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Gedichte moderner Autoren bewerten: 11.Klasse

Frage: Gedichte moderner Autoren bewerten: 11.Klasse
(20 Antworten)

 
ich benötige unbedingt hilfe...wenn ich diese aufgabe nicht mache muss ich die 11 wiederholen...in dem deutschbuch der 11.klasse auf der seite 47 muss ich die aufgabe 1 machen...es
lautet...Überprüfen Sie, ob die Gedichte moderner Autorinnen und Autoren auf S. 40-43 dem vorwurf einer "laberlyrik" im Sinne Ritters standhalten...das problem ist, von gedichten check ich gar nix..bitte dringend um hilfe
GAST stellte diese Frage am 18.06.2009 - 16:56


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Antwort von matata | 18.06.2009 - 17:00
Deutschbuch 11. Klasse, welches Bundesland, wie heissen die Gedichte: Titel, Autoren?

So wie die Frage jetzt hier steht, ist sie unlösbar für die User.
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Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:02
Meinst du vllt dieses weisse TTS Deutschbuch klasse 11-13?

 
Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:03
Es haben nicht alle Schulen die gleichen Bücher, musst schon Verlag, Titel und evtl. Auflage angeben.


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Antwort von tobi18 | 18.06.2009 - 17:04
Zitat:
in dem deutschbuch der 11.klasse auf der seite 47 muss ich die aufgabe 1 machen
und du gehst davon aus das alle die in diesem thread schreiben dieses Buch (man bräuchte mal nen titel) zuhause haben?!

Zitat:
...es lautet...Überprüfen Sie, ob die Gedichte moderner Autorinnen und Autoren auf S. 40-43 dem vorwurf einer "laberlyrik" im Sinne Ritters standhalten


weißt du wie Ritter laberlyrik definiert? kennst du seinen vorwurf?

solltest vllt. die gedichte hier reinschreiben, und bissl eigenleistung wäre auch net schlecht

kleiner hinweis: wenn du bereits mit solchen aufgaben schwierigkeiten hast dann werden die nächsten jahre für dich nur ne größere quahl.

 
Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:06
oo tut mir leid....NRW...die gedichte heißen.. 1.Friederike Mayröcker (Der Aufruf) 2.Ulla Hahn (Ich bin die Frau) 3.Ursula Krechel (Umsturz) 4.Rolf Dieter Brinkmann(Selbstbildnis im Supermarkt) 5. Nicolas Born (Selbstbildnis 6.Karin Kiwus (Gewisse Verbindung. 7.Roman Ritter (Das Bürofenster) 8. Jürgen Theobaldy (Schnee im Büro) 9.Ralf Thenior (Alles Gute,Alter).. die lehrerin hat mir eine letzte chance gegebe damit ich noch eine 3 bekommen..wenn ich diese aufgabe nicht bis morgen abend abgebe muss ich die klasse wiederholen...

 
Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:08
die nächsten jahre werd ich mich acuh richtig anstrengen is kein problem:D nur bei dieser aufgabe brauch ich hilfe

 
Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:09
Ich habe das Buch bei mir. Ich wohne ja schließlich auch in NRW

Und besuche ebenfalls ein Gymnasium

Naja wenn du nix checkst dein Pech. Dann solltest du lieber die Klasse wiederholen. Viel Erfolg.


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Antwort von matata | 18.06.2009 - 17:14
Text von Roman Ritter (seine Meinung über moderne Gedichte)

Zeilenbruch und Wortsalat
Eine Polemik gegen die Laberlyrik (1982)

Auch Roman Ritter, geb. 1943, gehört zu den Dichtern der „Neuen Subjektivität“. In seinem Beitrag aus der Literaturzeitschrift „Kürbiskern“ nimmt er allerdings selbst eine ausgesprochen kritische bzw. polemische Haltung gegenüber den Tendenzen der Lyrik seiner Zeit ein.

