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Leserbrief zum Thema Vorbider und Idole

Frage: Leserbrief zum Thema Vorbider und Idole
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Guten Abend,

anbei füge ich meinen Lesenbrief bei.
Bitte korreigieren Sie die Rechtschreibung und achten Sie auch darauf, dass ich auf alle die drei Aussagen reagiert habe. Bitte markieren Sie die Fehler, die Sie finden. Das hilft mir bei dem Einpägnen in meinen Kopf.
Ich befinde mich bei der Vorbereitungsphase zur der c2-Prüfung des Geothe-Institus. Im Voraus bedanke ich mich für Ihre Unterstützung bei diesen Korrekturen. Deutsch finde ich eine schwierige Sprache. Ich habe immer viel zu erzählen wenn ich schreibe, aber ich fühle mich eingeschränkt, da ich noch nicht schreiben kann, wie ich möchte. Grammatik stellt für mich immer eine Herausforderung dar. Ich weiss, dass der Erwerb der deutschen Sprache auch eine Frage der Zeit ist...
Schönen Abend wünscht ich Euch
AlessandraV

Idole und Vorbilder

1. Unsere Idole und Vorbilder geben Aufschluss darüber, welche Wertvorstellungen für unsere Gesellschaft von Bedutung sind.

2. Es gibt ungewöhnliche Menschen, die Bewundernswertes und Erstrebenswertes tun, an denen man sich orientieren kann. Aber es gibt keinen perfekten Menschen. Alle unsere Vorbilder stehen auf wacklingen Füßen.

3. Wenn ein Mensch seinen eigenen Lebensweg erfolgreich gehen soll, braucht er auch Idole.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Diskussionsrunde zum Thema „Idole und Vorbilder“ ist bei mir auf großes Interesse gestoßen. Als älteste Geschwister habe ich eine vorbildliche Rolle für meine jungeren Schwestern gespielt. Reflektierende Gespräche mit mir gemeinsam konnten sie dabei unterstützen, sich Selbstvertrauen zu gewinnen. In dem Übergang auf die Pubertät ist die Nähe einer Familienmitglied besonders wichtig. Ich möchte daher hier zu diesem Thema Stellung nehmen.

Nicht nur junge Menschen suchen sich Vorbilder. In jedem Alter und in jedem Bereich sucht man sich „Bezugspersonen“, die man in unterschiedlicher Weise nachahmen will. Es gibt sogar einzigartige Persönlichkeiten, die durch ihr Modell an Leben ein Stück von Lebensphilosophie für Vielen geworden sind. Die Ausstrahlung solcher Personen wirkt so gut auf Ihr Leben, dass sie leichter gelingen, tägliche Herausforderungen zu bewältigen.

Was Ihre erste Aussage betrifft, dass die Vorbilder die Vorgaben bezüglich wichtigster Wertvorstellungen für unsere Gesellschaft darstellen, sehe ich genau so. In der Regel findet man Vorbilder in eigenem Lebensumfeld. Ein Lehrer oder ein Sporttrainer wird z.B. für seine Ideen so wertgeschätzt, dass man ihn nachahmen will. Das hat eine Bedeutung für den Prozess zur Identifizierung in der Pubertät.

Junge Menschen tendieren dazu, sich mit Idolen aus den Massenmedien auszugleichen. Indem sie diese Stars nachahmen und deren Eigenschaften übernehmen wollen, versuchen sie ihre Schwäche zu beseitigen. Auch wenn diese VIP nicht perfekt sind, unterstützt TV die Nachahmung. Fallen die Tenidole durch aggressive Handlungen und soziale Privilegien auf, gewinnt der Jugendliche ebenfalls an Prestige. Vor allem gewinnt er an Anerkennung unten den Gleichaltrigen. Das Aufzeigen von Tattoos gilt sowohl als Merkmal der Bewunderung zu einem Idol, wie z.B. Michael Jackson und Madonna, aber es dient auch zur Steigerung der Selbstwertschätzung, da diese Musikstars ihre Schwächen nicht haben/zeigen.

