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Hermann Lenz‘ Russischer Herbst (1943)

Frage: Hermann Lenz‘ Russischer Herbst (1943)
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Hallo, kann mir jemand helfen das Gedicht zu analysieren im Bezug auf Form, Sprache und Inhalt.
Ich habe schon etwas analysiert: durchgehend 5hebiger jambus, kreuzreim,12 Verse und 3 Strophen und Naturlyrik.
Mehr habe ich jetzt leider aber nicht herauslesen können :/ Zudem würde ich gern wissen welche Bedeutung der Natur zukommt und wie der lyrische Ich darauf reagiert?

Russischer Herbst:
Prall hängen überall die Preiselbeeren.
Am Baumstamm spür ich eine raue Hand.
Die Mäuse sich umsonst der Schlangen wehren. Ihr Blut ist nass. Das Laub ist rot entbrannt.
Es wehn der Erde offne rote Wunden.
Der Tag geht grau vorbei und wird nicht hell. Tautränen habe ich im Grad gefunden,
Und Schlehdorn ritzt des weichen Schafes Fell.
Die dunkle Wolke kommt und geht vorüber.
Der Herbst kocht heuer einen seltnen Wein:
Von lauter Asche wird er dunkler, trüber Und von der Totenerde bitter sein.
Frage von CeciliaNoel | am 23.01.2019 - 23:25





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