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expressionistisches Gedicht

Frage: expressionistisches Gedicht
(3 Antworten)

 
Hey Leute,
schreibe bald Klausur über expressionistische Gedichte...
Das hier hab ich gefunden, es soll typische Züge des Expressionismus aufweisen - ehrlich gesagt komm ich damit aber überhaut nicht klar... Kann mir vielleicht jemand ne Anregung geben.
schonmal vielen dank

Karl Krolow (1915–1999)
Neues Wesen (entstanden 1967)
Blau kommt auf
wie Mörikes leiser Harfenton.
Immer wieder
wird das so sein.
Die Leute streichen
ihre Häuser an.
Auf die verschiedenen Wände
scheint Sonne.
Jeder erwartet das.
Frühling, ja, du bist’s!
Man kann das nachlesen.
Die grüne Hecke ist ein Zitat
aus einem unbekannten Dichter.
Die Leute streichen auch
ihre Familien an, die Autos,
die Boote.
Ihr neues Wesen
gefällt allgemein.
GAST stellte diese Frage am 02.09.2008 - 18:23


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Antwort von Bootcamp (ehem. Mitglied) | 02.09.2008 - 18:41
Ich
würde sagen,typisch sind die vielen Metaphern. Hast du nicht ein anderes Gedicht?


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Antwort von Bootcamp (ehem. Mitglied) | 02.09.2008 - 18:51
Also keine Reimsymmetrie- sprich freier Rhytmus, nicht gebunden, Metaphern sogar das typischst überhaupt zieht sich bis zum Ende konstant durch, sehr schwer zu verstehen was der Dichter ausdrücken will meist aber Kritik und oder Protest in Metaphern versteckt um die Art und Weise des Aufbaus des Sozialismus auszusprechen.Alles klar?

 
Antwort von GAST | 02.09.2008 - 18:54
mhh und was sagen die metaphern hier aus?
also das streichen würde ich als uniformität sehen und die sonne als keine privatsphere
aber sonst? versteh ich das gar nicht was der hier will -.-

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