Bezüglich Ihrer letzten Aussage halte ich für wichtig, dass ein junger Mensch sich erstens an sein unmittelbares Umfeld wenden könnte, um eigenen Lebensweg erfolgreich zu gehen. Die Nachahmung von Idolen aus den Massenmedien scheint auch hilfreich für den Prozess der Identifizierung zu sein. Aber braucht insbesondere der Jugendliche die Anleitung der Familie, die durch ihre Scaffolding-funktion, die ihm die Werte dieser Idolen vermitteln kann. Familie hilft dabei den rechten Weg zu finden und Fehler zu vermeiden.

Abschließend kann man festhalten, dass Vorbilder wichtige Bestandteile des Lebens darstellen. Jugendlichen lassen sich von Idolen einflussen. Dabei spielt das direkte Lebensumfeld eine Rolle für alle die Entwickungsaufgaben im Jugendalter.
Frage von AlessandraV | am 01.11.2019 - 21:42

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Antwort von Rikko | 01.11.2019 - 22:28
Guten Abend,

anbei füge ich meinen Leserbrief bei.

Bitte korrigieren Sie die Rechtschreibung und achten Sie auch darauf, dass ich auf alle die drei Aussagen eingegangen bin.
Bitte markieren Sie die Fehler, die Sie finden. Das hilft mir, die Dinge in meinem Kopf einzuprägen.
Ich befinde mich in der Vorbereitungsphase zur der C2-Prüfung des Goethe-Instituts. Im Voraus bedanke ich mich für Ihre Unterstützung bei diesen Korrekturen. Deutsch finde ich eine schwierige Sprache. Ich habe immer viel zu erzählen, wenn ich schreibe, aber ich fühle mich eingeschränkt, da ich noch nicht schreiben kann, wie ich möchte. Grammatik stellt für mich immer eine Herausforderung dar. Ich we, dass der Erwerb der deutschen Sprache auch eine Frage der Zeit ist...
Schönen Abend wünsche ich Euch
AlessandraV

Idole und Vorbilder

1. Unsere Idole und Vorbilder geben Aufschluss darüber, welche Wertvorstellungen für unsere Gesellschaft von Bedeutung sind.

2. Es gibt ungewöhnliche Menschen, die Bewundernswertes und Erstrebenswertes tun, an denen man sich orientieren kann. Aber es gibt keinen perfekten Menschen. Alle unsere Vorbilder stehen auf wacklingen Füßen.

3. Wenn ein Mensch seinen eigenen Lebensweg erfolgreich gehen soll, braucht er auch Idole.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Diskussionsrunde zum Thema „Idole und Vorbilder“ ist bei mir auf großes Interesse gestoßen. Als ältestes Geschwisterteil habe ich eine vorbildliche Rolle für meine jüngeren Schwestern gespielt. Reflektierende Gespräche mit mir gemeinsam konnten sie dabei unterstützen, ein höheres Selbstvertrauen zu gewinnen. Im Übergang zur Pubertät ist die Nähe eines Familienmitgliedes besonders wichtig. Ich möchte daher hier zu diesem Thema Stellung nehmen.

Nicht nur junge Menschen suchen sich Vorbilder. In jedem Alter und in jedem Bereich sucht man sich „Bezugspersonen“, die man in unterschiedlicher Weise nachahmen will. Es gibt sogar einzigartige Persönlichkeiten, die durch ihr Lebensmodell für viele ein Teil von Lebensphilosophie geworden sind. Die Ausstrahlung solcher Personen wirkt so positiv auf Ihr Leben, dass es ihnen leichter gelingt, die täglichen Herausforderungen zu bewältigen.

Was Ihre erste Aussage betrifft, dass die Vorbilder die Vorgaben bezüglich wichtigster Wertvorstellungen für unsere Gesellschaft darstellen, sehe ich genau so. In der Regel findet man Vorbilder im eigenem Lebensumfeld. Ein Lehrer oder ein Sporttrainer wird z.B. für seine Ideen so wertgeschätzt, dass man ihn nachahmen will. Das hat eine Bedeutung für den Prozess zur Identifizierung in der Pubertät.

