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Praktikumsbericht bitte korrigieren

Frage: Praktikumsbericht bitte korrigieren
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Berufsbezogener Bericht:

In der Praxis gibt es verschiedene Berufsfelder: Zahnarzt, Zahnmedizinesche Fachangestellte und Zahntechniker.
Um Zahnarzt zu werden muss man 10 Semester studieren (fünf Jahre) manchmal ein bis zwei Jahre länger, also sieben Jahre. Danach folgt die Assistenzzeit, die meistens weitere zwei Jahre dauert.

Als Zahnarzt sollte man kommunikativ, offen, selbstbewusst sein und Mitarbeiter führen können. Das wichtigste ist, dass man ein Geschäftssinn haben sollte, das heißt man sollte wirtschaftlich denken können und gut verkaufen können, dazu gehörte es, Patienten für etwas zu überzeugen, was sie nicht unbedingt nötig haben. Selbstverständlich ist ein manuell geschickter Umgang mit den Händen in diesem Beruf von Vorteil.

Der Gehalt bei Zahnärzte ist unterschiedlich, je nachdem, ob man selbstständig ist oder nicht. Wenn man selbständig ist, kann man sich seine Arbeitszeiten und sein Urlaub selber aussuchen. Dabei muss man bedenken, dass die Kosten, die Miete trotz des Urlaubes weiterlaufen. Da man später die Kosten noch bedenken muss, ist es ungünstig fast nur Urlaub zu machen. Als Zahnarzt kann man sich spezialisieren, zum Beispiel kann man Kieferorthopädie, Paläontologie, Endodontie oder Kieferchiroge werden. Man bietet zahnärztliche Leistungen, z.B. Zahnersatz, Wurzelbehandlungen und Füllungen etc... . Man arbeitet mit Turbinen, Hand- und Winkelstücken, Zahnärztliche Instrumente, Röntgengerät, Abdruckmaterialien etc... . Die Praxis öffnet montags bis Freitags von 9-13 Uhr und Dienstag und Donnerstag zusätzlich noch von 15-19 Uhr. Als Voraussetzung erwarten die Praxen ein Abitur und auf die Noten der Naturwissenschaftlichen Fächer wird besonders geachtet. Man sollte Interesse im medizinischen Bereich mitbringen und die oben genannten Eigenschaften sind auch von Vorteil.

Als Zahnmedizinesche Fachangestellte hat man in der Berufsschule Wirtschaft/Gesellschaft, Lernfeld: Zahnmedizin, Abrechnung und Englisch. Eine Ausbildung als Zahnmedizinesche Fachangestellte dauert drei Jahre. Der Gehalt steigert sich vom ersten bis zum dritten Semester. Im ersten Semester beginnt es mit 300 Euro Netto und im dritten Semester 500 Euro pro Monat. Wenn man sich nach der Ausbildung fortbildet, kann man 1800 Euro pro Monat als Zahnmedizinesche Fachangestellte verdienen. Man hat Aufstiegschancen als Verwaltungshelferin, Praxismanagerin, Prophylaxeassistentin. Andere Alternativen zu dieser Arbeit sind Allgemeinarzt oder in einer Krankenkassen arbeiten.

Man sollte sich bewusst sein, dass man viel mit anderen Menschen zu tun hat und bei den Behandlungen viel mit Blut. Um in den Beruf reinzuschnuppern ist ein Schülerpraktikum optimal.

Erfahrungsbericht:

Praktikum wurde ich sehr gut betreut, nicht nur von der Zahnärztin sondern auch von den Mitarbeitern. Das Personal war sehr nett, freundlich und unterhaltend, ich habe mich nie richtig gelangweilt. Falls die Frau Klostermann gerade keinen Patienten hatte, durfte ich bei der Professionellen Zahnreinigung mit helfen. Die Praxis war nicht sehr groß, trotzdem gab es immer etwas womit ich mich beschäftigen konnte, meistens waren es unterschiedliche Sachen, also auch sehr abwechslungsreich. Morgens habe ich alle Instrumente aus dem Bad genommen und in den Sterilisator rein getan (siehe Anhang Bild1), wo sie noch einmal gereinigt wurden. Das Sterilisieren dauerte ca. 15 Minuten, danach konnte ich die Instrumente alle einsortieren. Danach hab ich das Röntgengerät eingeschaltet, damit man die Röntgenbilder gleich entwickeln konnte und mit dem Patienten die nächste Behandlung besprechen konnte. Dann wurde es Zeit, dass ich die Behandlungsstühle vorbereitete. Dazu gehörte, dass ich alles desinfiziere mit Handschuhen und drei wichtigsten Instrumente (Spiegel, Sonde, Zange), die bei jeder Behandlung benötigt wurden, auf den Tisch legte. Bei jedem Patient stand ich immer auf der linken Seite, und hatte es am meisten mit dem kleinen und großen Sauger zu tun. Manchmal wurde es für mich sehr anstrengend eine bestimmte Zeit zu stehen. Aber Frau Klostermann hat mich immer zwischen durch gefragt, ob ich Kaffee oder Tee trinken möchte oder ob ich mich kurz hinsetzen möchte.

