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Wolfgang Amadeus Mozart: Sein Alltag und sein Charakter

Frage: Wolfgang Amadeus Mozart: Sein Alltag und sein Charakter
(1 Antwort)

 
Hallo,ich muss in Musik bis zum Mittwoch folgende Aufgabe lösen: Die untenstehenden Auszüge aus Briefen verraten einiges über den Alltag und den Charakter Mozarts. Ich habe keine Ahnung, was ich da hinschreiben soll. Vielleicht kann mir ja Bitte jemand helfen :-) Ist sehr wichtig, wir bekommen darauf Noten!

Danke im Voraus!

"Ich bin noch ganz voll der Galle!..schon zweymal hat mir der – ich weiß gar nicht wie ich ihn nennen soll – die gröbsten Sottisen und impertinenzen ins gesicht gesagt...-er nennte mich einen buben einen liederlichen kerl-sagte mir ich sollte weiter gehen- und ich litte alles...-Nun hören sie;-vor 8 Tägen kamm unverhofft der laufer herauf, und sagte ich müsste den Augenblick ausziehen." (Mozart an seinen Vater über den Salzburger Erzbischof,1781)


"Liebster, bester Freund und Bruder – Sie kennen meine dermaligen Umstände, Sie wissen aber auch meine Aussichten; bey diesem, was wir gesprochen, bleibt es; so oder so. Sie verstehen mich; – unterdessen schreibe ich 6 leichte Klavier-Sonaten für die Prinzessin Friederika und 6 Quartetten für den König, welches ich alles bey Kozeluch auf meine Unkosten stechen lasse; nebstbei tragen mir die 2 Dedicationen auch etwas ein; in ein paar Monaten muss mein Schicksal in der geringsten Sache auch entschieden sein, folglich können Sie, bester Freund, bey mir nichts riskiren; nun kömmt es blos auf Sie an, einziger Freund, ob Sie mir noch 500 fl. leihen wollen oder können?" ( Mozart an seinen Gönner Herrn von Puchberg, 1789)


"...ja, ich würde ganz beruhiget sein, wenn ich nur nicht bei meinem Sohne einen Hauptfehler entdeckte, und dieser ist, daß er gar zu gedultig und schläferig, zu bequem, vielleicht manchmal zu stolz, und wie Sie dieses alles zusammen taufen wollen, womit der Mensch ohnthätig wird; oder er ist zu ungedultig, zu hitzig und kann nichts abwarten. Es sind zween einander entgegen stehende Sätze, die in ihm herrschen – zu viel oder zu wenig und keine Mittelstraße." ( Vater Leopold Mozart über den Charakter seines Sohnes,1782)




Beim Charakter würde ich vielleicht hinschreiben, das er nicht mit Geduld umgehen kann, er ist stolz, zu bequem, und er ist schläferig.
ANONYM stellte diese Frage am 06.05.2011 - 16:44

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Antwort von matata | 06.05.2011 - 21:55
Wer lesen kann, hat mehr vom Leben:

"Ich bin noch ganz voll der Galle!..schon zweymal hat mir der – ich weiß gar nicht wie ich ihn nennen soll – die gröbsten Sottisen und impertinenzen ins gesicht gesagt...-er nennte mich einen buben einen liederlichen kerl-sagte mir ich sollte weiter gehen- und ich litte alles...-Nun hören sie;-vor 8 Tägen kamm unverhofft der laufer herauf, und sagte ich müsste den Augenblick ausziehen." (Mozart an seinen Vater über den Salzburger Erzbischof,1781)


"Liebster, bester Freund und Bruder – Sie kennen meine dermaligen Umstände, Sie wissen aber auch meine Aussichten; bey diesem, was wir gesprochen, bleibt es; so oder so.
Sie verstehen mich; – unterdessen schreibe ich 6 leichte Klavier-Sonaten für die Prinzessin Friederika und 6 Quartetten für den König, welches ich alles bey Kozeluch auf meine Unkosten stechen lasse; nebstbei tragen mir die 2 Dedicationen auch etwas ein; in ein paar Monaten muss mein Schicksal in der geringsten Sache auch entschieden sein, folglich können Sie, bester Freund, bey mir nichts riskiren; nun kömmt es blos auf Sie an, einziger Freund, ob Sie mir noch 500 fl. leihen wollen oder können?" ( Mozart an seinen Gönner Herrn von Puchberg, 1789)


"...ja, ich würde ganz beruhiget sein, wenn ich nur nicht bei meinem Sohne einen Hauptfehler entdeckte, und dieser ist, daß er gar zu gedultig und schläferig, zu bequem, vielleicht manchmal zu stolz, und wie Sie dieses alles zusammen taufen wollen, womit der Mensch ohnthätig wird; oder er ist zu ungedultig, zu hitzig und kann nichts abwarten. Es sind zween einander entgegen stehende Sätze, die in ihm herrschen – zu viel oder zu wenig und keine Mittelstraße." ( Vater Leopold Mozart über den Charakter seines Sohnes,1782)

Im dritten Absatz schreibt er übrigens über seinen Sohn...
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