Junge Menschen tendieren dazu, sich mit Idolen aus den Massenmedien zu identifizieren/vergleichen. Indem sie diese Stars nachahmen und deren Eigenschaften übernehmen wollen, versuchen sie ihre Schwächen zu beseitigen/auszugleichen. Auch wenn diese VIP nicht perfekt sind, unterstützt das TV die Nachahmung. Fallen die Teen-Idole durch aggressive Handlungen und soziale Privilegien auf, gewinnt der Jugendliche ebenfalls an Prestige. Vor allem gewinnt er an Anerkennung unten den Gleichaltrigen. Das Aufzeigen von Tattoos gilt sowohl als Merkmal der Bewunderung zu einem Idol, wie z.B. Michael Jackson und Madonna, aber es dient auch zur Steigerung der Selbstwertschätzung, da diese Musikstars ihre Schwächen nicht haben/zeigen.

Bezüglich Ihrer letzten Aussage halte ich für wichtig, dass ein junger Mensch sich erstens an sein unmittelbares Umfeld wenden könnte, um seinen eigenen Lebensweg erfolgreich zu gehen. Die Nachahmung von Idolen aus den Massenmedien scheint dennoch hilfreich für den Prozess der Identifizierung zu sein. Aber trotzdem braucht insbesondere der Jugendliche die Anleitung der Familie, die durch ihre Scaffolding-funktion ihm die Werte dieser Idole vermitteln kann. Die Familie hilft dabei den rechten Weg zu finden und Fehler zu vermeiden.

Abschließend kann man festhalten, dass Vorbilder wichtige Bestandteile des Lebens darstellen. Jugendliche lassen sich von Idolen beeinflussen. Dabei spielt das direkte Lebensumfeld eine Rolle für alle die Entwickungsstadien/-phasen im Jugendalter.


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Antwort von AlessandraV | 06.11.2019 - 12:48
Hallo Rikko,

ich hätte ein paar Fragen für dich.
Auch hätte ich ein paar Sachen meines Textes, die ich besser ausdrücken wollte. Von denen würde ich dich darum bitten, deine Meinung zu äußern.
Hierbei habe ich alles aufgelistet.

Ich warte auf deine Antwort und wünsche dir einen schönen Tag
Alessandra

1)
zu dem folgenden Satzteil:
Die Ausstrahlung solcher Personen*** wirkt so positiv auf Ihr Leben, dass es ihnen leichter gelingt, die täglichen Herausforderungen zu bewältigen.
möchte ich Beispiele hinzufügen:
Die Ausstrahlung von Personen, wie Mutter Theresa oder Papst Giovanni XXIII, wirkt so....
Wird der Sazt auch so korrekt ?

2)
gelingen ---> will dies Verb immer dabei ein unpersönliches Subjekt?
Etwas gelingt uns + Akk
hat es die gleiche Konstruktion wie das Verb "schaffen"?

3) Namen/Wörter die sind auf zwei Wörter aufgebaut,
Z.B. deine Korrektur bezüglich Teen-Idole und Scaffolding-funktion...
Hier merke ich, dass du einmal das zweite Wort mit dem Großbuchstabe geschrieben hast und einmal nicht. Gibt es für diese Komposita einen festen Regel oder ich muss jedes mal auswendig das durch zwei Wörter kombinierte Worte kombinierte lernen?

4) Jugendliche lassen sich von Idolen beeinflussen
Jugendliche ist aber nicht plural oder ?
Der Jugendliche/die Jugendlichen..
Deswegen verstehe ich nicht, warum du nicht
Die Jugendlichen lassen sich von Idolen beinflussen.


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Antwort von AlessandraV | 06.11.2019 - 12:58
hallo Rikko,
noch eine Frage bitte..
wenn du die Form des Genitives anpasst,
wenn nutzt man die Endung mit -es und wenn nur -s?