Am meisten Spaß hat mir das Anrühren von Alginat (Abdruckmaterial) gemacht. Hier hat mich das sehr gefreut, dass Frau Klostermann sich auf mich verlassen hat und mir vertraut hat, dass ich es genau richtig mache. Sie hat nicht noch einmal nachgeschaut, ob alles richtig gemacht hab. :) Das Anrühren von anderen Materialien, z.B. Provisorien, Zemente etc. hat mir mehr Spaß gemacht, als das Saugen im Mund vom Patienten. Beim Anrühren von Materialien und während der Behandlung hab ich viele verschiedene Stoffe kennengelernt und wie sie sich verhalten, z.B. Natriumhypochlorid hilft gegen Blutung, wenn man es auf die Wunde tropft schäumt es ein wenig, danach blutet die Wunde nicht mehr. (Chemie)

Einmal war ich dabei, als einem Patienten sein Zahn gezogen wurde, das war das Schlimmste für mich im ganzen Praktikum. Dadurch hab ich erfahren, dass das nicht mein Traumberuf ist, da ich soviel Blut nicht sehen kann. Während des Praktikums habe ich auch einen Amerikaner aus Los Angeles getroffen mit dem ich mich relativ gut verständigen konnte. Er hat versucht so gut wie möglich Deutsch zusprechen und hat mir erzählt, was er so toll an Hamburg findet und was ganz anders ist als in Los Angeles. Das fand ich sehr witzig.

In der Praxis gab es einen kleinen Dackel, mit dem Namen Micki, mit dem ich zum Schluss klar gekommen bin, obwohl ich Angst vor Hunden habe. Immerhin hab ich keine Angst mehr vor Dackel.

Insgesamt war hab ich im Praktikum viele positive Erfahrungen gemacht, doch Zahnärztin möchte ich nicht werden. Ich würde meinen Praktikumsplatz aufjedenfall weiterempfehlen. Aber für jemanden, der nicht so viel Blut ertragen kann und nicht so gerne viel mit anderen Menschen zu tun haben möchte, ist dieser Beruf nicht optimal. Andersherum ist es ein Beruf für jemanden, der gerne Kontakt zu anderen Personen haben möchte.
Frage von schlumpfine | am 06.02.2013 - 15:52


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Antwort von matata | 06.02.2013 - 17:37
Berufsbezogener Bericht:

In einer Zahnarztpraxis arbeiten verschiedene Berufsleute als Team: Zahnarzt, Zahnmedizinische Fachangestellte und Zahntechniker.
Um Zahnarzt zu werden, muss man 10 Semester Zahnmedizin studieren (fünf Jahre) manchmal ein bis zwei Jahre länger, also sieben Jahre. Danach folgt die Assistenzzeit, die meistens weitere zwei Jahre dauert.

Als Zahnarzt sollte man kommunikativ, offen, selbstbewusst sein und Mitarbeiter führen können. Das wichtigste ist, dass man auch Geschäftssinn hat, das heißt man sollte wirtschaftlich denken und gut verkaufen können. Dazu gehört es, Patienten von etwas zu überzeugen, was sie nicht unbedingt nötig haben. Selbstverständlich ist manuelles Geschick in diesem Beruf unbedingt nötig.

Das Gehalt bei Zahnärzten ist unterschiedlich, je nachdem, ob man selbstständig ist oder nicht. Wenn man selbständig ist, kann man sich seine Arbeitszeiten und seinen Urlaub selber aussuchen. Dabei muss man bedenken, dass die Kosten, die Miete trotz des Urlaubes weiterlaufen. Da man später die Kosten noch bedenken muss, ist es ungünstig fast nur Urlaub zu machen. Als Zahnarzt kann man sich spezialisieren, zum Beispiel kann man Kieferorthopäde, Paläontologe, Endodontologe oder Kieferchirurg werden. Man bietet zahnärztliche Leistungen, z.B. Zahnersatz, Wurzelbehandlungen und Füllungen etc.*.. . Man arbeitet mit Turbinen, Hand- und Winkelstücken, zahnärztlichen Instrumente, Röntgengerät, Abdruckmaterialien etc.*.. . Diese Praxis ist geöffnet Montags bis Freitags von 9-13 Uhr und Dienstag und Donnerstag zusätzlich noch von 15-19 Uhr.

**Als Voraussetzung erwarten die Praxen ein Abitur und auf die Noten der Naturwissenschaftlichen Fächer wird besonders geachtet. Man sollte Interesse im medizinischen Bereich mitbringen und die oben genannten Eigenschaften sind auch von Vorteil.