„Das Verhältnis des Laberlyrikers zu seinem Stoff und Thema ist wie das Verhältnis des Hobbyfotografen zu seinem Motiv, der Umgang des Laberlyrikers mit der Sprache wie der Umgang des Hobbyfotografen mit der Polaroid-Kamera: Er sieht etwas, was ihn reizt, hält drauf, knipst (schreibt) und hat nach kurzer Zeit das Gesehene „genauso, wie es ist“ auf Papier vor sich. Während der Hobbyfotograf sich aber freut, die Bilder seinen Lieben zeigt, die sich zumeist selbst darauf wiedererkennen, und sie dann ins Album klebt, hält der Laberlyriker sich für Rembrandt, nein, Andy Warhol, liest das Geschriebene seiner Clique vor, die sich zumeist selbst darin wiederkennt, und schickt es dann in die Redaktionen, denn es ist ein Gedicht. Oder die Herstellung von Laberlyrik anders beschrieben: Irgendwelche Sätze, die dem Laberlyriker am Herzen oder sonstwo liegen, drängen irgendwie aus ihm heraus. Er nimmt nun diese Sätze und behandelt sie wie Salzstangen, indem er sie in kleine, verschieden lange Stücke bricht und diese dann auf dem leeren Blatt untereinander gruppiert. Fertig ist das Gedicht. Dann nimmt er die nächsten Salzstangen, pardon, Sätze… Und so kommt es, dass viel zu viele „Gedichte“ buchstabiert werden aus Gefühligkeit, Getue, Gefuchtel, Gehabe, Geschreibsel, Geseire und Gelaber, Gelaber, Gelaber. Kein Einfall, der zu dünn ist, um nicht zum vielzeiligen Gedicht aufgeblasen zu werden. Kein Gedanke, der zu abgedroschen ist, um nicht als Gedicht aufblühen zu sollen. Keine Pointe, die zu unerheblich wäre, um nicht zum Gedicht emporgewuchtet zu werden. Kein Gefühl, das zu abgegriffen ist, um nicht im Gedicht jungfräuliche Reize enthalften zu sollen. Keine Beobachtung, die zu nebensächlich oder beliebig ist, um nicht im Gedicht bedeutend werden zu sollen. Keine Empfindung, deren Abwesenheit nicht so schmerzlich vermisst würde, dass sie nicht als Stunde der wahren Empfindung im Gedicht Urständ feiern wollte. […]
Dass in Zeilen gestotterte Sätze noch keine Gedichte sind, liegt auf der Hand. Ebenso, dass niemand absichtlich labert. Was steckt also hinter der Laberlyrik? Das Bedürfnis, sich mitzuteilen. Von sich sprechen, von der eigenen Welterfahrung, von allem, was ungelöst und fragwürdig ist. Es steckt dahinter das Bedürfnis, sich auszutauschen, sich zu verständigen mit sich und den anderen, Ängste zu vertreiben, indem sie erst einmal benannt werden, sich seiner Hoffnungen zu vergewissern. Das Bedürfnis, unentfremdet zu leben. Das Bedürfnis, schöpferisch tätig zu sein. Also eine Vielzahl von authentischen, sagen wir doch einfach menschlichen Bedürfnissen, die „unter den gegebenen Umständen“ im viel beschworenen Alltag offenkundig zu kurz kommen und sich, wo sie so ungenügend auszuleben, wenigstens im Gedicht aussprechen wollen. Dazu kommt das Bedürfnis, wirklich ernst genommen zu werden, seinen Worten Gültigkeit und Gehör zu verschaffen. Diese Bedeutung scheint eine Kunstform zu garantieren, das Gedicht, das veremintlich so greifbar nahe liegt und so schnell herzustellen ist.
Spätestens hier beginnen Missverständnisse. Denn aus all den vorher genannteen Anliegen zu sprechen, heißt ja nicht labern. Erst wenn „Gesprochenes“ mit „Gedicht“ verwechselt wird, entsteht Laberlyrik.
Schlimm genug, dass Kommunikation und Selbstverständigung im „wirklichen“ Leben frustriert und beschädigt werden; es scheint die Einsamkeit manchmal so groß zu sein, dass selbst die Zwiesprache mit den eigenen Worten wichtig wird. Aber das Gedicht kann die alltägliche Kommunikation nicht ersetzen.“

Quelle: Themen, Texte und Strukturen - Deutschbuch für die Oberstufe von Cornelsen
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Antwort von auslese | 18.06.2009 - 17:16
Ist das jetzt schon die Antwort oder das, was auf Seite 40 - 43 steht?