Im Übergang zur Pubertät ist die Nähe eines Familienmitgliedes--->
die Nähe eines Familienmitglieds ist falsch, warum?

danke, tschüss
alessandra

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Antwort von Rikko | 06.11.2019 - 14:06
Hallo Alessandra, zu 1) dann bitte ohne Komma!
Die Ausstrahlung von Idolen wie Mutter Theresa oder Papst Giovanni XXIII wirkt so.... zu 2) dass es ihnen leichter gelingt... = dass sie es leichter schaffen...
Aber "uns" oder "ihnen" ist ja nicht unpersönlich...oder? "man" ist eher unpersönlich...
zu 3) oh, es muss Scaffolding-Funktion heißen.
Vielleicht kann man beides auch zusammenschreiben, aber so ist es einfacher zu lesen und es taucht kein Fehler beim Textprogramm auf...
zu 4) a) Du kannst schreiben Jugendliche lassen (allgemein)
oder b) die Jugendlichen lassen (speziell)
beides ist Plural!
Anders: der Jugendliche lässt (Singular)
a) und b) ist beides richtig, aber a) klingt besser, weil es allgemeiner formuliert ist und auch kürzer ist. So klingt "Menschen" auch besser als "die Menschen"(dann wären es bestimmte). Die Menschen nimmt man bei Vergleichen, z.B in der Biologie, wenn man sie mit anderen Lebewesen vergleicht.
Sonst klingt es sprachlich unbeholfen.

5) Genitiv: bei manchen Worten geht es gar nicht anders!
des Volkes, aber niemals des Volks!
Es klingt umgangssprachlich, das andere eher eleganter.
aber trotzdem Volkseigentum, niemals Volkeseigentum!
aber das Eigentum des Volkes! Das andere wäre sprachlich falsch!
Bei Familienmitglieds geht theoretisch beides, aber das andere hört sich besser an. Meist verwende ich -es, damit macht man wenig falsch.
Aber des Schülers, niemals des Schüleres, das wäre völlig falsch.
Du siehst es auch beim Eintippen des Textes hier (rot unterstrichen).
Gefragt ist hier das Sprachgefühl und ich würde einfach -es probieren, wenn es nicht gut klingt, dann -s.
Aber es gibt auch spezielle Formen: die Substanz eines Materials - der Substanz... der Mensch - des Menschen.


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Antwort von matata | 06.11.2019 - 14:14
@AlessandraV:

Für die Bildung des Genitivs gibt es Regeln:

https://www.deutschplus.net/pages/Genitivendung_s_oder_es

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Genitiv-auf-s-oder-es

https://wortwuchs.net/grammatik/genitiv-s/

Manchmal sind aber beide Formen möglich... mit -s oder -es.
Ich wähle dann die Schreibung, die besser lesbar ist oder auch besser tönt.

Für dein Beispiel wähle ich: Familienmitglied ---> Familienmitgliedes
Die letzte Silbe ist betont, das Wort ist mehrsilbig, endet mit einem Vokal (und mir gefällt die kurze Form gar nicht...)

Das ist eine Empfehlung, keine Regel:
Bei zweisilbigen Substantiven mit unbetonter Endsilbe findet dagegen eher die kurze Form Anwendung, ebenso bei Substantiven, die auf Vokal oder Vokal + h enden: des Abdrucks, des Mitleids, des Schnees, des Flohs
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Antwort von matata | 06.11.2019 - 15:07
Zu Jugendliche als Pluralform gibt es eine Erklärung aus der Entwicklungspsychologie:

Als Jugendliche bezeichnet man Personen, die älter als 14 Jahre und jünger als 25 Jahre alt sind. Das ist also eine Gruppe von jungen Menschen. Verben, die damit verwendet werden, müssen im Plural stehen.

Daneben gibt es noch
- die Jugendliche |Nomen|singular |feminin| die Jugendlichen| pl.
- der Jugendliche|Nomen|s.| maskulin| die Jugendlichen |pl.
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Antwort von Rikko | 06.11.2019 - 15:36
@matata: Hier in Deutschland ist der Begriff der Jugendlichen anders gefasst. www.juraforum.de
Sonst stimme ich dir zu.

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