Als Zahnmedizinische Fachangestellte hat man in der Berufsschule die Fächer Wirtschaft/Gesellschaft, Lernfeld: Zahnmedizin, Abrechnung und Englisch. Eine Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte dauert drei Jahre. Das Gehalt steigt vom ersten bis zum dritten Semester. Im ersten Semester beginnt es mit 300 Euro Netto und im dritten Semester beträgt es 500 Euro pro Monat. Wenn man sich nach der Ausbildung fortbildet, kann man 1800 Euro pro Monat als Zahnmedizinische Fachangestellte verdienen. Man hat Aufstiegschancen zur Verwaltungshelferin, Praxismanagerin, Prophylaxe-Assistentin. Andere Alternativen zu dieser Arbeit sind die Tätigkeit bei einem Allgemeinarzt oder bei einer Krankenkasse.

Man sollte sich bewusst sein, dass man meist anderen Menschen sehr nah kommt und bei den Behandlungen oft mit Blut und Speichel zu tun hat. Um in den Beruf reinzuschnuppern ist ein Schülerpraktikum optimal.

Erfahrungsbericht:

Im Praktikum wurde ich sehr gut betreut, nicht nur von der Zahnärztin sondern auch von den Mitarbeitern. Das Personal war sehr nett, freundlich und unterhaltsam, ich habe mich nie richtig gelangweilt. Wenn Frau Klostermann gerade keine Patienten hatte, durfte ich bei der professionellen Zahnreinigung mithelfen. Die Praxis war nicht sehr groß, trotzdem gab es immer etwas, womit ich mich beschäftigen konnte, meistens waren es unterschiedliche Sachen, also auch sehr abwechslungsreich. Morgens habe ich alle Instrumente aus dem Bad genommen und in den Stabilisator hinein gelegt (siehe Anhang Bild1), wo sie noch einmal gereinigt wurden. Das Sterilisieren dauerte ca. 15 Minuten, danach konnte ich die Instrumente alle einsortieren. Danach hab ich das Röntgengerät eingeschaltet, damit man die Röntgenbilder gleich entwickeln konnte und mit dem Patienten die nächste Behandlung besprechen konnte. Dann wurde es Zeit, dass ich die Behandlungsstühle vorbereitete. Dazu gehörte, dass ich alles desinfizierte mit Handschuhen und drei wichtigsten Instrumente (Spiegel, Sonde, Zange), die bei jeder Behandlung benötigt wurden, auf den Tisch legte. Bei jedem Patienten stand ich immer auf der linken Seite, und hatte es am meisten mit dem kleinen und großen Sauger zu tun. Manchmal fand ich es sehr anstrengend, lange Zeit zu stehen. Aber Frau Klostermann hat mich immer zwischendurch gefragt, ob ich Kaffee oder Tee trinken möchte oder ob ich mich kurz hinsetzen möchte.

Am meisten Spaß hat mir das Anrühren von Alginat (Abdruckmaterial) gemacht. Hier hat mich das sehr gefreut, dass Frau Klostermann sich auf mich verlassen hat und mir vertraut hat, dass ich es genau richtig mache. Sie hat nicht noch einmal nachgeschaut, ob alles richtig gemacht hab. :) Das Anrühren von anderen Materialien, z.B. Provisorien, Zemente etc. hat mir mehr Spaß gemacht, als das Saugen im Mund vom Patienten. Beim Anrühren von Materialien und während der Behandlung hab ich viele verschiedene Stoffe kennengelernt und wie sie sich verhalten, z.B. Natriumhypochlorid hilft gegen Blutung, wenn man es auf die Wunde tropft, schäumt es ein wenig, danach blutet die Wunde nicht mehr. (Chemie)

Einmal war ich dabei, als einem Patienten ein Zahn gezogen wurde, das war das Schlimmste für mich im ganzen Praktikum. Dadurch hab ich erfahren, dass das nicht mein Traumberuf ist, da ich soviel Blut nicht sehen kann. Während des Praktikums habe ich auch einen Amerikaner aus Los Angeles getroffen, mit dem ich mich relativ gut verständigen konnte. Er hat versucht, so gut wie möglich Deutsch zusprechen und hat mir erzählt, was er so toll an Hamburg findet und was ganz anders ist als in Los Angeles. Das fand ich sehr witzig.

In der Praxis gab es einen kleinen Dackel, mit dem Namen Micki, mit dem ich zum Schluss klar gekommen bin, obwohl ich Angst vor Hunden habe. Immerhin habe ich jetzt keine Angst mehr vor Dackel.

Insgesamt war habe ich im Praktikum viele positive Erfahrungen gemacht, doch Zahnärztin möchte ich nicht werden. Ich würde meinen Praktikumsplatz auf jeden Fall weiterempfehlen. Aber für jemanden, der nicht so viel Blut ertragen kann und nicht so gerne viel mit anderen Menschen zu tun haben möchte, ist dieser Beruf nicht optimal. Andersherum ist es ein Beruf für jemanden, der gerne Kontakt zu anderen Personen haben möchte.


*in einem Praktikumsbericht schreibt man kein etc., sondern zählt diese Einzelheiten auf!

** Voraussetzung wofür? Man macht die Ausbildung zum Zahnarzt nicht in der Praxis, sondern studiert. Da ist da Abi Voraussetzung.
Oder hast du Praxisgehilfin geschnuppert? Das geht aus deinem Bericht nicht hervor.
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