 
Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:18
nein das ist nicht die antwort..ich muss überprüfen ob die gedichte mit diesem text was zutun haben


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Antwort von matata | 18.06.2009 - 17:25
Musst du denn eine Erörterung schreiben oder jedes Gedicht einzeln beurteilen?
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Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:26
es reicht wenn ich eine erörterung schreibe ....bin zwar grad dabei aber komm nicht so gut weiter..


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Antwort von matata | 18.06.2009 - 17:30
Mach ruhig einmal weiter, stell deine Arbeit heute noch ins Forum oder stell noch konkrete Fragen zu bestimmten Gedichten. Dann können wir deinen Arbeit lesen, dir noch Vorschläge machen und unsere Ideen einbringen.
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Antwort von casely | 18.06.2009 - 17:34
folgende gedichte oder?

-r.d. brinkmann "selbstbildnis im supermarkt (1968)

-nicolos born "selbstbildnes"(1967)

-karin kiwus "gewisse verbindungen"(1979)

-roman ritter "das bürofenster"

-j. theobaldy "schnee im büro"

-r. thenior "alles gute, alter"

-g. rühm "licht"


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Antwort von casely | 18.06.2009 - 17:36
hab drei vergessen(s.40)

-"umsturz" von u.krechel

-"der anruf" f. mayröcker

"ich bin die frau" von ulla hahn

 
Antwort von GAST | 18.06.2009 - 17:50
genau das sind die gedichte

 
Antwort von GAST | 19.06.2009 - 15:25
Wenn man die Gedichte der modernen Autorinnen und Autoren liest und dann die Definition die uns Roman Ritter über Laberlyrik gibt anguckt, dann entsprechen die Gedichte genau dem, was Roman Ritter gesagt hat.Die Absicht der Laberlyrik ist die , dass man sich mitteilen will. Man will von sich sprechen wie z.B in dem Gedicht "Ich bin die Frau" von Ulla Hahn (s.40), man will von allem was ungelöst und fragwürdig ist sprechen. Hinter diesen ganzen sachen stecken auch wiederum, dass man sich austauschen bzw. sich verständigen will, mit sich selbst oder mit anderen wie z.B in dem Gedicht "Alles Gute,Alter" von Ralf Thenior (s.43), und das man Ängste vertreibt, indem sie genannt werden. Wenn man jetzt über die Form von Laberlyrik sprechen will, dann ist sie laut Roman Ritter so, dass man irgendwelche Sätze nimmt die einen z.B. am Herzen liegen und sie wie "Salzstangen" behandelt. Man nimmt die Sätze und bricht sie in kleine unterschiedlich lange Stücke. Dass sieht man sehr deutlich an dem Gedicht von Karin Kiwis "Gewisse Verbindung" (S.42) Zum Schluss kann man sagen, dass moderne Autoren "Laberlyrik" benutzen um gewisse menschliche Bedürfnisse die zu kurz kommen, in einem Gedicht aussprechen wollen

 
Antwort von GAST | 19.06.2009 - 15:25
wie findet ihr das?


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Antwort von matata | 19.06.2009 - 15:29
Der Text ist soweit gut. Mir fehlt nur, dass du ausdrückst, dass das deine persönliche Ansicht ist.
Dann Einleitung noch anfügen: Was soll dein Text?
Und Schluss anfügen.
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Antwort von GAST | 19.06.2009 - 15:31
hmmmm....und ich hatte mich gefreut dass ich schon fertig bin:D:D

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