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Domhof, Angelika- Rosen für die Badewanne: Interpretation?

Frage: Domhof, Angelika- Rosen für die Badewanne: Interpretation?
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Hey kann mir irgendjemand eine Interpratation für Rosen für die Badewanne

von dieser Domhof geben bitte hab das völlig vergessen!

Hatte heute einen Arzttermin so ne lange untersuchung und jetzt kriege ich das garnet auf die Reihe!
Frage von Flo2212 (ehem. Mitglied) | am 15.11.2011 - 21:19


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Antwort von WomenyzerStikesBack (ehem. Mitglied) | 14.02.2012 - 16:26
Hallo,
Rosen für die Badewanne: Interpretation
In der Prosa „Rosen für die Badewanne“ von Angelika Domhof geht es um eine Frau, welche eine Sommeraffäre hat und sich von dem Mann stark bedrängt fühlt.
Der Mann ist ein Romantiker und macht der Frau viele Geschenke. So schenkt er ihr jeden Tag neue Rosen und auch ein Foto von ihm. Sie beendet die Affäre und bekommt wieder ein Gefühl von Freiheit. Es gab die Rosen. Die dunkelroten langstieligen Rosen. Es waren immer 12 Stück. Der Mann brachte der Frau eine Menge Aufmerksamkeit entgegen. Der Mann sieht in der Frau die Liebe seines Lebens. Sie dagegen beschreibt die Beziehung als peinlichen Ausrutscher mit einem unangenehmen Nachgeschmack. (Z. 4) Sie findet, dass die Beziehung keine Zukunft gehabt hätte, da sie aus verschiedenen Welten stammen. Jedoch war der Grund der Trennung der, dass die Affäre ein Unbehagen in ihr weckte. Sie konnte es nicht in Worte fassen. Die Geschichte ist im Präteritum geschrieben. Es gibt einen plötzlichen Anfang und ein offenes Ende. Domhof nutzt eine Vielzahl an Syntax. Sie nutzt sowohl Hypotaxe, als auch Parataxe. Sie benutzt kurze unvollständige Sätze um Spannung zu erzeugen und etwas wie eine Gefahr wirken zu lassen. Es gibt kaum Verben und Adjektive. Die Überschrift „Rosen für die Badewanne“ wurde gewählt, da die Rosen ein zentrales Element darstellen. Sie sind das Unbehagen, welche die Frau die Affäre beenden lassen. Sie sind dunkelrot. Sie stehen für Liebe, Energie und Sexualität aber auch für Hass, Wut und Aggressivität. Sie stehen für die Frau und für den Mann. Der Mann stellt die positive Seite dar, denn er ist in die Frau verliebt. Er zeigt Energie, indem er um die Frau kämpft. Ein weiser Mann sagte: „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.“ Deshalb setzt er alles daran die Frau zu erobern und für sich zu gewinnen. Die Frau stellt den Kontrast zum Mann dar, denn sie hasst die Bedrängung und ist voller Wut, weil sie die Rosen vor dem Baden immer aus der Wanne entfernen muss. Des Weiteren bekommt sie immer 12 Rosen. Die 12 ist eine besondere Zahl. Sie ist wichtig in vielen Bereichen des Lebens und wir werden täglich mit ihr konfrontiert. Ich denke, dass die Autorin die Zahl 12 gewählt hat, weil unser Gehirn von 12 Gehirnnerven gesteuert wird. Diese Nerven sind für die Wahrnehmung zuständig. Die Wahrnehmung verschiedener Situationen. Die Wahrnehmung der Farben und Freude. Die Wahrnehmung der Frau ist durch ihren egoistischen Charakter geblendet und deshalb sieht sie auch nicht, dass sie den Mann verletzt indem sie ihn benutzt und anlügt. Meiner Meinung nach will die Autorin zeigen, dass Frauen keine perfekten Menschen sind, wie es so oft behauptet wird. Im Gegenteil sie haben viele Fehler, jedoch geben sie es nicht zu. Sie verletzen Menschen. Erst wenn etwas vorbei ist bemerken sie, dass sie einen Fehler begangen haben. So ist es auch bei der Frau in der Geschichte. Als sie die Affäre beendet hat geht sie nicht an das Telefon wenn der Mann anruft. Sie ist erschrocken (Z. 58 ff.) und hat Angst zu ihrem Fehler zu stehen. Außerdem zeigt Angelika Domhof ein weiteres Problem der Frauen. Frauen steigen sehr schnell wieder auf Normalität um und kehren zum Alltag zurück. Die Frau in der Geschichte freut sich wieder ihre Wanne für sich zu haben, auch wenn sie sie nie geteilt hat. Nur mit den roten Rosen. Ich glaube, dass die Autorin mit den beiden Personen die Lebensgruppen: „Mann und Frau“ darstellen wollte. Ich persönlich finde, dass die Geschichte gelungen ist, denn sie ist leicht zu verstehen und voller Gefühl geschrieben. Angelika Domhof ist es gelungen eine Affäre zwischen Mann und Frau darzustellen wie sie in der Realität vielleicht auch ablaufen würde. Jedoch tauscht die Frau in der Realität viel zu oft die Rolle mit dem Mann.

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