata | 23.12.2020 - 04:46
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Charakterisierung
Thomas Bernhard
Thomas Bernhard ist der Protagonist des Werkes.
Zu Beginn ist er ein achtzehnjähriger, magerer Kaufmannslehrling.
Sein Vater und Großvater sind verstorben, die Mutter ist totdeskrank und stirbt nach kurzer Zeit. Er ist auf sich allein gestellt, denn seiner restlichen Familie ist er nicht besonders wichtig. Keiner schert sich um ihn, während seines Aufenthalts in der Heilstätte.
Er ist von seinem Großvater zu einem Einzelgänger erzogen worden, und es fällt ihm schwer, neue Bekanntschaften zu schließen (S. 338). Aber er lernt einen Musiker kennen, und ihre Freundschaft hält bis heute an (S. 340).
Sein Gesicht ist voller Pickel, da sein Körper sich anscheinend noch in der Pubertät befindet (S. 320). Bernhard ist ein äußerst gut ausgebildeter 2) Skeptiker 1) und ist auf das Schlimmste gefasst (S. 323).
Das Wort Grafenhof ist für Bernhard schon als Kind furchteinflößend und ein Schreckenswort. Ein Als verzweifelten Jugendlichen, welcher seinen Frust im Schreiben auslöscht / bewältigt / bekämpft, so sieht sich Bernhard. Er schreibt Hunderte von Gedichten.
Das Leben sieht er als einen Strafvollzug, welcher lebenslänglich ist. Die Eltern tragen die Schuld, denn sobald man geboren wird, ist man ein Gefangener, und diese Gefangenschaft endet erst mit dem Tod (S. 334).
Die Ahnungslosigkeit treibt ihn hin und her, er möchte unbedingt erfahren, wer sein Vater war. Die Mutter erzählt ihm nichts darüber sowie und auch der Rest der Familie nicht. Keiner spricht über ihn. Irgendwann stößt er auf eine ehemalige Mitschülerin seiner Mutter, welche bereit ist ihm alles zu erzählen. Davon kann er nur träumen, als bis er erfährt, dass sie verunglückt ist.
Bernhard sieht sich selbst als einen Versager. Zuhause, in der Hauptschule, im Internat, in der Gymnasium und sogar in der Lehre versagt er aufs Neue (S. 347).
Seine Sonntagsbesuche in die Kapelle haben ihn zu einem Musiknarren gemacht. (S. 361). 1) ein Skeptiker ist ein Pessimist, ein Schwarzmaler, ein Schwarzseher...
2) das kann man aber nicht lernen, deshalb falsche Wortwahl: gelehrt / gebildet / sachkundig/ ein Intellektueller / sachkundig
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