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Bertholt Brecht "Von der Freundlichkeit der Welt"

Frage: Bertholt Brecht "Von der Freundlichkeit der Welt"
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Ich muss das Gedicht "Von der Freundlichkeit der Welt" von Bertholt Brecht interpretieren.


Auf die Erde voller kaltem Wind
Kamt ihr alle als ein nacktes Kind.
Frierend lagt ihr alle ohne Hab
Als ein Weib euch eine Windel gab.

Keiner schrie euch, ihr wart nicht begehrt
Und man holte euch nicht im Gefährt.
Hier auf Erden wart ihr unbekannt
Als ein Mann euch einst nahm an der Hand.

Und die Welt, die ist euch gar nichts schuld:
Keiner hält euch, wenn ihr gehen wollt.
Vielen, Kinder, wart ihr vielleicht gleich.
Viele aber weinten über euch.

Von der Erde voller kaltem Wind
Geht ihr all bedeckt mit Schorf und Grind.
Fast ein jeder hat die Welt geliebt
Wenn man ihm zwei Hände Erde gibt.


Ich habe Schwierigkeiten die Verse 5,6,7 und die komplette dritte Strophe zu verstehen. Den Rest des Gedichtes habe ich soweit einigermaßen verstanden.

wäre super, wenn mir jemand für die Verse Schlagwörter geben könnte, damit ich weiß, in welche Richtung ich denken muss.
Frage von Huy (ehem. Mitglied) | am 05.02.2011 - 12:39


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Antwort von matata | 05.02.2011 - 15:59
Brecht Bertolt Von der Freundlichkeit der Welt


http://www.pawlata.de/Steilkueste/VonderFreundlichkeit.htm
fulltext

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/197467,0.html
Gegengedicht

http://www.e-hausaufgaben.de/Thema-154633-Brecht-B-Von-der-Freundlichkeit-der-WeltInterpretation.php

http://www.mathehotline.de/deutsch4u/hausaufgaben/messages/65/1015.html

http://abiturerfolg.de/gedichte_bertholdbrecht-vonderfreundlichkeitderwelt.html
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Antwort von Huy (ehem. Mitglied) | 05.02.2011 - 16:07
danke, aber leider steht dort nichts zu den besagten Problemversen.

was ist mit "Keiner schrie euch, ihr wart nicht begehrt
Und man holte euch nicht im Gefährt." und
"Vielen, Kinder, wart ihr vielleicht gleich.
Viele aber weinten über euch." gemeint?
ich hänge hier fest :(


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Antwort von matata | 05.02.2011 - 16:11
Du gehörst anscheinend zu den Schnelllesern! Kompliment - ich habe nur schon für das Überfliegen der Linkinhalte fast eine halbe Stunde gebraucht. Und du weisst nach 8 Minuten schon, dass deine Fragen nicht beantwortet werden in diesen Links. Ironie aus ^^ . Dann knie dich halt hinein - wenn man einen Faden hat, nämlich Hinweise auf einzelne Verse, dann kann man ihn aufdröseln und weiter denken.
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Antwort von Huy (ehem. Mitglied) | 05.02.2011 - 16:23
das liegt daran, dass ich die Links bis auf das Gegenlied schon vorher alle kannte ;)
ich sitze seit gestern abend an dem gedicht und kann diese verse nicht in einen Zusammenhang fassen.
Vers 3-5 würde für mich einfach die Bedeutungslosigkeit des Menschen im Kindesalter in der Welt beschreiben.

Vers 11+12 verstehe ich leider gar nicht :/


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Antwort von mitsuki900 (ehem. Mitglied) | 03.03.2011 - 22:19
Genau das gleiche Problem habe ich auch,dass ich Vers 5-6 nicht verstehe.
Aber zu Vers 11+12 würde ich sagen dass es mit dem Tod zu tun hat.
"Wenn man ihm zwei Hände Erde gibt" beruht auf ein Ritual bei einer Beerdigung, bei der man Erde auf den Sarg wirft. In Verbindung mit Vers 11 würde ich sagen, dass jeder Mensch noch froh war zu leben und deshalb in dem Moment die "Erde geliebt" hat.


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Antwort von mitsuki900 (ehem. Mitglied) | 03.03.2011 - 22:23
Sorry wenn es nicht leicht verständlich klingt, ich kann sowas leider nicht erklären.

Nun, für Hilfe beim 5-6 Vers würde ich mich auch freuen^^


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Antwort von mitsuki900 (ehem. Mitglied) | 03.03.2011 - 22:46
Ich weiß nicht so genau, aber kann man dass so deuten, dass der Mensch unbedeutend ist?

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